Heimwerker Tipps

Tipps & Tricks zum Heimwerken

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Wand- und Bodenfliese ersetzen

Abgelegt unter: Renovierung — Joern at 11:08 pm on Freitag, Januar 12, 2007

Es ist schnell passiert: Ein harter Gegenstand fällt auf den Fliesenboden, beim Bohren eines Dübellochs springt eine Fliese, oder sie hat hohl gelegen und ist locker geworden. Die betreffende Fliese muss ausgetauscht oder neu verlegt werden.
Fliesen werden mit Fliesenkleber auf geeigneten Untergünden verklebt. Der klassische Untergrund an der Wand ist ein Kalk-Zement-Mörtel, am Boden ein massiver Estrich. Fliesen können jedoch auch auf Gipskarton- und Spanplatten verklebt werden. Dazu benötigt man jedoch spezielle, flexible Kleber, die die leichten Schwingungen mitmachen. Die Grundlagen, nach denen Fliesen ausgetauscht werden, sind für Wand und Boden gleich. (Weiterlesen …)


Fliesenfugen ausbessern und auffrischen

Abgelegt unter: Renovierung — Joern at 10:27 pm on Freitag, Januar 12, 2007

Mit wenigen Hangriffen lässt sich bei ausgebrochenem Fugenmörtel an Fliesen oder unansehnlich gewordenen Fugen, die auch nach gründlicher Reinigung noch fleckig und alt wirken, Abhilfe schaffen.
Grundvoraussetzung für alle Aubesserungsarbeiten ist die gründliche Reinigung der Fugen. Es müssen alle losen Bestandteile, Seifen- oder Ölreste vorher entfernt werden. Je nach Verschmutzung benutzt man einen geeigneten Haushaltsreiniger oder bei stärkerer verschmutzung bzw. Schimmelbefall einen Hygiene-Reiniger auf Chlorbasis. Zur Reinigung verwendet man eine nicht zu weiche Handbürste und es sollte mit klarem Wasser ausreichend nachgespült werden.

  • Ausgebrochener Fugenmörtel ist nicht nur unansehnlich, sondern häufig kann auch Wasser in den Untergrund eindringen und vor allem bei Untergründen aus Spanplatten und Gipskartin (Rigipsplatten) die Haftung der Fliese gefährden. Solche Schäden sollten also möglichst umgehend behoben werden.
  • Nach sorgfältiger Reinigung wird die Reparaturmasse in die Fugen eingebracht und vor dem Erhärten mit einem weichem Schwamm den umgebende Fugen angepasst. Soche Reparaturmassen eignen sich auch zum Verschliessen von Dübellöchern im Fliesenbereich.

  • Sind die Fliesenfugen unansehnlich oder passen Reparaturfugen und Ursprungsfugen farblich nicht zusammen, kann man die Fliesenfugen auffrischen bzw. umfärben, allerdings nur auf glasierten, nicht saugfähigen Fliesenflächen. Dazu gibt es spezielle Farbmassen. Entwerder ist diese spezielle Kunstoff-Dispersionsfarbe mit fungiziden Zusätzen streichfertig oder trocken mit Wasser anzumischen. Mit einem kleinen Pinsel wird die Farbmasse auf die Fugen aufgestrichen und eine Benetzung der Fliesen im Fugenbereich ist dabei nicht zu vermeiden.
  • Nun wartet man, bis die Farbe im Fugenbereich getrocknet ist. Dies kann je nach Temperatur und Untergrund einige Stunden dauern. Mit einem feuchten Schwamm oder einem sauberen, feuchten Lappen entfernt man nun mit sanften Druck die Farbe von der Fliesenoberfläche.

Wenn einem die gesamte Fliesenfläche nicht mehr gefällt, kann man eine Spezial-Kunststoffbeschichtung aufbringen. Sie wird mit der Rolle aufgetragen und die Fugen lassen sich anschliessend mit Spezial-Klebebändern gestalten.

