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Treppe selber bauen

Holzarbeiten,Metallarbeiten — Oliver at 11:39 pm on Dienstag, Februar 14, 2006

Wer eine ganz individuelle Treppe für seine eigenen 4 Wände haben möchte, kann sich selbst als Treppenbauer versuchen. Soll eine alte Treppe ersetzt werden sind die Probleme überschaubar, da sich Vorarbeiten, wie zum Beispiel einen Deckenausschnitt, der vom Statiker berechnet werden sollte, erübrigen.

Bei der Planung spielt die Wahl der Treppenart eine Rolle. Neben der geraden Treppe gibt es noch viertel- oder halbgewendelte Treppen, sowie Podest- und Wendeltreppen. Welche Treppe für welches Haus die richtige Wahl ist, richtet sich nach dem individuellen Geschmack und dem Platzangebot. Die Treppenstufen müssen, nach baurechtlichen Vorschriften, mindestens 80cm breit sein. Komfortable Treppen haben eine Stufenbreite von etwa 100cm.

Die Anzahl der nötigen Stufen für bestimmte Raumhöhen ermittelt sich nach der Formel Raumhöhe in cm : 18cm = Stufenanzahl. Die 18cm sind ein für den “Durchschnittseuropäer” ermitteltes Maß für die ideale Stufenhöhe. Geht diese Formel nicht ganz auf, so empfiehlt es sich, den verbleibenden Rest, sofern er unter 9cm liegt, auf die Stufenhöhe der einzelnen Stufen gleichmäßig zu verteilen. Liegt der Rest über 9cm sollte eine zusätzliche Stufe hinzugefügt und die Stufenhöhe auf ein einheitliches Maß heruntergerechnet werden.

Zur Konstruktion der Treppe gibt es viele Möglichkeiten. In einem Ein- oder Zweifamilienhaus spielen die Brandschutzanforderungen nur eine untergeordnete Rolle. Für den Treppenbau eignen sich Holz, Metalle und auch Steine. Auch Kombinationen aus diesen Materialien sind denkbar. So besteht zum Beispiel eine sehr einfache und beliebte Treppenkonstruktion aus einem geschweißten und lackierten Gestell und durch das Gestellverschraubten Holzstufen. Die Treppe wird als halbgewendelte Treppe ausgeführt und muss in einem Mauer- U stehen. Tragendes Element ist ein aus 6 Vierkantrohren bestehendes Gerüst an dem umlaufend Stufenauflagen in der entsprechenden Höhe verschmeißt werden. Die wandseitige Auflage bilden entweder einzeln an die Wand gedübelte Vierkantrohre oder eine durchgehende Vierkantrohrkonstruktion. Letztere ist allerdings äußert sperrig und nur für mit Schweißgerät geübte Heimwerker realisierbar. Als Treppenstufen dienen lackierte Schichtholzbohlen, die in Trapezform zugeschnitten werden.

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Sockelleiste für den Außenbereich

Fenster & Türen,Metallarbeiten — Oliver at 11:50 pm on Sonntag, Februar 5, 2006

Wer seine Türen vor Staunässe schützen will, kann mit einfachen Mitteln selbst eine stabile und individuell auf die Tür angepasste Sockelleiste erstellen. Dabei stehen einem verschiedene Bleche zur Auswahl. Wichtig ist hier auf ein nicht korrodierendes Material zurückzugreifen. Gut geeignet sind Messingbleche. Die Bleche sollten vorher in der Werkstatt gebogen und abgekantet werden. Die Biegung erfolgt in L-Form, wobei der Winkel zwischen den beiden Schenkeln etwas mehr als 90Grad betragen sollte, um das Wasser von der Tür abzuleiten. Der Schenkel der später auf dem Boden aufliegt wird umgefalzt, um seine Stabilität zu erhöhen.
Montiert werden die Sockelleisten an der unteren Bohle. Dabei wird das L-Profil mit der Blechschere auf die passende Länge gebracht und mit selbstabdichtenden Schrauben mit etwas Abstan über dem Boden an der Bohle befestigt. Die Höhe ergibt sich aus dem Abkantwinkel und der Länge des unteren Schenkel des Profil. Die Schraubverbindung werden durch die Außenverschalung der Tür verdeckt. Hier muss man darauf achten, dass die Außenverschalung an diesen Stellen weit genug ausgeklinkt ist.
Die Herstellung und Montage von Sockelleisten ist sehr einfach und kann durchaus mehrere Hunderte Euro vor dem Rechnungsblock bewahren. Alle Materialien erhält man im Baumarkt. An Werkzeug kommt man eigentlich mit der Standardausstattung zurecht. Evtuell muss eine Blechschere erstanden werden. Diese gibt es jedoch günstig überall zu kaufen.


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Metallgeländer überarbeiten

Metallarbeiten,Renovierung — Oliver at 11:19 pm on Mittwoch, Dezember 28, 2005

Wer ärgert sich nicht über den Rost an Metallgeländern vor dem Haus? Die Aufarbeitung ist zwar zeit- und arbeitsintensiv, lohnt sich aber in jedem Fall. Den der Rost ist nicht nur hässlich, sondern kann auch zum Sicherheitsrisiko werden. Gerade bei tragenden Teilen des Geländers ist hier Aufmerksamkeit geboten.

Material: Schleifpapier, Schleifbänder, Rostschutzlack, Rostumwandler
Werkzeug: Drahtbürste, Drahtbürstenaufsatz für die Bohrmachiene, Schleifblock, Powerfeile, Lackierpinsel

Zuerst muss man die Treppe gründlich von Rost und Farbresten befreien. Dies funktioniert gut mit Draht- oder Messingbürstenaufsätzen für die Bohrmaschine. Bei kompliziert geformten Geländern lohnt sich eine Powerfeile. Ein Bild dazu findet man unter dem Text. Das Gerät funktioniert wie ein Bandschleifer, nur erreicht man mit der Werkzeugspitze auch die engsten Winkel. Verschiedene Schleifbänder können je nach gewünschter Abtragsleistung gewählt werden.
Ist die Treppe komplett entrostet, kann man sie neu versiegeln. Stellen an denen der Rost besonders schlimm gewütetet hat, können vorher zusätzlich mit Rostumwandler behandeln. Zur Versiegelung verwendet man einen Kombilack, der gleichzeitig Rostschutz ist. Diese Lacke machen das Geländer wiederstandsfähiger gegen Witterungseinflüsse und ersparen einem den Voranstrich mit Rostschutzfarbe. Wichtig sind hierbei der lückenlose Auftrag und mindestens 2 Anstriche. So behandelt verlängert sich die Lebensdauer des Geländers ungemein und macht es wieder zum Schmuckstück des Eingangsbereiches.

Black&Decker Powerfeile KA293E 350 Watt

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