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Mauerbogen reparieren

Abgelegt unter: Heimwerken, Renovierung — Joern at 10:58 am on Sonntag, Februar 18, 2007

Nicht nur durch ihre Form sprechen Mauerbögen optisch an, sondern sie nehmen ebenso wie Stürze die Last des darüberliegenden Mauerwerks auf und verteilen sie auf das seitliche Mauerwerk. Für Mauerbögen werden kleinformatige, druckfeste Steine verwendet. Für das Auflager im seitlichen Mauerwerk gibt es unterschiedliche Konstruktionen.
Grunlegen kann man sagen, dass die obere Fuge nicht dicker als 2 cm, die untere nicht kleiner als 0,5 cm sein Darf. Aber wie so oft gibt es in der Praxis auch Abweichungen. Bei der Aubesserung orientiert man sich an der Fugendicke des bereits vorhandenen Mauerbogens, um so die regelmäßige Fugenstruktur beizubehalten.

Lockerer Fugenmörtel ist ein verbreitetes Schadenbild an Mauerbögen. Um ein Ausweiten der Schäden und schwerwiegende Folgeschäden zu vermeiden, müssen lockere Stellen ersetzt werden. Dazu werden alle losen Mörtelteile entfernt, der Untergrund angefeuchtet und anschliessend verpresst - ähnlich wie beim Sichmauerwerk - man den Spalt mit einer Fugenkelle und relativ steifen Mörtel. Dazu mischt man trockenen, “steifen” Mörtel und feuchtet die Kontaktstellen an. Anschliessend nimmt man etwas Mörtel auf eine Kelle oder Glättekelle und verpresst die Fehlstellen mit einer geeigneten Fugenkelle. Zur aubesserung im Innenbereich verwendet man Kalkzementmörtel (MG II). Ist das Mauerwerk der Witterung ausgesetzt, verwendet man Zementmörtel (MG III) oder entsprechenden Fertigmörtel.

Hat sich der Fugenmörtel allerdings schon so stark gelockert, dass bereits Steine locker sind, so muss man diese zuvor mit Holzkeilen sichern und mit Mörtel verpressen. Erst wenn der Mörtel vollständig erhärtet ist, entfernt man die Keile und die Reststellen werden mit Mörtel gefüllt.

Tipp:
Sind schwerwiegende Schäden vorhanden, sollte man in jedem Fall einen Fachmann zu rate ziehen. In diesen Fällen muss der Bogen während der Reparatur möglicherweise abgestützt oder auch ganz neu aufgemauert werden.


Lampen befestigen

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 12:01 am on Samstag, Februar 17, 2007

Bei der Montage von Wand- und Deckenleuchten sollte man sehr vorsichtig vorgehen: Zum einen kann man hier nicht einfach einen Stecker ziehen um deie Anschlüsse gefahrlos berühren zu können und zum anderen stellt eine falsch angeschlossene Leuchte eine permanente Gefahr dar, die man auf jeden Fall vermeiden sollte.
Es genügt bei der Leuchtenmontage nicht, einfach den Wandschalter zu betätigen. Ohne eine richtig angeschlossene und funktionierende Leuchte weiss man nie, wann Spannung anliegt oder nicht.
Zudem sind Schaltungen zu berücksichtigen, bei denen die Leuchten von mehreren örtlich weiter auseinanderliegenden Schaltern geschaltet werden können (Wechselschaltung, Kreuzschaltung und Tasterschaltungen) - somit ist die Gefahr gegeben, dass eine unwissende Person den Schalter betätigt - so kann plötzlich während der Arbeit eine Leitung wieder Spannung führen. Daher ist es oberstes Gebot: Sicherungen herausschrauben oder abschalten und gegen Wiedereinschalten sichern! (Weiterlesen …)

Reparierte Elektrogeräte prüfen

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 9:25 am on Freitag, Februar 16, 2007

Nach jeder Arbeit an einem Gerät, das mit Netzspannung betrieben wird, also an einer Steckdose angeschlossen wird, muss im Interesse der Sicherheit vor einer Funktionsprüfung die elektrische Sicherheit überprüft werden. Dazu benötigt man einen Durchgangsprüfer oder Multimeter sowie einen Phasenprüfer.
Besitzt das reparierte Gerät ein Gehüse aus Metall, muss dieses auch einen Stecker mit Schutzkontakt haben. Als erstes sollte demnach der richtige Anschluss des Schutzleiters mit dem Durchgangsprüfer kontrolliert werden. (Weiterlesen …)

Kabelaufwicklung am Staubsauger reparieren

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 10:22 am on Dienstag, Februar 13, 2007

Bei der Demontage von Geräten mit automatischer Kabeaufwicklung, hier der Staubsauger, sollte besonders vorsichtig vorgegangen werden. Die Aufwicklung der Anschlussleitung geschieht durch eine Feder, die eine enorme Kraft entwickeln kann, wenn sie aus der Halterung springt. Hier besteht Verletzungsgefahr.