Risse an der Wand verschliessen

Abgelegt unter: Heimwerken, Renovierung — Joern at 9:57 pm on Freitag, Januar 12, 2007

Risse unterscheiden sich nicht nur Dicke und Aussehen, sondern auch in ihren Ursachen. Um sie dauerhaft reparieren zu können, muss man für alle größeren Risse die Ursachen kennen.
Haarrisse sind sehr feine Risse, die meistens keine besondere Behandlung benötigen. Sie werden von Tapeten überdeckt oder mit einem Anstrich geschlossen.
Größere Risse müssen verspachtelt werden. Man kann mit herkömmlichen Spachtelmassen arbeiten, wenn keine nennenswerten Veränderungen an den Rissen zu erwarten sind. Spezielle Spachtelmassen, z.B. plasto-elastische Dichtungsmassen aus der Kartusche bzw. Rissspachtelmassen, sind bei größeren Spannungs- oder Setzrissen zu empfehlen. (Weiterlesen …)

NDR Fernsehen sucht für Heimwerkersendung

Abgelegt unter: Heimwerken im TV, Renovierung — Mario at 10:59 pm on Donnerstag, Januar 11, 2007

Heute erhielten wir einen Anruf vom NDR Fernsehen. Es werden derzeit Heimwerker für eine neue Heimwerkersendung im NDR Fernsehen gesucht. In der neuen Sendung “Ran an die Wand” werden Leute gesucht die gerade dabei sind eine Wohnung oder ein Haus zu renovieren. Das ganze sollte allerdings im Raum Hamburg, Schleswig Holstein oder Niedersachen sein.

Es geht darum, das vor laufender Kamera Renovierungsarbeiten durchgeführt werden sollen, bei denen der Moderator unter Anleitung von einem Heimwerker eine Renovierung durchführt, bzw. begleitet. Also herkömmliche Arbeiten vom Tapeten abreißen, Decke vertäfeln, neu tapezieren usw.

Wer also seine Wohnung, Zimmer oder Haus renovieren will und in o.g Rgeion ansässigist, hat jetzt die einmalige Chance dieses “live” im NDR Fernsehen zu machen. Bei Interesse, einfach einen Kommentar mit echter e-mail und kurzer Beschreibung des Vorhabens und Wohnort, hinterlassen. Wir leiten dieses dann weiter an den NDR, nach erster Vorauswahl würden wir den einige Fotos der zu renovierenden “Location” benötigen, wir würden dann aber nochmal direkt auf Sie zukommen.

Spanndecken

Abgelegt unter: Bauen, Renovierung — Oliver at 1:43 am on Mittwoch, Dezember 13, 2006

Spanndecken sind eine Alternative bei verschiedenen Bauvorhaben. So lassen sich mit Spanndecken effektiv die Raumhöhen in Altbauten regulieren oder in Neubauten Installationen unter der Decke verstecken.
Spanndecken werden im Gegensatz zu anderen abgehängten Decken nicht aus einzelnen Teilen zusammengesetzt, sondern aus einem Stück. Die Spanndecke wird mit einem Schienensystem in der gewünschten Höhe an allen Wänden verankert. Dazu müssen keine komplexen Unterkonstruktionen erstellt werden oder viele einzelne Teile verschaubt, verspachtelt oder verklebt werden. Dadurch lassen sich Spannbecken in kürzer Zeit und mit weniger Kosten für die anfallenden Arbeitslohn erstellen.
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Verklebte Treppenstufen herrichten

