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Sisalteppiche

Gespeichert unter: Bodenbeläge — Oliver at 10:01 on Donnerstag, Juni 1, 2006

Die besonders strapazierfähigen und trotzdem angenhemen Bodenbeläge müssen nicht unbedingt von der chemischen Industrie kommen. Ein Jahrhunderte altes Naturprodukt kann ähnliches leisten. Sisal heißt es und wird als Bodenbelag in deutschen Wohnungen immer beliebter und das nicht ohne Grund.
Das Grundmaterial für Sisalteppiche sind die Blattfasern der Agarve, die zu Garnen gesponnen werden. Die Teppiche werden meistens direkt in den Anbaugebieten wie Brasilien, Kenia, Tansania und Madagaskar aus den Garnen gewebt. Zur Stabilisierung der Fasern wird häufig ein Rücken aus Naturlatex mit einem Trägernetz aus Jute appliziert. Die Vorteile dieses Teppichs liegen auf der Hand: Alle Materialien sind reine Naturprodukte, die bei der Produktion ohne schädliche Stoffe auskommen.
Verarbeitet man den Sisalteppich in seiner Wohnung noch mit einem lösungsmittelfreien Kleber bekommt man einen sehr umweltfreundlichen, haltbaren und für ein hervorragendes Raumklima sorgenden Bodenbelag. Eine Schadstoffbelastung der Raumluft durch den Sisalteppich ist so gut wie ausgeschlossen, was ihn gerade für Allergiker besonders geeignet macht. Der Teppich lässt sich durch einfaches Saugen fast milbenfrei halten.

Sisalteppich


Wasserfeste Verleimung

Gespeichert unter: Bodenbeläge, Material — Oliver at 9:06 on Sonntag, Mai 28, 2006

Wer lange etwas von seinem Fertigparkett- oder Laminatboden haben möchte, sollte gerade in heikelen Bereichen auf eine Verleimung der Fugen wert legen. Dabei reicht es nicht unbedingt, die Fugen vollflächig mit einem Holzleim zu verkleben. Genau für dieses Problem hat die Firma Henkel einen speziellen Fugenliem entwickelt.
Der Ponal Fugen-Leim sorgt bei vollflächiger Verwendung für eine wasserfeste Verleimung der einzelnen Laminat- oder Fertigparkett-Bohlen. Die Verleimung entspricht der EN 204 D3. Dabei kommt der Leim ohne Lösungsmittel aus und sorgt für eine feste und dauerhafte Verbindung von Nut und Feder. Aber auch andere Systeme können mit dem Ponal Fugen-Leim verklebt werden. Bei der Verklebung muss man nur darauf achten, dass herausquellender Leim sofort weggewischt wird.

Ist der Leim einmal aus der Tube bleiben für die Verarbeitung etwa 15 Minuten, was mehr als ausreichend sein sollte. Damit sich der Ponal Fugen-Leim lange hält, sollte er trocken und kühl gelagert werden. Die Investition für den Leim und den Mehraufwand machen sich durch die erhöhte Wiederstandsfähigkeit und längere Lebensdauer des Laminats oder Fertigpaketts schnell bezahlt.

Neuer Fußboden: Unebenheiten einfach ausgleichen

Gespeichert unter: Bodenbeläge, Heimwerken — Stephan at 1:51 on Sonntag, Mai 21, 2006

Der Fußboden ist neben der Decke der größte zusammenhängende Bereich in einem Zimmer. Seine Gestaltung hat deshalb maßgeblichen Einfluss auf das Erscheinungsbild eines Raumes, eine Renovierung kann für „frischen Wind“ sorgen. Gerade wenn man Fliesen, Laminat oder Parkett verlegen möchte, muss man allerdings auf einen ebenen Untergrund achten.

Nicht nur, aber vor allem in Altbauten, kann es mit der Zeit zu Absenkungen im Boden kommen. Nimmt der Heimwerker diese Unebenheiten auf die leichte Schulter, kann ihn das teuer zu stehen kommen: Fliesen können brechen, Laminat oder Parkett drohen sich zu verziehen. Und wenn man Teppich verlegt, entstehen unschöne „Wellen“ und Stolperkanten.