Tipp:
Wenn ein solcher Staubsauger geöffnet werden soll, sollte man den Kasten mit der Aufwicklingsvorrichtung mit besonderer Vorsicht behandeln und die Feder festklemmen. Ist das Gerät schonmal auseinander, sollte man unbedingt die Schleifkontakte an der Kabeltrommel überprüfen.

Die Anschlussleitung endet, bei Geräten mit automatischer Kabelaufwicklung, nicht an Klemmen oder Lötstellen, sondern sie ist an Schleifringe an der Aufwickeltrommel angeschlossen. Das Gerät wird mit Spannung über Schleifkontakte, die auf die Schleifringe drücken, versorgt. Empfehlenswert und am einfachsten ist es, die geamte Leitung samt den Schleifkontakten zu prüfen.
Nachdem man die Kabeltrommel und die sich daran befindlichen Schleifkontakte im Gerät ausfindig gemacht hat, überprüft man mit einem Durchgangsprüfer den Durchgang. Die Prüfung wird folgendermaßen durchgeführt: Man hält die eine Prüfspitze des Multimeters (im Ohmbereich eingestellt) an den Schleifkontakt-Anschluss-Punkt. Die andere Prüfspitze hält man nacheinander an beide Stifte des Netzsteckers. Bei einem der Stecker-Stifte muss das Meßgerät einen Durchgang anzeigen. Je nach Ausführung des Multimeters kann die Anzeige anders erfolgen, hierfür macht man sich in der jeweiligen Bedienungsanleitung “schlau”. Diesen Test führt man nun auch bei den anderen Schleifkontakt durch - auch hier muss bei einem Netzsteckerstift Durchgang bestehen.
Hat einer oder haben beide Schleifkontakte keine Verbindung mit den Schleifringen, kann dieser Fehler in einigen Fällen schon mit Schmirgelpapier (600er Körnung) behoben werden.
Bei Einbau der Feder sollte man die Feder vorsichtig festhalten, damit sie nicht von der Rolle springt. Nachdem der Zusammenbau abgeschlossen ist, muss in jedem Fall eine Sicherheitskontrolle und ein Funtionstest durchgeführt werden.

Rauchmelder einbauen

Abgelegt unter: Haus & Garten, Werkzeug — Oliver at 12:29 am on Dienstag, Februar 13, 2007

Wohnungsbrände treten leider häufiger auf als man denkt. Viele Menschen sterben bei Wohnungsbränden, weil sie nicht rechtzeitig fliehen konnten. Den nötigen Zeitvorsprung können Rauchmelder schaffen, die es in guter Qualität schon für unter 5 Euro zu kaufen gibt.
Auch vor der Installation braucht man keine Angst zu haben. Die meisten batteriebetriebenen Rauchmelder werden mit dem nötigen Installationsmaterial, meistens zwei Schrauben und zwei Dübel, geliefert. Man muss also nur zwei Löcher in die Decke bohren und den Rauchmelder mit zwei Schrauben fixieren.
Die günstigste Position für den Rauchmelder ist in den meisten Fällen der Flur. Aber auch gefährdete Räume wie ein Kaminzimmer oder der Heizungskeller sollten mit einem entsprechenden Gerät ausgestattet sein, dass einem im Fall der Fälle warnt und so laut sein sollte, dass man von dem Geräusch auch noch in seinem Schlafzimmer geweckt wird.
Die Ausstattung der eigenen vier Wände mit einem Rauchmelder macht besonders bei älteren Häusern und bei mehrgeschossigen Fachwerkhäusern besonders viel Sinn. Wer sich und seiner Familie einen Gefallen tun möchte, investiert ein wenig Geld und etwa 15 Minuten Zeit in die eigene Sicherheit.