Abgelegt unter: Renovierung — Joern at 9:31 pm on Dienstag, Dezember 12, 2006

Ist auf Holztreppen ein Gehbelag geklebt worden, tut man sich oft schwer, ihn wieder rückstandfrei zu entfernen. Mit ein paar Tricks bekommt man bespielsweise Linoleum und Klebereste spielend weg.
Ein Treppenaufgang aus massiven Holz ist eine Zierde für jedes Haus. Doch was tun, wenn sich die Stufen einer schönen Treppe unter einem unansehnlich gewordenen Gehbelag verstecken müssen. Doch das Entfernen ist leichter gesagt als getan, denn Altbeläge kleben häufig so hartnäckig am Untergrund, dass man schon von vornherein die Mühen scheut, vor allem wenn man nicht weiß, wie man sich die Sache erleichtern kann. Zunächst entfernt man den Kantenschutz und zieht die einzelnen Stufenplatten ab. Wenn man sie langsam und gleichmäßig abzieht, lassen sich die Platten meist als ganzes Stück abnehmen. Ausserdem vermeidet man so, dass Holzfasern herausgerissen werden, was bei ruckartigem Vorgehen eher vorkommt. Wo ein Belag fester anhaftet, nimmt man einen Spachtel zu Hilfe und schiebt ihn unter.
Die dann noch verbleibende Kleberschicht lässt sich gut mit einem Heißluftgerät und breiter Düse grob abtragen, indem gleichzeitig der Spachtel die warme, aufgeweichte Masse abschabt. Damit der Schabeffekt erhalten bleibt, müssen Kleberansammlungen am Spachtelblatt regelmäßig entfernt werden. An schwierigen Stellen, Kantenwölbungen oder um Ritzen freizukratzen, tauscht man den Spachtel gegen Dreikantschaber bzw. Formschaber aus.
Sind die Trittflächen soweit abgetragen, ist das Holz allerdings noch nicht porentief gesäubert und somit noch nicht lackierfähig. Das ist erst der Fall, wenn alle Flächen mit einer Abziehklinge nachbehandet worden sind. Die Klinge muss immer sehr scharf sein und mit gleichmäßigem Druck und Zug bewegt werden. Bei richtiger Schrägstellung trägt sie die Oberfläche hauchdünn ab. Mit Schleifpapier ist diese Oberflächenreinigung übrigens nicht zu bewerkstelligen, da sich die Klebereste erwärmen und das Papier sich sofort zusetzen würde. Auch Elektroschleifgeräte verschmieren hier mehr als dass sie entfernen. Ein Band- oder Exzenterschleifer kann jedoch ganz am Schluß zum Einsatz kommen, wenn es darum geht, die Trittflächen noch vollends zu glätten und allerletzte Kleberückstände zu beseitigen, bevor Lack, Lasur oder Wachs aufgetragen werden können.

Rostiges Balkongeländer renovieren

Abgelegt unter: Metallarbeiten, Renovierung — Joern at 8:54 pm on Dienstag, Dezember 12, 2006

Rost stört nicht nur das ästhetische Empfinden, er verkürzt auch erheblich die Lebensdauer von Metallteilen. In drei Schritten kann dem Schaden begegnet werden.
Rost ist ein Oxidationsprodukt, das überall dort entsteht, wo ungeschütztes Eisen mit Lauftsauerstoff und Wasser reagieren kann, also ein chemischer Prozess in Gang gesetzt wird. Hier hilft nur ein Anstrich mit ausreichender Schichtdicke und richtigem Aufbau. Besonders in Ecken, dort wo sich Regenwasser oder feuchter Niederschlag sammeln, ist die Gefahr der Rostbildung am größten.
Als erstes immer lose Anstrichteile und Rostplatten mit einem Spachtel manuell entfernen. Dann mit Drahtbürste und grobem Schleifpapier nacharbeiten oder Elektrowerkzeuge einsetzen. Die von Rost befallenen Stellen müssen soweit wie möglich auf das blanke Metall durchgeschliffen werden. An Stellen, an denen Maschinen nicht herankommen, muss man mit Schleifpapier (Körnung 80 der 80) sorgfältig zu Ende schmirgeln.
Nach dieser gründlichen Vorarbeit das Bauteil von Öl, Fett und Schmutz säubern. Nun alle entrosteten Stellen zweimal mit Antirostgrund behandeln. Dabei ist eine hohe Dickschichtqualität Garant für zuverlässigen Schutz. Für den Schlußanstrich wird ein wasserverdünnbarer Acryllack benutzt. Während der Farbauftrag mit einer schmalen Schaumstoffrolle auf ebenen Flächen nicht nur schneller geht, sondern sich der Lack auch gleichmäßiger verteilt, erreicht man mit dem Pinsel die schwerer zugänglichen Stellen. Wichtig beim Schlußanstrich ist auf jeden Fall, dass alle Flächen behandelt werden. Das klappt, indem man kanz systematisch vorgeht.

