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Die Fenster Sanierung


Neue FensterFenster prägen die Gesamtoptik des Hauses und können den zukünftigen Energieverbrauch niedrig halten. Besonders bei Altbau-Fenstersanierungen werden die thermischen Schwachstellen so schnell beseitigt.



Nordfenster brauchen bessere Dämmeigenschaften als Südfenster. Um im Winter die Sonneneinstrahlung zu nutzen, brauchen Südfenster eine Verglasung mit hohem g-Wert wenn sie möchten dass die Sommerwärme durch kommt. Ist keine Sonneneinstrahlung erwünscht, setzt man Sonnenschutzglas mit niedrigem g-Wert ein. Entscheidend ist nicht nur die Verglasung sondern auch der Rahmen.

U-Wert und g-Wert

Der U-Wert des Fensters errechnet sich aus den U-Werten von Verglasung und Rahmen. Er bestimmt, wie viel Wärme durch das Fenster nach außen dringen kann. Sinnvoll ist eine Betrachtung von U-Wert und g-Wert. Der g-Wert gibt Auskunft darüber, wie viel Wärme die Fenster von außen in die Wohnung lassen. Das ist vor allem im Winter wichtig. Ein günstiger g-Wert ermöglicht dann die Nutzung solarer Wärmeeinträge über die Fenster. Angegeben wird der U-Wert in der Einheit Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²K). Er muss bei einer umfassenden Sanierung der Fenster der jeweils gültigen Energiesparverordnung entsprechen.

Was braucht man

Folgende Materialien brauchen sie für den Selbsteinbau:

Maßband oder Zollstock, Säge, Brecheisen, Wasserwaage, Schraubendreher, Montagekeile, Akkuschrauber, Bohrmaschine, Montageschaum und Gummihammer.

Fenster selber richtig einsetzen

Nach dem Fensterausbau die Laibungen sorgfältig reinigen, alte Maueranker und Dämmreste komplett entfernen. Als erstes wird der Fensterrahmen eingebaut. Soll das Fenster beim Einbau abgedichtet werden, müssen die entsprechenden Dichtbänder/ Folie direkt auf den Fensterrahmen umlaufend aufgeklebt werden, ansonsten sollte das Mauerwerk leicht befeuchtet werden, um dem Montageschaum einen besseren Haftgrund zu bieten. Laut heutigen Vorschriften sollten allerdings Dichtbänder benutzt werden.

Der Fensterrahmen wird in die Fensteröffnung gesetzt und sehr sorgfältig mit Hilfe einer Wasserwaage ausgerichtet. Es empfiehlt sich diese Arbeiten mit 2 Personen aus zu führen. Dann das Fenster mit Holzkeile fixieren. Beim selber einbauen empfiehlt es sich, insbesondere bei Kunststofffenstern die Löcher vorzubohren, um das Rahmenmaterial nicht zu beschädigen. Anschließend kann die Schutzfolie vom umlaufenden Montageband entfernt werden. Als nächstes werden die Fensterflügel eingesetzt.

Jetzt wird überprüft ob sich alles einwandfrei schließen lässt oder ob noch nachgearbeitet werden muss. Ist alles ausgerichtet, erfolgt das Verschrauben laut Herstellerangaben. Nun werden die Keile entfernt und die Hohlräume mit Bauschaum gefüllt. Je nach Ausführung sollten die Fenster zwischen Rahmen und Mauerwerk mit Silikon oder Acryl abgedichtet werden. Die Dichtfolie einfach innen und außen auf das Mauerwerk umlegen und einputzen.

Fensterauswahl

Aluminiumfenster sind robust und haben eine lange Lebensdauer, sodass sie mehrmals eingebaut werden können. Holzfenster können je nach Pflegeaufwand eventuell marode werden, wobei in diesem Fall eine Fensterrenovierung aufwendiger wird. Kunststofffenster sind ebenfalls lange haltbar und können in anderen Gebäuden wiederverwertet werden. Manchmal sind Fensteröffnung falsch vermessen worden und das Fenster konnte nicht eingebaut werden. Diese Fenster werden vom Anbieter als gebraucht verkauft, obwohl sie prinzipiell neu sind. In der Regel werden Fenster im Zuge von Sanierungen oder Gebäudeabrissen demontiert, aufgewertet und als gebraucht verkauft. Hier können sie günstige gebrauchte Fenster kaufen: http://www.gebrauchte-fenster.com/ Bild: © Gina Sanders – Fotolia.com



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