Putzträger und Armierungen einsetzen

Abgelegt unter: Material, Renovierung — Joern at 10:13 am on Montag, Februar 12, 2007

Putzträger und Armierungen ermöglichen überall dort Putze als Oberflächen, wo sie sonst nicht halten würden, so z.B. beim Dachausbau an Dachschrägen, an Holzbalken oder Metallschienen. Zudem kann man mit speziellen Putzträgern Stellen zwischen verschiedenen Baustoffen überbrücken.
Der wichtigste Putzträger für größere Putzflächen ist die Holzwolle-Leichtbauplatte, die aus Holzspäne und einer Zementschlämmehergestellt wird. Diese Platten werden in der Regel mit Spezialnägeln auf dem Untergrund befestigt. Die Stoßstellen werden an der gesamten Fläche mit Armierungsgewebe überzogen. (Weiterlesen …)

Winddichte und dampfbremsende Folien einbauen

Abgelegt unter: Heimwerken — Joern at 2:27 pm on Sonntag, Februar 11, 2007

Besonders im Dachbereich, wo im Winter warme, nach aussen drängende Raumlauft an kalten Aussenoberflächen kondensiert, kommt es häufig zu Feuchtigkeitsschäden. Hat man ein nichthinterlüftetes Dach, kann man dies nur durch den Einbau von dampfbremsender, winddichter Folien verhindern. Je nach den örtlichen gegebenheiten sind bei der Verlegung dieser im Fachhandel erhältlichen Folien unterschiedliche Maßnahmen zu treffen.
Dem Heimwerker stehen zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden durch Tauwasserbildung zwei konstruktive Maßnahmen zur Verfügung.

Belüftetes Dach
Die konvertionelle Lösung besteht in der Sicherstellung einer Hinterlüftug (mind. 20 mm) zwischen Dämmstoff und Dachhaut sowie den Unterspannen von dampfbremsenden Folien (z.B. aus Aluminium oder Polyäthylen). Reicht die Sparrenstärke allein für den erwünschten Dämmwert nicht aus, so werden die Sparren aufgedoppelt bzw. zusätzliche Dämmstoffschichten unter den Sparren befestigt. In der Regel werden die als Dampfbremse verwendeten PE-Folien einen mehr oder minder hohen, oft aber nicht genügenden Diffusionswiderstand. Zudem können sie nur mit sehr großem Aufwand richtig winddicht an den Sparren befestigt werden.
Dies ist der Grund dafür, der zu kaum kontrollierbaren Durchfechtungen führen kann. Die Durchfeuchtungen wirken sich sowohl auf das Holz der Dachkonstruktion als auch auf den Dämmwert der Gesamtstruktur schädlich aus. Der Dämmwert wird dadurch wesentlich herabgesetzt.

Nichtbelüftetes Dach
Für eine die volle Sparrenstärke ausnutzende “Sparrenvolldämmung” ohne Hinterlüftung bietet der Fachhandel inzwischen aufeinander abgestimmte Komponenten (Dämmstoff, Dampfbremsfolie Spezielklebeband sowie Dichtungsband) an. Mit diesen Komponenten vermeidet man aufwändige Konstruktionen wie Sparrenaufdopplung, zudem erreicht man auch eine größtmögliche Sicherheit gegen Tauwasserbildung.
Hierbei weisen die Dampfbremsfolien einen ausreichend hohen Diffusionswiderstand auf. Um die Folie allseitig lückenlos winddicht zu bekommen, werden entsprechende Klebe- und Dichtbänder eingesetzt. Bei der Verlegung sollte gewissenhaft und nach den vom Händler angegebenen Verlegevorschriften vorgegangen werden, zudem können so auch Altbaudächer ohne Hinterlüftung der Lattung fachgerecht und sicher gedämmt werden.

Bei einer senkrechten Folienüberlappung parallel zu den Sparren oder dem Kehlgebälk erfolgt die Verlegung der Dampfbremsfolie vorzugsweise in 3 m breiten Bahnen. Beim Ablängen der Folienbahnen ist ein entsprechender Folienbedarf von 10-20 cm für die winddichten Anschlüsse an Fußfette, Firstfette und dergleichen zu berücksichtigen.

Wird die Dampfbremsfolie quer zu den Sparren oder Kehlgebälk verlegt, bringt man die erste Folienbahn entlang des Firstes bzw. entlang des Übergangs Sparren/Kehlgebälk an. Hier ist beim Zuschneiden der Folienbahnen ein Bedarf von 10-20 cm für winddichte Anschlüsse an die Giebelwände, Trenwände usw. zu berücksichtigen. Die Abstände der Haftklammern sollten etwa 10 cm betragen.

