Giebelwände im Dachgeschoss dämmen
Außer Schrägen und Drempeln müssen beim Dachausbau meist auch die Giebelwände zusätzlich gedämmt werden. Die erforderliche Dämmung lässt sich dann als so genannte Vorsatzschale realisieren. Ähnlich wie beim Dämmen der Schrägen wird zunächst eine ausgleichende Unterkonstruktion angeschraubt. Zwischen den Latten oder Profilen wird dann der Raum mit passend zugeschnittenen Platten aus Dämmmaterial gefüllt. Anschließend wird eine Folie als Dampfsperre aufgebracht und zum Schluss die Gipskartonplatten aufgeschraubt.
An den Giebelwänden können Verbund-Gipskartonplatten, die eine Rückseite aus Hartschaum besitzen, auch mit Ansetzgips direkt auf die Wand geklebt werden, statt sie an einer aufwändig hergerichteten Unterkonstruktion zu verschrauben. Diese Platten sind mit Dämmstoffdicken von 20 bis 80 mm erhältlich. Der Ansetzgips gleicht kleinere Unebenheiten aus.





Schimmelpilzflecken sehen nicht nur hässlich aus, sie bergen für empfindliche Menschen auch gesundheitliche Risiken. Häufig verstecken sich die Flecken an Orten, wo sie auf Anhieb gar nicht zu erkennen sind – zum Beispiel hinter Tapeten und Möbeln, und vor allem dort, wo es feucht ist. Besonders gern siedeln sie sich in Badezimmern und Küchen an, da der hier entstehende Wasserdampf sich an den Wänden absetzt und so die Schimmelbildung begünstigt. Auch ungeheizte Kellerräume bieten den Pilzsporen einen satten Nährboden, ebenso können Bau- oder Dachschäden, Wasserschäden oder unsachgemäßes Lüften die Ursache für die ungebetenen Gäste sein.