Schimmelsanierung: Schimmel entfernen

Abgelegt unter: Haus & Garten, Renovierung — Mario at 1:10 am on Dienstag, Dezember 12, 2006

schimmel.jpgAnhaltende Feuchte,also hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung führt schnell zur Ausbreitung von Schimmelpilzen. Kleine schwarze Flecken, große verfärbte Flächen oder muffiger Geruch sind untrügliche Zeichen für den Befall durch ungeliebte „Mitbewohner”. Zu spät entdeckt und behandelt, hilft meist nur noch eine umfangreiche Renovierung. Oder die Do-it-Schimmelsanierung von Ultrament. Mit Schimmelpilzen ist nicht zu spaßen: Als Auslöser von Allergien und Atemwegserkrankungen stellen sie eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit dar.

Pilzsporen entwickeln sich durch Feuchtigkeit - von außen durch undichte Wände, Schäden an Mauerwerk, Fassade, Dachrinne oder Fallrohren, aber auch von innen durch kondensiertes Wasser infolge unzureichender Lüftung und luftdichter Isolierung. Um ein Schimmelproblem dauerhaft in den Griff zu bekommen, müssen solche baulichen Mängel und falschen Verhaltensweisen der Bewohner zuallererst behoben beziehungsweise abgestellt werden. Danach erfolgt die eigentliche Sanierung.

Hierfür hat Ultrament jetzt das innovative und endverbrauchergerechte Do-it-Schimmel-sanierungsprogramm in den Baumarkt gebracht, das - anders als viele herkömmliche, aggressive Mittel - auf der rückstandslosen Schimmelentfernung mit anschließender Oberflächeninstandsetzung basiert. Der Clou des neuen Systems: der diffusionsoffene und feuchtigkeitsregulierende Wandaufbau, der erneute Kondensation und Ausblühungen verhindert. Alle Produkte sind aufeinander abgestimmt und je nach Umfang des Schadens individuell einsetzbar. Die einzelnen Arbeitsschritte können auch von Heimwerkern leicht und sicher ausgeführt werden. Nach Schimmelentfernung (Do-it-Schimmel-X), Grundierung, Oberflächenabschluss mit Sanierkeil oder -platte und Anstrich (Do-it-Feuchte-X) ist die Wand perfekt saniert und dauerhaft geschützt. Nun kann sie nach eigenen Wünschen gestaltet, verfliest und tapeziert werden. Das Programm lässt sich übrigens auch vorbeugend anwenden.

Für alle Betroffenen hält Ultrament das Booklet „Do-it Schimmelsanierung” mit Produktinformationen und Anwendungstipps bereit. Näheres unter info@ultrament.de. Quelle: easy-pr

Badrenovierung an einem Wochenende?!

Abgelegt unter: Material, Renovierung — Oliver at 4:12 am on Donnerstag, Dezember 7, 2006

Sieh haben den Anblick des alten Bades gründlich satt, aber haben keine Lust ihr Bad für Wochen still zu legen? Dank moderner Baustoffe ist das auch garnicht mehr nötig. Ein von der Firma Knauf entwickeltes System macht die Badrenovierung an einem Wochenende möglich. Dazu hat man im Hause Knauf entsprechende, auf einander abgestimmte Produkte entwickelt.
Knauf hat anhand der Produkte einen kompletten Ablaufplan entwickelt, der es ermöglicht ohne große Verzögerungen durch Trocknungszeiten alte Bäder in Wohlfühloasen zu verwandeln. Nach der Planung wird die Renovierung in 5 einfachen Schritten durchgeführt: Ausgleichen, Untergrund vorbereiten, Kleben, Verfugen und Abdichten. Wer sich genauer informieren möchte, findet die komplette Beschreibung auf den knauf-Seiten zur “Turboschnellen Badrenovierung“.

