Heimwerker Tipps

Tipps & Tricks zum Heimwerken

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Metalle bohren und ansenken

Abgelegt unter: Metallarbeiten — Joern at 11:13 am on Mittwoch, März 5, 2008

Wenn man richtig bohrt, gibt das vermeintlich widerspenstige Metall nach wie “Butter”. Dabei sollte man jedoch einige Punkte beachten: Wichtig ist, dass nicht nur das Werkstück, sondern auch die Bohrmaschine fest fixiert ist. Deshalb sollte immer mit einem Bohrständer gearbeitet werden, der auf der Werkbank aufgeschraubt oder festgeklemmt wird. Mit einem Bohrständer ist auch die Bohrtiefe justierbar, so dass gleichtiefe Bohrungen beliebig oft durchgeführt werden können. Beim Bohren von Metall ist die richtige Schnittgeschwindigkeit wichtig. (Weiterlesen …)


Lösbare Metallverbindungen

Abgelegt unter: Metallarbeiten — Joern at 3:03 pm on Dienstag, Februar 5, 2008

Als lösbare Verbindungen bezeichnet man solche, die sich trennen lassen, ohne dass das Werkstück oder die Verbindung dabei zerstört werden. Gerade im häuslichen Bereich handelt es sich dabei im allgemeinen um geschraubte Verbindungen.
Wenn zwei Metallstücke durch Schraube und Mutter zusammengeführt werden sollen, ist - wie beim Holz - zunächst ein Loch zu bohren. Während dieses beim Holz in der regel identisch ist mit dem Schraubendurchmesser, wählt man bei Metallen einen etwas größeren Bohrer, z. B. 8,5 mm für eine Schraube mit M8-Gewinde. Hier muss die Verbindung zusätzlich mit Unterlegscheibe und Federring gesichert werden. Alternativ können auch selbstsichernde Muttern eingesetzt werden. (Weiterlesen …)

Metalle entspannen

Abgelegt unter: Metallarbeiten — Joern at 1:31 pm on Dienstag, Februar 5, 2008

Einige Metalle wie Kupfer und Messing lassen sich durch Ausglühen und anschließendes “Abschrecken” mit kaltem Wasser entspannen. Das setzte die Materialspannung herab und vermindert die Steifigkeit. Was den Effekt hat, dass das Metall kalt stärker gebogen werden kann, bevor es seine Riss-Grenze erreicht. Dieses Phänomen macht man sich auch beim Hämmern von Kupfer- oder Messingblechen zunutze.
Beim Arbeiten mit der Lötlampe ist die Sicherheit zu beachten. Die Feuerstelle sollte begrenzt werden zum Beispiel mit Ziegel- oder Schamottsteinen.

Metalle trennen

Abgelegt unter: Metallarbeiten — Joern at 5:22 pm on Donnerstag, Januar 24, 2008

Hat man die Konturen seines Werkstücks angerissen, ist das Abtrennen alles Überflüssigen der nächste Arbeitsschritt, der ansteht. Metalle lassen sich mit den unterschiedlichsten Werkzeugen trennen. Eines der gebräuchlichsten ist die Metallsäge. Ihre trennende Wirkung beruht darauf, dass viele kleine Schneidkeile das Material in Spanform abheben. Übrigens, nach diesem Prinzip bahnt sich auch der Bohrer seinen weg durchs Metall und auch Feilen tragen das material ab, indem sie es zu Späne zerkleinern. Das Verhältnis von Keilwinkel zu Span- bzw. Freiwinkel beeinflusst den Kraftaufwand beim Sägen, den Materialabtrag und die Haltbarkeit des Schneidkeils. Das ideale Verhältnis gibt es nicht, da man zwei Vorteile immer mit einem Nachteil erkauft. Als guter Kompromiss hat sich ein Keilwinkel von 50° herausgestellt, den man deshalb auch bei fast allen gängigen Metallsägeblättern vorfindet. (Weiterlesen …)

Gewinde bohren und schneiden

Abgelegt unter: Metallarbeiten — Joern at 10:47 am on Donnerstag, Januar 10, 2008