Um Wärmebrücken zu vermeiden, sollte beim Anschluss an die Giebelwand der Hohlraum zwischen Sparren und Giebelwand mit Mineralwolle ausgestopft werden.

Um einen winddichten Anschluss an die Mittelfette zu erhalten ist ein beidseitiges Einlegen des Dichtbandes erforderlich. Hier werden Anpresslatten zur befestigung der Dampfbremsfolie verwendet.

Für den Anschluss am Kamin in der Kehlbankenlage wird ein ausreichend großes Stück der Dampfbremsfolie ausgeschnitten und am Kehlgebälk sowie am Kaminwechsel befestigt. Das Dichtband überdeckt die Fuge zwischen Folie und ausbetonierter Kaminverwahrung.

Beim Anschluss an eine Abseitenwand muss besonders auf eine sichere Verlegung des Dichtbands auf ebenen Putzoberflächen geachtet werden.

Kohlen einer Bohmaschine austauschen

Abgelegt unter: Elektrik, Werkzeug — Joern at 12:55 pm on Donnerstag, Februar 8, 2007

Zunächst zieht man den Stecker aus der Steckdose und schraubt die Bohrmaschine auf. Anschließend sucht man nach dem Kollektor, der sich in der Regel am hinteren Gehäuseteil befindet und leicht erkennbar auf der Motorwelle angebracht ist.
Auf die Metallplättchen des Koletors drücken die Kohlen, die in einer mehr oder minder stabilen Führung stecken (im Bild rechts sind die Führungen goldfarben). In sehr vielen Fällen können man ohne jede weitere Demontage von Bauteilen erkennen, ob die schwarzgrauen Kohlestifte verbraucht sind. In jedem Fall sollte man auf das Koletorplättchen schauen: Sie dürfen nur von Kohlestiften berührt werden und nicht von den metallischen Halterunge der Kohlen. Einige Geräte schalten sich dadurch ab, dass beim Erreichen der Verschleißgrenze die Kohlestifte einfach nicht mehr auf die Kollektorplättchen reichen, darauf sollte man genau achten.
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Allgemeine Fehlersuche an Leuchtstofflampen

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 11:47 am on Dienstag, Februar 6, 2007

Die Glaskolben von Leuchtstofflampen sind mit bestimmten Gasen gefült; die Glaswände in dem Kolben sind mit einem speziellen Material beschichtet.
Dieses Gas leitet im Betrieb den Strom, wobei sich eine Reaktion ergibt, welche die Beschichtung an den Glaswänden zum Leuchten anregt. Beim Einschalten muss dieses Gas erst leitfähig werden, wozu kurzfristig eine sehr hohe Spannung an den Anschlüssen der Leuchtstofflampe anliegen muss. Zu der Erzeugung dieser hohen Spannung ist in den Leuchten der so genannte Starter und ein Vorschaltgerät eingebaut. (Weiterlesen …)

Geräte mit Motoren: Allgemeine Fehlermöglichkeiten

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 9:00 am on Montag, Februar 5, 2007

In die Kategorie “Geräte mit Mororen” fallen z.B. Küchenmaschinen, Mixer (Handrührgeräte), Bohrmaschinen, aber auch Haartrockner und Heizlüfter. Obwohl Geräte wie Haartrockner und Heizlüfter mit einem Motor ausgestattet sind, ist für ihre richtige Funktion noch eine Heizung entscheidend. Bläst ein Haartrockner oder Heizlüfter nur noch kalte Luft, ist der Moror in Ordnung und der Fehler in der Heizung zu suchen.

Allgemeine Fehlermöglichkeiten:
Die Fehlersuche sollte immer zuerst bei der Anschlussleitung, dem Stecker und dem Schalter beginnen. Viele Motor-Geräte verfügen über einen Schutzschalter, der bei Überlastung oder Überhitzung auslöst. Hat dieser Schalter angesprochen, funktioniert das Gerät zunächst einmal nicht mehr. Wird das gerät nach einer “Wartezeit” wieder eingeschaltet, hat sich der Schalter oft wieder zurückgestellt und das Gerät funktioniert wieder. Auch wenn das Gerät nach einiger Zeit wieder läuft, sollte man die Ursache für das Auslösen des Schutzschalters suchen. Im einfachsten Fall wurde das Gerät überlastet, Lüftungsschlitze verdeckt - oder Verschmutzungen in und am Gerät haben die Auslösung verursacht. (Weiterlesen …)

Außenputz

Abgelegt unter: Heimwerken, Material — Joern at 1:08 pm on Freitag, Februar 2, 2007

Außenputz gibt es für die verschiedensten Zwecke. Man unterscheidet dabei zwischen dem Außenwandputz auf über dem Sockel liegenden Flächen, dem Kellerwand-Außenputz im Bereich der Erdanschüttung und dem Außensockelputz im Bereich oberhalb der Erdanschüttung eines Hauses.