Mauerfugen nachbessern

Abgelegt unter: Renovierung — Joern at 9:43 pm on Mittwoch, Dezember 6, 2006

Manchmal hält nur noch Fassadenfarbe den Mörtel in der Mauerfuge. Dann wird es höchste Zeit für eine dauerhafte Fugenfüllung.
Mürbe Mörtelfugen im Verblend- oder Sichtmauerwerk sind zwar ärgerlich, aber nicht ungewöhnlich. Die Ursache ist Pfusch, sogenannte Sandnester durch ungenügendes Mischen des Fugenmörtels per Hand, der sich meistens leider erst nach Ablauf der Gewähleistungdfrist bemerkbar macht.
Unter einer guten Fassadenbeschichtung fallen diese Stellen zudem auch noch kaum auf. Häufig wird man erst aufmerksam, wenn der Mörtel durch gefrierendes Wasser bereits zerstört ist.
Solange der Schaden eng begrenzt ist, kann man ihn mit neuen Fugenmörtel schnell beheben. Dafür ist zunächst der mürbe Mörtel möglichst tief und soweit erkennbar auszukratzen.
Alte Stecheisen oder Schraubendreher, die in die schmalen Fugen passen, sind dafür gut geeignet. Aber möglichst nicht die Verblend- oder Vormauerschale nach innen durchstoßen, da sonst frischer Mörtel oder Wasser in die dahinter liegende Lift- oder Dämmschicht gelangen können.
Bevor der neue Mörtel in die Fuge kommt, muss sie naß sein, damit die Mischung nicht “verbrennt”, das heißt zu schnell abbindet, weil die trockenen Mauersteine zuviel Wasser aufsaugen. Auch das kann eine mögliche Ursache für spätere Schäden sein.
Den fertig gemischten Trockenmörtel nun mit wenig Wasser zu einer steifen, aber nicht trockenen Mischung nach Gebrauchsanleitung auf der Verpackung verarbeiten. Ist der Mörtel zu schlank, fließt er leicht wieder aus der Fuge.
Zuerst werden die senrechten Stoßfugen und gleich daran anschließend die waagerechten Lagerfugen gefüllt. Mit der schmalen Fugenkelle soviel Mörtel wie möglich in den Hintergrund drücken und an der Frontfläche kräftig festbügeln. Der Fugenmörtel muss guten Kontakt zu den Steinflächen bekommen.
Für den vordere Zentimeter der Fuge lässt sich dann eine etwas trockenere Mischung besser verarbeiten und an die vorhandene Form und Struktur anpassen. Bei vollfugig gemauertem Sichtmauerwerk mit einem Schlauchstück die Oberfläche als meist schwache Hohlkehle mit rauher Oberfläche ausführen und bei Verblendsteinen mit glatt gebügelter Oberfläche schräg nach vorn zur Oberkante der Verblendsteine auslaufend.
Mörtelreste sollte man, solange sie noch frisch sind, mit einem Handfeger von den Steinen entfernen. Wenn sie erst einmal angetrocknet sind, lassen sie sich nur umständlich abkratzen.