Das Bohren von Metall und Ansenken von Bohrlöchern haben wir uns hier bereits angeeignet. Diese Arbeiten sind Voraussetzung für das Bohren eines Innengewindes. Zum Schneiden eines Innengewindes per Hand benötigt man einen Gewindebohrer, der mit einem genormten Vierkant-Antrieb in das sogenannte Windeisen oder einen passenden Werkzeughalter mit Ratschen-Mechanik eingespannt wird. Das Herzstück eines Gewindebohrers besteht aus einem gehärteten Schneidgewinde mit spanabführenden Nuten und dem unteren Anschnitt, der je nach Anwendungszweck verschieden lang sein kann. Bei durchgehenden Löchern ist ein 4 bis 5 Gewindegänge gehender Anschnitt üblich - was den Vorteil bietet, dass der Gewindebohrer eine bessere Führung hat und sich leichter eindreht. Bei nicht durchgehenden, sog Grund- oder Sacklöchern sollte der Anschnitt mit 2 bis 3 Gewindegängen ziemlich kurz sein, damit das nutzbare Gewinde nahe an den Grund des Loches heranreicht. (Weiterlesen …)

Bohren von Metall und Ansenken von Bohrlöchern

Abgelegt unter: Metallarbeiten — Joern at 2:18 pm on Mittwoch, Januar 9, 2008

Wenn man richtig bohrt, gibt das vermeintlich widerspenstige Metall nach wie “Butter”. Dabei sollten einige Punkte beachtet werden: Wichtig ist, dass nicht nur das Werkstück, sondern auch die Bohrmaschine fest fixiert ist. Deshalb sollte immer mit Bohrständer gearbeitet werden, der auf der Werkbank festgeschraubt oder festgeklemmt wird. Damit ist auch die Bohrtiefe justierbar, so dass man gleichtiefe Bohrungen beliebig oft durchführen kann. Beim Bohren von Metall ist die richtige Schnittgeschwindigkeit wichtig. Sie hängt ab vom Bohrerdurchmesser und natürlich vom Werkstoff. Härtere Metalle und größere Durchmesser bohrt man mit niedrigen Drehzahlen, bei denen die Maschine die größte Kraft entwickelt.Auf den meisten Bohrmaschinen befinden sich Drehzahl-Empfehlungen für das Bohren von Metall. Diese beziehen sich auf normalen Baustahl. Bei weichen Metallen kann dann die Drehzahl verdoppelt werden. (Weiterlesen …)

Metalle feilen

Abgelegt unter: Metallarbeiten — Joern at 1:39 pm on Sonntag, Januar 6, 2008

Hat man die Konturen des Werkstücks entlang den Anrissen erfolgreich herausgetrennt, zeigen sich die Säge- und Schneidekanten meistens stark bearbeitungsbedürftig. Sie müssen entgratet und geglättet werden. Für diese Feinarbeiten sollte der Heimwerker ein Feilensortiment in seiner Werkstatt bereitliegen haben.
Die Arbeitsfläche von Feilen besteht aus vielen Einkerbungen, die Schneidkeile bilden. Die Schneidenreihe bezeichnet man als Hieb. Bei einhiebigen Feilen verlaufen die Schneidenreihen schräg oder bogenförmig hintereinander. Durch diese Anordnung können große Späne besonders gut abgeführt werden, weshalb sie zur Bearbeitung weicher Metalle mit großem Spanabtrag prädestiniert sind. Kreuzhiebfeilen sind an den quer zueinander verlaufenden Ober- und Unterhieben leicht zu erkennen. (Weiterlesen …)