Heimwerker sollten sich also besser rechtzeitig um den Ausgleich von unebenen Böden kümmern. Das geht am einfachsten mit selbstverlaufenden Ausgleichsmassen. Dieser flüssige Werkstoff verteilt sich ganz von alleine, bis eine waagerechte Fläche entsteht – wie Wasser in einem See, der ja auch nicht überall gleich tief ist.

Bei der Auswahl des Materials sollte man auf eine kurze Trockenphase Wert legen. So findet man im Baumarkt Ausgleichsmasse, die schon nach wenigen Stunden ausgehärtet und begehbar ist. Bevor Fliesen oder Laminat verlegt werden, braucht das Material dann nur noch eine Grundierung.

Eigene Fotos als Fliesenmotiv

Gespeichert unter: Bodenbeläge — Oliver at 9:32 on Montag, April 10, 2006

Cera-Pic heißt die Lösung, die Ihre Urlaubsfotos oder die Fotos Ihrer Kinder in einem speziellen Verfahren auf die Fliese Ihrer Wahl bring. Dabei können nicht nur einzelne Fliesen, sondern auch große Fliesenbildern aus mehreren Fliesen realisisert werden. Die Fliesen eignen sich für die individuelle Gestaltung von Küche, Bad oder Pool. Dabei kann die Technik an Wand und Boden verwendet werden.
Als Basis dienen ganz normale Fliesen in beliebigen Formaten. Auf die schon feritgen Fliesen wird mit einem speziellen Verfahren das Bild aufgedruckt und danach gebrannt. Die Fliesen haben nach Abschluss der Arbeiten die gleichen Eigenschaften wie normale Fliesen. Sie sind also kratzfest, hitze- und wasserbeständig. Die Fliesen sind dank der entstehenden Oberfläche auch für mittelstarke und starke Belastungen geeignet.
Neben den eignen Fotos kann man auch noch aus dem Archiv der Firma Motive auswählen. Die Fotos kann man als Farbabzug oder als digitales Bild auf CD einliefern. Bei der Einlieferung auf CD muss das Foto eine Auflösung von 300dpi aufweisen. Die Anfertigung der Fleisen dauert etwa 2 Monate. Zu beachten ist wohl noch, dass die Fotos für große Fliesenmotive eine entsprechende Auflösung haben müssen.
Hier geht es zur Cera-Pic Webseite.

Profile für Bödenübergänge

Gespeichert unter: Bodenbeläge — Oliver at 10:04 on Donnerstag, April 6, 2006

Wer in verscheidenen Räumen unterschiedliche Bodenbeläge verwendet, muss die Höhenunterschiede ausgleichen oder bei sich ausdehnenden Böden eine Dehnungsfuge schaffen. Am Einfachsten geht dies mit den Standardprofilen, die man in jedem Baumarkt kaufen kann. Die drei wichtigsten Profile sind das Abschluss-, das Anpassungs- und das Übergangsprofil. Die Profile bestehen aus einer Grundschiene, die auf dem Boden montiert wird und dem eigentlichen Profi, dass die vorhandene Fuge abdeckt oder den Höhenunterschied ausgleicht. Durch die Verschraubung aller Bauteile sind die Profile besonders leicht an- und abzubauen.
Das Übergangsprofil dient zur Abdeckung von Fugen zwischen zwei Bodenbelägen oder der Abdeckung von Dehnungsfugen bei großflächiger Verlegung von Laminat. Die Übergangsprofile können nur bei etwa gleichen Aufbauhöhen der beiden Bodenläge verwendet werden.
Das Abschlussprofil dient zum Überbrücken von Zwischenräumen zwischen Wänden und dem Bodenbelag. Dabei kann der Bodenbelag unter dem Profil arbeiten und sich ausdehnen. Die Abschlussprofile dienen als Ersatz für die Fussleisten.
Das Anpassungsprofil gleicht Höhenunterschiede zwischen den Bodenbeläge aus. Mit Anpassungsprofilen kann der Übergang zwischen einem hochbauenden Belag wie Laminat oder Fliesen und einem flachbauenden Belag wie PVC hergestellt werden. Das Profil ermöglicht die Integration einer Dehnungsfuge, falls Laminat verlegt wurde.
Das Material der Profile ermöglicht die einfache Verarbeitung mit einer einfachen Metallsäge. Die Montage ist für jeden Heimwerker leicht zu realisieren. Falls der Boden nicht für die Verschraubung geeignet ist, kann die Grundschiene auch mit dem Boden verklebt werden. Die Verlegung der Grundschienen für Abschlussprofile erfolgt immer vor der Verlegung des Bodenbelags. Bei den anderen Profilarten ist der Verlegezeitpunkt nicht relevant.

