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Decke tapezieren


Wer seiner Zimmerdecke mit einer neuen Tapete versehen will, muss einige Sachen beachten. Für das Tapezieren von Decken benötigt man auf jeden Fall ein zweites Paar Hände. Mit der richtigen Vorbereitung ist aber auch diese ungewohnte Arbeit schnell erledigt. Die Arbeit unter Decke erfordert einige zusätzliche Werkzeuge, deshalb hier einmal die Werkzeugliste.



Werkzeug: Leiter, Besen, Schlagschnur, Gliedermaßstab, Cutter, Tapetenmesser, Schere, Bleistift, Schneideschiene, Tapezierbürsten, Tapeziertisch, Eimer, Nahtrolle, Quast, saubere alte Geschirrtücher und Küchenlöffel

Zuerst erstellt man eine Linie in 50 cm Abstand zu einer Wand, die parallel zum Lichteinfall liegt. Das ist wichtig, damit später keine hässlichen Schatten an der Decke zu sehen sind. Die Linie wird mit Hilfe der Schlagschnur und des Gliedermaßstabes erstellt. Dazu einfach 2 Punkte mit einem Abstand von 50 cm zur Wand abmessen, die Schlagschnur zwischen die Punkte halten und die Linie an die Decke schlagen.

Ist diese Vorarbeit erledigt können Kleister und Tapeten bearbeitet werden. Der Kleister sollte dick angerührt werden, da er mehr Gewicht tragen muss als an den Wänden. Der Zuschnitt der Tapeten erfolgt mit Tapetenmesser. Nehmen Sie nicht die exakte Raumlänge als Maß, sondern addieren sie mindestens 5 cm, damit die Tapete auf die Wände überlappt. Die einzelnen Bahnen werden wie vom normalen Tapezieren gefaltet und zu Einweichen zur Seite gelegt.

Die erste Bahn wird an der Markierung verlegt. Dazu steigt einer auf die Leiter und klebt die Tapete, während die andere Person mit dem Besen die Tapete hochhält. Die Bahn wird zuerst mit den Händen und dann mit den Tapezierbürsten an die Decke gedrückt. An der Kante der ersten Bahn können nun die anderen Bahnen geklebt werden. Die Nähte werden mit Hilfe des Nahtrollers fest angedrückt und auf Stoß gebracht. Evetuell austretender Kleister wird umgehend mit einem Geschirrtuch ausgenommen und entfernt. Den Abschluss der Arbeiten bilden der passgenaue Zuschnitt der Tapeten mit dem Cutter und der Schneideschiene. Daurch entsteht rundherum ein sauberer Wandabschluss. Ideal für diesen Arbeitsschritt ist es, wenn die Tapeten noch leicht feucht sind.

Tipp: Auch Vliestapeten können unter Decke verarbeitet werden. Dazu wird die Decke eingekleistert und die Vliestapete mit einer Gummirolle an die Decke gedrückt. Ansonsten bleiben die Arbeitsschritte die Gleichen.



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