Als Heimwerker mit wenig Erfahrung beim Verputzen ist es empfehlenswert, zunächst ausschließlich mit Fertigputzen zu arbeiten, die es gebrauchsfertig in jedem Baumarkt zu kaufen gibt. Sehr gute Ergebnisse erzielt man mit Reib- und Rollputzen auf Kunstoffbasis, die man nur noch mit Wasser anmischen muss. Der Kunststoffputz zum Schutz und zur Dekoration von Wand und Fassade haftet sicher, ist mechanisch widerstandsfähig, bildet keine Schwindrisse und ist witterungs- und altersbeständig sowie lichtecht. Wie die meisten Putzarten ist er aber wasserdampfdurchlässig. Man kann ihn für Hausfassaden, Treppenhäuser und Wohnräume verwenden. Man bekommt ihn in Kornstärken 2, 3 und 5 mm sowie in verschiedenen Farbtönen, die Standartfarbe ist naturweiß. Je nach Größe der zu verputzenden Fläche ist die Menge der Putzmasse zu wählen. Für den Verbrauch von Reibeputz gilt folgender Richtwert:

  • 2 mm Putzschicht: 2,7-3,2 kg/m²
  • 3 mm Putzschicht: 3,4-4,2 kg/m²
  • 5 mm Putzschicht: 5,0-5,5 kg/m²


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Arten der Sicherungen

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 7:31 am on Freitag, Februar 2, 2007

Bei Reparaturen an Hausgeräten macht man überwiegend mit zwei Arten der Sicherungen die Bekanntschaft: Den Leitunsschutzschaltern und den Feinsicherungen. Die Leitungsschutzschalter befinden sich meist in der Hausverteilung.
Diese Sicherungen sichern einzelne Stromkreise (z.B. Keller, Küche, Bad) oder besondere Verbraucher (Waschmaschine, E-Herd) ab. Früher verwendete man üblicherweise Schmelzsicherungen, bei denen man bei jedem Durchbrennen eine eine neue Schmelzsicherung einsetzen musste.
Schmelzsicherungen werden immer mehr von Sicherungsautomaten verdrängt, bei denen man lediglich einen Hebel umlegen oder einen Knopf drücken mss, wenn sie “herausgesprungen” sind.
Eine besondere Art von desen Sicherungen sind die Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter). Sie sprechen nicht nur bei Überschreiten ihres angegebenen Stroms an (also der aufgedruckten Amperezahl), sondern bereits dann, wenn ein geringer Strom einen “falschen” Weg nimmt. Vereinfacht lässt sich diese Funktion dieses Schalters so darstellen, dass den zum Gerät fließenden Strom mit dem zurückfließenden Strom vergleicht.Fließt weniger Strom zurück als hin, muss ein Fehler vorliegen und der Schalter unterbricht den Stromkreis.
Die Feinsicherungen oder Gerätesicherungensollen im Fehlerfall in erster Linie das Gerät vor zerstörung schützen. Sie sind mehr oder minder gut zugänglich am oder im Gerät untergebracht. Beim Austausch einer solchen Sicherung ist auf die richtige Volt- und Amperezahl zu achten: Man findet diese Angaben in den Geräteppapieren und auf den Metallkappen der Sicherung eingeprägt. Neben diesen werten muss man aber noch auf die Charakteristik der Sicherung achten: Soll die Sicherung schon bei sehr kurzfristiger Überschreitung ihrer Amperezahl durchbrennen, ist sie flink - was durch den eingeprägten Buchstaben “F” gekennzeichnet wird. Darf der Strom etwas länger über der höchst zulässigen Amperezahl liegen, ist die Sicherung mittelträge (”M”) oder träge (”T”).
Tipp:
Ganz generell gilt für alle Arten von Sicherungen: Sie dürfen keinesfalls überbrückt oder geflickt werden, da hierdurch die Leitungen bzw. das Gerät überlastet oder zerstört werden können mit entsprechender Brandgefahr. Nur ein Fachmann darf eine Sicherung durch eine stärkere Ausführung ersetzen oder einen Leitungsschutzschalter austauschen.

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