Kaputte Fliesen austauschen

Gespeichert unter: Bodenbeläge, Renovierung — Oliver at 10:44 on Donnerstag, März 30, 2006

Topf runtergefallen? Flasche aus der Hand gerutscht? Meistens hinterlassen solche kleinen Missgeschicke jedoch einen bleibenden Eindrücke auf den Fliesen. Was ist nun zu tun? Gut, wenn man noch ein paar der verlegten Fliesen aufgehoben. Eine Ersatzfliese ermöglicht den einfachen Austausch des kaputten Exemplares.
Im ersten Schritt muss die alte Fliese und deren Kleberbett entfernt werden. Dazu eignet sich besonders gut ein Flachmeisel in Kombination mit einem Fäustel. Zerstören Sie zuerst die Fliesen und arbeiten Sie sich von Innen nach Außen. Wer zufällig ein Fein Multitool sein Eigen nennt, kann auch vorher die Fugen ausschneiden. Dies erleichtert das Ausbauen der beschädigten Fliese erheblich.
Wenn die Fliese und das Fliesenbett sauber und Komplatt entfernt sind, kann man mit einem Zahnspachtel neuen Fliesenkleber auftragen. Das Aufbringen der richtigen Menge ist hier von entscheidender Bedeutung, damit die neue Fliese die gleiche Höhe hat wie die alten Fliesen. Benutzen Sie zum ausrichten eine Wasserwaage. Ist der Fliesenkleber getrocknet, kann man einfach Fugenmörtel in der gleichen Farbe in die Fugen einschlämmen. Nach dem Antrocknen den überschüssigen Fugenmörtel mit einem Schwamm von der Fliesenoberfläche waschen. Normalerweise sollte der Übergang zwischen dem alten und neuen Fugenmaterial kaum sichtbar sein.
Für diese Arbeit benötigt man: (Weiterlesen …)

Welches Laminat ?

Gespeichert unter: Bodenbeläge, Renovierung — Oliver at 11:02 on Mittwoch, März 22, 2006

Wenn es um die Neugestaltung des Fussbodens geht, sollte der neue Belag wirklich zum Raum und den Möbeln passen. Damit man als Kunde einen Eindruck von den verschiedenen Böden in den eigenen 4 Wänden bekommt, haben viele Hersteller einen Onlinedesigner auf ihrer Webseite. So zum Beispiel auch die Firma Parador mit ihrem Raum- Designer. Link zum Parador Raum- Designer
Erster Schritt für die Nutzung des Raum- Designers ist es, ein Foto vom Raum, den man umgestalten will, zu machen. Dabei sollte man, wenn möglich das Bild so machen, das sowohl eine kurze als auch eine lange Wand, sowie Decke und Boden, zu sehen sind. Dieses Foto wird dann nach dem öffnen des Raum- Designers einfach hochgeladen. Im nächsten Schritt werden die neu zu gestaltenden Flächen mit dem Markierungstool umrahmt. Achten Sie darauf, bei der Markierung, möglicht genau die einzelnen Flächen zu umrahmen. Dies ist für das spätere Ergebnis wichtig.Danach kann man nach Herzenslust verschiedene Kombinationen von Wand und Bodenbelägen ausprobieren.

Ein Beispiel können Sie hier sehen, wenn Sie (Weiterlesen …)

Marmorfliesen: Nur besonders schnell härtenden Kleber verwenden

Gespeichert unter: Bodenbeläge — Stephan at 12:53 on Montag, März 20, 2006

Marmor gilt als besonders eleganter und hochwertiger Werkstoff. Kein Wunder, dass sich viele Menschen ein Bad oder einen repräsentativen Eingangsbereich mit Marmorboden wünschen. Mit Marmorfliesen aus dem Baustoffhandel kann sich der Heimwerker diesen Wunsch erfüllen. Damit die Freude lange hält, muss man allerdings beim Verlegen ein paar wichtige Details beachten.