Messen und Anreißen von Metall

Abgelegt unter: Metallarbeiten — Joern at 6:46 pm on Sonntag, Dezember 30, 2007

Zum Messen und Anreißen sollten folgende Werkzeuge in der Heimwerker-Werstatt bereitliegen: ein stabiler Schlosserwinkel mit Anschlag für exakte rechte und eine Metallschmiege zum Abgreifen beliebiger Winkel, ein Stahllinieal, ein Parallelreißer zum Markieren parallel verlaufender Linien, ferner Stechzirkel, Reißnadel, Körner sowie Schieblehre.
Die Schieblehre ist ein echtes Präzisionsgerät auf dem man Maße bis 0,05 mm genau ablesen kann. Sie besteht aus einem Grundkörper, auf dem ein Nonius mit Zehntelmillimeterskala spielfrei gleitet. Die Schieblehre verfügt über zwei obere Metallschnäbel für Innenmessung z. B. eines Rohrdurchmessers, und zwei untere Schenkel für Außenmessung. Mit der am Schieber befestigten Tiefenmesslehre lassen sich auch Lochtiefen genauestens ermitteln. Dabei ist beim Arbeiten darauf zu achten, dass die Meßschenkel das Werkstück immer gerade einklemmen. Zu Ungenauigkeiten kann es auch beim Ablesen kommen, wenn der Blick nicht genau senkrecht auf die Meßskala fällt. (Weiterlesen …)

Blech bearbeiten

Abgelegt unter: Metallarbeiten — Joern at 3:21 pm on Donnerstag, September 13, 2007

Sicherheitstipp:
Beim Schneiden von Blechen sollte man immer sehr vorsichtig sein, da überaus scharfe Grate entstehen, an denen man sich verletzen kann. Um Unfälle zu vermeiden, sollten daher immer Schutzhandschuhe getragen werden, am besten Lederhandschuhe. Auch bei den übrigen Arbeiten, die an Blechen vorgenommen werden, etwa das Abkanten oder Falzen, ist das Tragen von Handschuhe eine sinnvolle Schutzmaßnahme, um sich nicht zu verletzen. (Weiterlesen …)

Elektrisch schweissen

Abgelegt unter: Heimwerken, Metallarbeiten — Joern at 9:42 am on Freitag, Februar 23, 2007

Beim elektrischen Schweissen wird die Hitze durch einen Lichtbogen zwischen Werkstück und Elektrode erzeugt.

Damit das möglich ist, müssen Werkstück und Elektrode mit einem Schweisstrafo verbunden sein. An das Werkstück wird die Masse angeklemmt, der andere Pol endet am Elektrodenhalter, in den man eine zum Werkstoff und zur Materialdicke passende Elektrode einsetzt.
Gleichzeitig stellt die Elektrode den Schmelzstoff dar - sie brennt bei der Arbeit ab. Beim Verbrennen des Elektrodenmantels werden Gase freigesetzt, die ähnlich wie die Hüllflamme beim Autogenschweissen die Schmelze vor Oxydation schützen. Vor dem Schweissen muss der Schweissstrom auf die Elektrodenstärke eingestellt werden. Als Richtwert gilt je mm Elektrodendurchmesser ein Strom von 30 bis 40 Ampere. Anschliessend führt man die Elektrode an das Werkstück heran und zündet den Lichtbogen durch leichtes Auftupfen auf die Naht. Dabei ist darauf zu achten, dass man nicht mit der Elektrode klebenbleibt. Zündet der Lichtbogen nicht, streicht man mit der Elektrode einige Male leicht über das Werkstück, um so Oxydation von der Spitze zu reiben.
Beim Schweissen führt man die Elektrode ruhig und gleichmäßig über die Naht, so dass der Lichtbogen immer etwas vor der Schmelze bleibt. Auch hier sollte vor dem Fertigstellen der Naht das zu verbindende Werkstück an einigen Stellen angepunktet werden. Eine gute Naht ist daran zu erkennen, dass sie gleichmäßig mit einem nicht zu dicken Wulst gefüllt ist, keine Schlackeeinschlüsse aufweist und keine Löcher enthält. Äusserlich aufsitzende Schlacke wird mit dem Schlackehammer entfernt. Allzu dicke Schweissnähte werden auch hier mit dem Winkelschleifer gesäubert.
Bei einigen Werkstücken muss mit einem Schutzgas geschweisst werden. Hier wird neben der Elektrode ein Gas auf die Schweissstelle geblasen, das die Schmelze völlig frei von Sauerstoff hält. Entweder verwendet man hier beim MIG(Metall-Inert-Gas)-schweissen ein Gas, das neutral bleibt wie Argon, oder man arbeitet beim MAG(Metall-Aktiv-Gas)-schweissen mit CO², das am Schweissvorgang mitwirkt.
Sicherheitshinweis:
Der Lichtboge ist so hell, dass er beim Hineinsehen die Netzhaut der Augen schädigen würde. Deshalb ist beim Schweissen immer mit einem Schweissschild oder einer Schweisshaube mit geschwärzten Glas zu arbeiten.