Heizkörper renovieren

Abgelegt unter: Renovierung — Joern at 9:35 pm on Dienstag, November 28, 2006

Glieder- oder Flachheizkörper mit Rostflecken, Macken oder abblätternder Farbe machen keinen guten Eindruck. Sie sollen nicht nur Wärme abstrahlen, sondern auch ansehnlich dastehen oder hängen. Für einen Überholungsanstrich sollte immer gelten: Nur völlig ausgekühlte Flächen dürfen gestrichen werden und es muss für ausreichend Belüftung gesorgt werden. Wasserverdünnbare Heizkörper-Acryllacke sind vorzuziehen, da sie schnell trocknen, lösungsmittelarm, strapazierfähig und vergilbungsstabil sind. Sicherheitshalber sollte vor Beginn das Ventil abgedeckt werden. Das gründliche entfernen von Fett und Schmutz steht zuerst an. Danach folgt das Schleifen, wodurch man alte, festhaftende Anstriche anrauht, bzw. abblätternde Farbschichten löst. Ein Abwaschen des Heizkörpers mit Anlauger kann den Schleifgang ersetzen, sofern kein Rost vorhanden ist. Den bekämpft man nur mit Schleifpapier. Freigelegte Stellen müssen dann auf jeden Fall mit Antirostgrund behandelt werden. Für die Endbeschichtung muss nicht immer die Farbe Weiß zum Zuge kommen. Durch Zugabe etwa eines Seidenglanz-Farblacks kann jede gewünschte Abtönung erzielt werden. Für die Verarbeitung ist bei Planheizkörpern oder Kompaktheizkörpern das Rollen ideal, wobei eine Schaumstoffwalze einzusetzen ist.Bei Rippenheizkörpern ist das Streichen mit dem Pinsel geeigneter. Es sollte ein Polyesterborstenpinsel eingesetzt werden, mit dem man die Farbe noch besser auftragen kann.
Bei beiden Verfahren sollten die Kanten und die etwas schwieriger zu streichenden Partien vorab mit einem Pinsel behandelt werden. Beim Flächenstreichen sollten zu dicke Schichten vermieden werden. Erstens trocknen sie nicht so schnell und zweitens muss auch daran gedacht werden, dass der Heizkörper hängt, also senkrechte Flächen zu streichen sind. So können “Rotznasen” entstehen, vor allem an den scharfen Rippenkanten. Um Höhen und Tiefen gleichmäßig zu beschichten, wird beim Rollverfahren die Walze quer zur Prägerippung geführt. Beim Pinselauftrag besser dem Rippenlauf folgen und von unten nach oben arbeiten.

Sandende Betonwand sanieren

Abgelegt unter: Renovierung — Joern at 8:39 pm on Samstag, November 25, 2006

Die Ursache für dauerhaft sandende Wände oder Betonsockel können eindringende Feuchtigkeit oder miserabler Mörtel sein. Durch entsprechende Isolierung muss das Eindringen von Wasser gestoppt werden. Erst danach kann die Sanierung der sichtbaren Obderfläche beginnen. Eine gründliche Reinigung der Wand ist zuerst erforderlich. Um Schmutz, Anstrichreste und alle anderen losen Partikel von dern Wand zu entfernen wird am besten eine Wurzel- oder Drahtbürste verwendet. Danach kann grundiert werden. Man verwendet einen umweltfreundlichen Tiefengrund ohne Lösemittel, der mit einer Deckenbürste oder mit der Rolle unverdünnt aufgetragen wird. Bei sehr stark sandenden Untergründen sollte man zweimal grundieren. Sollte dies zur Verfestigung der Wandoberfläche immer noch nicht reichen, muss man mit einem lösemittelhaltigen Tiefengrund behandeln. Nach ca. drei Stunden ist die Grundierung getrocknet und es kann sofort weitergearbeitet werden. (Weiterlesen …)

Schlösser und Türen wieder fit machen

Abgelegt unter: Renovierung — Melanie at 3:28 am on Dienstag, November 14, 2006

Nach einer gewissen Zeit zeigen auch Türen und Schlösser Ermüdungserscheinungen. So setzt sich zum Beispiel mit der Zeit das Türblatt immer mehr ab, dann wird das Zuziehen der Tür zu einem echten Kraftakt. Dabei werden die Türbänder stark belastet und nutzen sich ab. Hier lässt sich mit Hilfe von Fitschenringen Abhilfe schaffen. Die heben das Türblatt um einige Millimeter an und verhindern zukünftig schräge Geräusche und eine schwer zugehende Tür. Ein anderes Problem kann ein klemmender Schlüssel sein. Entweder lässt sich der Schlüssel nur noch schwer drehen oder er geht nur unter Anstrengung in das Schloss hinein. Hier gibt es zwei Lösungswege: Zum einen ein flüssiges Schmiermittel, welches direkt in den Zylinder eingespritzt wird und zum anderen Graphitpulver, das zuerst auf den Schlüssel aufgetragen wird um dann einmal die Tür damit zu schließen.