Vor allem die Wahl des richtigen Klebers und des Fugenmörtels spielt eine große Rolle. Marmor ist ein empfindlicher Naturstein, und deshalb muss die Einwirkzeit des Klebers so kurz wie möglich gehalten werden. Ansonsten würde das Material zu viel Feuchtigkeit von unten aufnehmen und seinen besonderen Glanz einbüßen. Der Heimwerker muss deshalb einen sehr schnell erhärtenden Fliesenkleber wählen.

Vorsicht ist auch beim Kauf des Fugenmörtels geboten. Viele angebotene Produkte enthalten Quarz – diese winzigen Bestandteile wirken wie „Schmirgelpapier“ auf dem Marmor und können wenig ansehnliche Kratzspuren hinterlassen. Wer zum ersten Mal Marmorfliesen verlegt, sollte sich deshalb bei der Wahl der Zubehörprodukte für das Verlegen fachkundig beraten lassen und im Zweifel auch ein paar Euro mehr investieren. Der Lohn ist ein dauerhaft schöner Bodenbelag.

Ein „neues Gesicht“ für Kellertreppen

Gespeichert unter: Bodenbeläge, Renovierung — Stephan at 12:28 on Sonntag, Februar 26, 2006

Der Keller wird zunehmend aktiv genutzt – für Sport, andere Hobbys oder als Arbeitszimmer. Vorbei sind die Zeiten, da der Platz ganz unten im Haus nur als Lagerfläche diente.

Mit der erweiterten Nutzung steigen aber auch die Ansprüche, der Keller soll wohnlicher werden. Dazu gehören beispielsweise Verkleidungen an den Wänden oder ein gefliester Boden. Doch auch die Kellertreppe soll in vielen Fällen ein „neues Gesicht“ erhalten.

Besonders geeignet sind dafür Fliesen, die ebenso attraktiv wie pflegeleicht sind. Schmutz und Dreck lassen sich einfach mit einem feuchten Lappen beseitigen. Voraussetzung dafür, dass die Fliesen dauerhaft ansehnlich bleiben, ist allerdings ein absolut glatter Untergrund. Nur dann kann die Fliege richtig aufliegen, und nur dann wird das Gewicht gleichmäßig verteilt. Unebenheiten hingegen können die Fliese unter Belastung brechen lassen.

Auf Kellertreppen, die nicht ganz eben sind, kann man diese glatte Oberfläche am einfachsten mit einer Beton-Spachtelmasse herstellen. Diese gibt es in großen Säcken preisgünstig im Baumarkt – fix und fertig zum Anrühren in einem Eimer. Mit einem Spachtel verteilt der Heimwerker die Masse auf der Treppenstufe, mit sanftem Druck wird sie dann abgezogen. Als Orientierungshilfe dient ein Schalungsbrett, das an den Stufen befestigt wird. Auf diese Weise entsteht eine gerade Fläche, die mit Hilfe einer Wasserwaage kontrolliert werden kann.

Wenn die Spachtelmasse vollständig getrocknet ist, kann mit dem Verlegen der Fliesen begonnen werden.

Laminatboden mit antibakterieller Schutzschicht

Gespeichert unter: Bodenbeläge — Stephan at 3:38 on Donnerstag, Februar 16, 2006

Bei der Wahl des besten Bodenbelags für die Wohnung spielt nicht nur die Optik eine Rolle. Auch Fragen der Hygiene, insbesondere also der Möglichkeit zur Reinigung der Böden, sind von Bedeutung. Pluspunkte gegenüber Teppichen, die zu regelrechten Staubfängern werden können, sammeln hier naturgemäß Laminatböden. Sie lassen sich mit einem Staubsauger und einem leicht angefeuchteten Tuch gut sauber halten.

Das ist vor allem dann wichtig, wenn Babys durch die Wohnung krabbeln. Die Hände der Kleinen, die eben noch den Boden berührten, wandern oft nur Sekunden später in den Mund. Deshalb ist es für Familien mit Nachwuchs besonders wichtig, den Boden dauerhaft von Pilzen und Bakterien zu befreien, um auf diese Weise einen Beitrag zur Gesundheit des Kindes zu leisten.