Autogen schweissen

Abgelegt unter: Heimwerken, Metallarbeiten — Joern at 4:40 pm on Mittwoch, Februar 21, 2007

Mit Brenngas und Sauerstoff kann man eine Vielzahl von dauerhaften Metallverbindungen herstellen.

Beim Schweisen werden die zu verbindenden Kanten der Werkstücke geschmolzen und gehen beim Erkalten eine feste Verbindung ein. Je nach Anwendung muss ein Schmelzstoff zugegeben werden, der dem Werkstoff entspricht.
Beim Schweissen hat sich, wegen seines hohen Energiegehaltes, Acetylen als Brenngas durchgesetzt. Um eine ausreichende Temperatur zu erhalten, muss Sauerstoff hinzugeführt werden. Beide Gase werden im Brenner zusammengeführt. Man beginnt mit dem Zündvorgang, indem zuerst das Sauerstoffventil aufgedreht wird und dann das Brenngasverntil. Nun zündet man die Flamme. Die Flamme ist dann richtig eingestellt, wenn sie gleichmäßig brennt und der innere weiße Flammenkegel etwa 8 bis 10 mm lang ist. Das Mischungsverhältnis der Gase wird an den Ventilen des Brenners eingestellt.
Geschweisst wird mit der Spitze des weißen Flammenkegels. Der äußere blaue Kegel, die sogenannte Hüllenflamme, schirmt die Schweissstelle vom Luftsauerstoff ab und verhindert das Oxydieren. Man beginnt die Naht, indem man zunächst beide Verbindungskanten erwärmt. Ist der Schmelzpunkt erreicht Stahl zeigt dann eine hellgelbe Farbe), geht man mit der Kegelspitze bis auf wenige mm an die Naht heran und schmelzt die Kanten der Naht auf. Mit der anderen Hand führt man den Schweissdraht an die Naht und stößt in leicht in die Schmelze. So werden zunächst einige Schweisspunkte gesetzt. Ist die Naht zusammengeheftet, kann fertiggeschweisst werden.
Dazu führt man den Brenner von rechts nach links über die Naht, so dass das Schmelzbad immer ein kleines Stück vor dem Brenner im Fluss ist. Hier git man mit dem Schweissdraht Schmelzstoff zu. Nachdem die Schweissnaht erkaltet ist, wird eventuell vorhandene Schlacke mit dem Schlackehammer entfernt. Anschliessend putzt man alle zu wulstigen Nähte mit dem Winkelschleifer.

Einige Sicherheitstipps:

  • Gasflaschen werden immer stehend aufbewahrt und vor allem werden sie nur stehend in Betrieb genommen!
  • Auf die Kennfarben ist zu achten: Sauerstoffflaschen sind blau gekennzeichnet, Acetylen gelb.
  • Auch die Gasschläuche sind gekennzeichnet: Blau für Sauerstoff, rot für Brenngas.

Rostiges Balkongeländer renovieren

Abgelegt unter: Metallarbeiten, Renovierung — Joern at 8:54 pm on Dienstag, Dezember 12, 2006