Rohrverkleidungen bauen

Abgelegt unter: Renovierung — Oliver at 12:22 am on Samstag, November 11, 2006

Sie haben es satt, sich die hässlichen Rohre in den Zimmerecken anzuschauen? Die Heizungsrohre an der Wand findet Sie auch unansehnlich? Das Abwasserfallrohr macht laute, störende Geräusche. Die Lösung heißt verkleiden und lässt sich häufig einfacher ausführen als man denkt.
Das Material bekommt man problemlos im jedem Baumarkt. Gut geeignet sind MDF-Platten. Diese sollte man, vorausgesetzt man hat keine gute Kreissäge und Führungsschiene zur Hand, im Baumarkt gleich auf das richtige Maß bringen lassen. Bei Ecken benötigt man 2 Platten mit den entsprechenden Maßen. Zur Befestigung der Platten braucht man noch 3 Kanthölzer in der entsprechenden Länge, von denen zwei an die Wand gedübelt werden und eins die Verbindung zwischen den Platten herstellt. Profis verleimen die Platten übrigens nur, allerdings sollten sie dafür auf Gehrung geschnitten sein.
Bei der Auswahl der richitgen Größe der Verkleidung sollte man darauf achten, dass die Verkleidung keinen Kontakt zu den Rohren hat. So können sich Schwingungen nicht auf die Verkleidung übertragen. Bei der Verkleidung von Fallrohren, kann man die Verkleidung auch mit feuerfestem Dämmmaterial ausstopfen um für Ruhe zu sorgen. Sollten aus der Verkleidung Rohre oder andere Installationselemente herausgucken, muss man für den entsprechenden Platz in den MDF-Platten sorgen. Dabei muss die Platte für durchgehende Rohrleitungen ausgeklinkt werden. Vorstehende Elemente wie eine Wasseruhr oder Absperrhahn können durch entsprechende Löcher geführt werden.
Wer nicht in einer Raumecke etwas verkleiden will, braucht logischerweise 3 Platten und 4 Hölzer. Hieraus fertig man sich zuerst ein passendes U, allerdings nur wenn keine durchgehende Leitung in die Stirnwand integriert werden soll. Diese muss sonst aufgetrennt und mit einer Aussparung versehen werden.
Die Arbeit lohnt sich wirklich. Die Räume gewinnen dadurch deutlich an Wohnqualität. Darüber hinaus entfallen lästige Aufgaben wie das Streichen der Rohre und das Gefummel beim Tapezieren oder Fliesen.

Wände mit Gips- und Dekor-Putz gestalten

Abgelegt unter: Renovierung — Melanie at 6:46 pm on Montag, Oktober 30, 2006

Gips- und Dekor-Putz sind beide für den Innenbereich gedacht, erfüllen aber verschiedene Aufgaben. Der Gips-Putz wird als Untergrund für Tapete oder Farbe genommen. Die Mauerfläche muss, bevor man den Gips-Putz aufträgt, gut gereinigt werden. Alle losen Teile müssen von der Wand entfernt werden, ebenso Fette und Öle. Bevor der Gips-Putz aufgetragen werden kann, muss die Wand vorgenässt werden. Danach wird der Putz mit dem Richtscheit glatt gezogen und mit einem Reibebrett glatt gerieben. Der Dekor-Putz ist dagegen eine strukturierte Grundierung, die man später nur noch streicht. Dekor-Putze bekommt man heute in vielen Baumärkten als fertige Mischung zu kaufen. Als Werkzeuge benötigt man Schaumstoffrollen, Glätter, Spachtel, Kelle und die Strukturrolle. Während man die Fläche bearbeitet, sollte man keine Pause einlegen. Es sollte stets nass gearbeitet werden, damit später keine Putz-Ansätze zu sehen sind. Der Verbrauch liegt bei etwa 3 bis 4 kg pro Quadratmeter Fläche.

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