Wer ganz sicher gehen will, greift nicht zu „normalem“ Laminat, sondern entscheidet sich für einen Boden mit spezieller Beschichtung. Diese wird in die oberste Ebene des Laminats eingearbeitet und macht Bakterien den Garaus. Auf Menschen hat die physikalische Wirkungsweise dieser neuartigen Technologie keine Auswirkungen. Ein Hersteller, der mit der „Microban“-Technik arbeitet, ist die Firma“ MeisterWerke Schulte GmbH“ aus Rüthen.

Stolperfallen beseitigen

Gespeichert unter: Bodenbeläge — Stephan at 2:01 on Mittwoch, Februar 15, 2006

Für Abwechselung in den eigenen vier Wänden sorgen verschiedene Bodenbeläge – hier Laminat, dort Teppich und an einer anderen Stelle vielleicht Fliesen.

Nicht immer herrscht nach dem Verlegen dasselbe Niveau. Liegt zum Beispiel in der gesamten Wohnung ein Laminatboden und wird darauf in einem Zimmer Teppich verlegt, dann kann eine Stolperfalle entstehen. Um sie zu beseitigen, braucht man eine Profilschiene. Mit einem einfachen, glatten Modell kommt man aber nicht weiter. Eine solche Schiene kann nur zum Einsatz kommen, wenn kein Höhenunterschied ausgeglichen werden muss.

Im beschriebenen Beispiel hingegen braucht man eine Fassonschiene, die eine leicht gebogene Form hat. Die kurze Kante wird auf den Teppich aufgesetzt, die lange Kante reicht bis zum tiefer liegenden Laminat. Eine weitere Möglichkeit sind Einschubschienen. Sie werden am Übergang zum Laminat auf den Boden geschraubt, der Rand des Teppichs kann einfach eingeschoben werden.

Ob man eine Fassonschiene oder eine Einschubschiene wählt, ist Geschmackssache – ihren Zweck erfüllen beide Varianten gleich gut.

Welcher Estrich?

Gespeichert unter: Bodenbeläge — Oliver at 8:17 on Dienstag, Februar 7, 2006

Wer sich vor die Wahl, zwischen von einem Fachunternehmen verlegten Fließestrich oder dem in Eigenleistung erstellten Trockensestrich, gestellt sieht sollte sich über die Eigenschaften der Werkstoffe im klaren sein.
Der vom Handwerker mit Hilfe einer Betonpumpe eingebrachte Estrich wird auf einer mit einer Feuchtigkeitssperre komplett abgedeckten Isolierschicht aufgebracht. Nachteil dieser Lösung ist die lange Trockenzeit von etwa 4 Wochen, in denen der Boden nicht belastet werden sollte. Ein verlegen von Bodenbelägen ist erst nach dieser Zeit möglich. Vom Preis her gibt es kaum Unterschiede zu dem in Eigenleistung erstellten Trockenestrich.
Trockenestrich besteht aus 2 vollflächig verbundenen und meistens 10 mm starken, armierten Gipskartonplatten. Hier bildet die Feuchtigkeitssperre die erste Schicht. Ist der Boden daruter sehr uneben, muss eine Trockenschüttung ausgebracht werden, die einen ebenen Verlegeuntergrund für die Trockenestrichelemente bilden. Die Trockenestrichelemente haben an den Seiten eine Stufe, mit deren Hilfe sie überlappend verklebt werden können. Für eine erhöhte Trittschalldämmung gibt es Elemente mit einer Dämmschicht auf der Unterseite. Vorteil dieses Systems: Der Boden ist nach aushärten des Klebers voll belastbar. Dadurch lässt sich ein schneller Bauablauf gewärleisten.