Rost stört nicht nur das ästhetische Empfinden, er verkürzt auch erheblich die Lebensdauer von Metallteilen. In drei Schritten kann dem Schaden begegnet werden.
Rost ist ein Oxidationsprodukt, das überall dort entsteht, wo ungeschütztes Eisen mit Lauftsauerstoff und Wasser reagieren kann, also ein chemischer Prozess in Gang gesetzt wird. Hier hilft nur ein Anstrich mit ausreichender Schichtdicke und richtigem Aufbau. Besonders in Ecken, dort wo sich Regenwasser oder feuchter Niederschlag sammeln, ist die Gefahr der Rostbildung am größten.
Als erstes immer lose Anstrichteile und Rostplatten mit einem Spachtel manuell entfernen. Dann mit Drahtbürste und grobem Schleifpapier nacharbeiten oder Elektrowerkzeuge einsetzen. Die von Rost befallenen Stellen müssen soweit wie möglich auf das blanke Metall durchgeschliffen werden. An Stellen, an denen Maschinen nicht herankommen, muss man mit Schleifpapier (Körnung 80 der 80) sorgfältig zu Ende schmirgeln.
Nach dieser gründlichen Vorarbeit das Bauteil von Öl, Fett und Schmutz säubern. Nun alle entrosteten Stellen zweimal mit Antirostgrund behandeln. Dabei ist eine hohe Dickschichtqualität Garant für zuverlässigen Schutz. Für den Schlußanstrich wird ein wasserverdünnbarer Acryllack benutzt. Während der Farbauftrag mit einer schmalen Schaumstoffrolle auf ebenen Flächen nicht nur schneller geht, sondern sich der Lack auch gleichmäßiger verteilt, erreicht man mit dem Pinsel die schwerer zugänglichen Stellen. Wichtig beim Schlußanstrich ist auf jeden Fall, dass alle Flächen behandelt werden. Das klappt, indem man kanz systematisch vorgeht.

Metalloberflächen aufarbeiten

Abgelegt unter: Metallarbeiten, Werkzeug — Oliver at 12:34 am on Mittwoch, November 8, 2006

Immer wenn man mal wieder mit der Drahtbürste und anderen Schleifmitteln dabei ist, Metalloberflächen von alter Farbe und Rost zu befreien, wünscht man sich eine einfachere Methode, um diese Arbeit zu erldeigen. Wer denkt, dass es keine bezahlbare Lösung für dieses Problem gibt täuscht sich. Sandstrahlen ist auch im Heimwerker-Bereich auf dem Vormarsch.
Das liegt unter anderem daran, dass sich die Kompressoren für den privaten Kunden immer weiter verbessert haben. Sandstrahlen erfordert nämlich große Luftmengen, was ältere Kompressoren, zumindest nicht zu einem angemessenen Preis, liefern konnten. Wollte man nicht das Strahlmaterial überall in der Werkstatt liegen haben, musste man entweder eine teure Absaugkabine kaufen oder sich selbst eine Kabine bauen.
Wer schon einen guten Kompressor im Maschinenpark hat, braucht nur einen Sandstrahler. Diese gibt es für kleines Geld in jedem Baumarkt. Als Strahlmittel kommen verschiedene Materialien zum Einsatz. Dabei spielt das zu entfernende Material und das eigentliche Material eine Rolle. Wer nicht im Freien arbeitet und nur kleinere Teile sandstrahlen möchte, kann für etwa über 130 Euro eine Sandstrahlkabine mit integriertem Sandstrahler erstehen. Dabei wird das Strahlmittel aufgefangen und die Abluft über Filter gereinigt.
Wer nicht in einer Strahlkabine arbeitet, sollte eine Atemmaske und eine Schutzbrille tragen. Falls der Kompressor in der Nähe steht, sollte man auch über einen Gehörschutz nachdenken. Das Strahlmittel kann nach Abschluss der Arbeiten mit einem Allzwecksauger aufgesaugt und recycled werden.


Ideales Objekt für den Einsatz von Sandstrahlern. Gerade bei sehr engen Formen und kleinen Zwischenräumen ist das Sandstrahlen deutlich einfacher als das Schleifen per Hand oder Maschine. Das Strahlmittel erreicht auch kleinste Zwischenräume und bringt das Metall wieder zum Vorschein. So schafft man den idelaen untergrund für den neuen Anstrich.

Richtig feilen

Abgelegt unter: Metallarbeiten, Werkzeug — Oliver at 8:18 pm on Freitag, Mai 5, 2006

Wer plant Metall zu bearbeiten, sollte sich mit dem entsprechenden Werkzeug und den Techniken im Umgang mit diesen vertraut machen. Zu diesen Werkzeugen gehören auch die Feilen und ihre Handhabung. Feilen sind Werkzeuge zum Entgraten, Abrunden, Abflachen und ,bedingt auch, Formen von metallischen Werkstoffen. Keine Maschine kann so genau wie der Mensch diese Arbeit ausführen.
Für den Materialabtrag beim Feilen sind die schräg laufenden Kerben verantwortlich. Sie werden als Hiebe bezeichnet. Die Hiebe sind bei verschiedenen Feilen unterschiedlich ausgeführt, wodurch sie sich in der Abtragsleistung unterscheiden. Man unterscheidet grob 3 verschiedene Feilenarten nach ihrem Hieb:

  • Schlichtfeilen haben nur einen feinen Hieb und dienen zum Glätten und exakten Anpassen von Oberflächen.
  • Bastardfeilen weisen einen mittleren Hieb auf und eignen sich für Arbeiten, wo mittlerer bis feiner Abtrag gefragt ist.
  • Schruppfeilen sind Feilen mit einem groben Hieb und sind für das Formen und Brechen von Kanten gut geeignet.

Feile mit Doppelhieb
Feile mit Doppelhieb

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Treppe selber bauen

Abgelegt unter: Holzarbeiten, Metallarbeiten — Oliver at 11:39 pm on Dienstag, Februar 14, 2006

Wer eine ganz individuelle Treppe für seine eigenen 4 Wände haben möchte, kann sich selbst als Treppenbauer versuchen. Soll eine alte Treppe ersetzt werden sind die Probleme überschaubar, da sich Vorarbeiten, wie zum Beispiel einen Deckenausschnitt, der vom Statiker berechnet werden sollte, erübrigen. Bei der Planung spielt die Wahl der Treppenart eine Rolle. Neben der geraden Treppe gibt es noch viertel- oder halbgewendelte Treppen, sowie Podest- und Wendeltreppen. Welche Treppe für welches Haus die richtige Wahl ist, richtet sich nach dem individuellen Geschmack und dem Platzangebot. Die Treppenstufen müssen, nach baurechtlichen Vorschriften, mindestens 80cm breit sein. Komfortable Treppen haben eine Stufenbreite von etwa 100cm. Die Anzahl der nötigen Stufen für bestimmte Raumhöhen ermittelt sich nach der Formel Raumhöhe in cm : 18cm = Stufenanzahl. Die 18cm sind ein für den “Durchschnittseuropäer” ermitteltes Maß für die ideale Stufenhöhe. Geht diese Formel nicht ganz auf, so empfiehlt es sich, den verbleibenden Rest, sofern er unter 9cm liegt, auf die Stufenhöhe der einzelnen Stufen gleichmäßig zu verteilen. Liegt der Rest über 9cm sollte eine zusätzliche Stufe hinzugefügt und die Stufenhöhe auf ein einheitliches Maß heruntergerechnet werden.
Zur Konstruktion der Treppe gibt es viele Möglichkeiten. In einem Ein- oder Zweifamilienhaus spielen die Brandschutzanforderungen nur eine untergeordnete Rolle. Für den Treppenbau eignen sich Holz, Metalle und auch Steine. Auch Kombinationen aus diesen Materialien sind denkbar. So besteht zum Beispiel eine sehr einfache und beliebte Treppenkonstruktion aus einem geschweißten und lackierten Gestell und durch das Gestellverschraubten Holzstufen. Die Treppe wird als halbgewendelte Treppe ausgeführt und muss in einem Mauer- U stehen. Tragendes Element ist ein aus 6 Vierkantrohren bestehendes Gerüst an dem umlaufend Stufenauflagen in der entsprechenden Höhe verschmeißt werden. Die wandseitige Auflage bilden entweder einzeln an die Wand gedübelte Vierkantrohre oder eine durchgehende Vierkantrohrkonstruktion. Letztere ist allerdings äußert sperrig und nur für mit Schweißgerät geübte Heimwerker realisierbar. Als Treppenstufen dienen lackierte Schichtholzbohlen, die in Trapezform zugeschnitten werden.

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