Alte Bodenbeläge entfernen

Gespeichert unter: Bodenbeläge — Oliver at 11:50 on Sonntag, Februar 5, 2006

Ihr Teppich hat seine besten Tage schon lange hinter sich? Sie wollen ein Zimmer umgestallten und der Bodenbelag passt nicht zu dem neuen Raumkonzept? Dann muss man in den sauren Apfel beissen und den alten Bodenbelag entfernen. Wenn das alte Linoleum oder Teppich weichen soll beginnt man an einer belibigen Wand und schneidet den Bodenbelag in 50 cm breite Streifen. Diese Methode ist für lose oder mit wenig fixierte Bodenbeläge sehr gut geignet. Hat man es mit vollflächig verklebter Auslegware zu tun, sollte man sich unbedingt einen so genannten Stripper ausleihen, um sich die Arbeit zu erleichtern. Stripper sind eine Art motorisierter Spachtel. Der Stripper wird mit beiden Händen geführt und schneidet sich mit der Spachtelklinge durch Teppich und Kleber. (Weiterlesen …)

Laminataufbau

Gespeichert unter: Bodenbeläge — Oliver at 11:55 on Mittwoch, Februar 1, 2006

Jeder hat es schon einmal betreten oder sogar selbst verlegt. Doch kaum einem ist bewusst, wie Laminat eigentlich aufgebaut ist. Deshalb hier ein kleiner Überblick von oben nach unten:

  • Nutzschicht
  • Acrylharzschicht
  • Dekorpapier
  • Leimschicht
  • Hoch-Dichte-Faserplatte
  • Leimschicht
  • Gegenzug
  • optional: Trittschalldämmung

Die Nutzschicht sorgt für Kratzbeständigkeit und die antistatischen Eigenschaften. Darauf folgt eine Acrylharzschicht, die ebenfalls für die Abriebsfestigkeit, aber auch für die Standzeit gegenüber Zigarettenglut, eine Rolle bespielt. Unter diesen beiden Schichten liegt die so genannte Dekorschicht. Sie besteht entweder aus imprägniertem Papier oder wesentlich seltener aus einer dünnen Funierholzschicht. Bei den Dekors sind heute der Fantasie kaum grenzen gesetzt, so dass es auch Laminat als Fliesen- oder Korkimitat gibt. Die Dekorschicht wird durch die Leimschicht mit der hoch dichten Faserplatte verbunden. Für Formstabilität sorgt die Verleimung der HDF mit dem Gegenzug. Einige Laminatsorten bringen darunter gleich eine Trittschalldämmung mit. Das erspart das Verlegen einer separaten Dämmung.

Besonders ergiebiger Fliesenkleber

Gespeichert unter: Bodenbeläge, Material — Stephan at 11:45 on Mittwoch, Februar 1, 2006

Heimwerker sparen mit ihrer Arbeit eine Menge Geld. Viele Renovierungen könnte ein Normalverdiener kaum bezahlen, wenn er sie professionellen Handwerksbetrieben mit entsprechenden Stundenlöhnen überlassen würde. Geld sparen kann man aber auch bei der Auswahl der verwendeten Materialien. Es muss zwar nicht immer die billigste Variante die beste sein, doch oftmals lohnt sich ein Vergleich.

Beispiel Fliesenkleber: Zwei Packungen verschiedener Hersteller mit derselben Menge an Kleber darin, die zu einem ähnlichen Preis angeboten werden, kosten längst noch nicht das Gleiche. Denn nicht die absolute Menge ist entscheidend, sondern die Ergiebigkeit. Je wirksamer der Kleber ist, desto weniger davon muss auf den Boden bzw. auf die Fliesen aufgetragen werden. Und entsprechend größer ist die Quadratmeterzahl, die man mit einem Sack Kleber fliesen kann.

Einen Fliesenkleber, der ganz besonders ergiebig ist, hat zum Beispiel die Hamburger Firma „Lugato“ entwickelt. Nach Angaben des Herstellers reicht von diesem Werkstoff ein 18-Kilogramm-Paket für mehr als 1.000 Fliesen im Format zehn mal zehn Zentimeter – rund 40 Prozent mehr, als ein „normaler“ Kleber schafft. Das neue „Lugato“-Produkt ist für den Einsatz sowohl auf dem Boden als auch an der Wand geeignet, es bietet allen keramischen Fliesen und auch Feinsteinzeug sicheren Halt. Und da ein 18-Kilogramm-Sack nicht 40 Prozent mehr kostet als andere Fliesenkleber, kann der clevere Heimwerker hier richtig Geld sparen.

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