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Allgemeine Fehlersuche an Leuchtstofflampen

Gespeichert unter: Elektrik — Joern at 11:47 on Dienstag, Februar 6, 2007

Die Glaskolben von Leuchtstofflampen sind mit bestimmten Gasen gefült; die Glaswände in dem Kolben sind mit einem speziellen Material beschichtet.
Dieses Gas leitet im Betrieb den Strom, wobei sich eine Reaktion ergibt, welche die Beschichtung an den Glaswänden zum Leuchten anregt. Beim Einschalten muss dieses Gas erst leitfähig werden, wozu kurzfristig eine sehr hohe Spannung an den Anschlüssen der Leuchtstofflampe anliegen muss. Zu der Erzeugung dieser hohen Spannung ist in den Leuchten der so genannte Starter und ein Vorschaltgerät eingebaut.
Energiesparlampen sind äußerst kompakt gebaute Lechtstofflampen. Eine defekte Energiesparlampe kann man nur ersetzen nicht reparieren. Blinkt eine Leuchtstofflampe beim Einschalten immer wieder auf oder es tut sich überhaupt nichts, ist im Regelfall der Starter defekt (Bild rechts).Der Starter ragt meist irgendwo aus dem Gehäuse der Lechtstofflampe heraus. Da ein solcher Starter nicht teuer ist, sollte dieser immer als erstes probehalber ausgewechselt werden.

Blinkt die Leuchtstofflampe, kann man bei eingeschalteter Lampe den Starter losdrehen. Leuchtet anschließend die Lampe, war nur der Starter defekt. Bleibt die Lampe jedoch dann ohne Lebenszeichen, sollte die Lechtsstoffröhre ersetzt werden.
Außerdem sind noch die im Gehäuse verbauten Bauteile des Vorschaltgerätes eine mögliche Fehlerquelle. Hier leigt aber nur in den seltensten Fällen die tatsächliche Fehlerquelle.

Starter und/oder Leuchtstoffröhre ersetzen
Wenn vermutlich der Starter eine Leuchtstofflampe defekt ist, sollte man ihn gegen einen elektronischen Starter auswechseln. Diese Starter sind zwar deutlich teurer als die herkömmlichen, dafür ist ihre Lebensdauer ein vielfaches höher, zudem ist der Startvorgang deutlich schonender für die Leuchtstoffröhre. Durch diesen optimierten Startvorgang wird zudem die Lebensdauer des euchtelements deutlich erhöht. Auch flackern die Leuchten mit elektronischen Startern nicht so beim Einschalten.
Tipp:
Ganz egal welchen Starter man verwendet, er muss in jedem Fall zur Leistung des Leuchtelements passen. Diesen Leistungsbereich eines Starters findet man jeweils auf seinem Gehäuse aufgedruckt.

Um einen Starter auszuwechseln, muss man bei den meisten Lampen die Leuchtstoffröhre herausnehmen. Zunächst wird die Lampe ausgeschaltet. Bei den “normalen” Lampen fasst man mit beiden Händen die Röhre nahe der Fassungen und dreht sie gleichmäßig, bis die Stifte der Röhre in den Fassungen an den Seiten sichbar werden. Die Röhre sollte sich dann aus der Fassung ziehen lassen.
Bei Lampen, die für Feuchträume wie z.B. Keller und Garagen ausgelegt sind, befindet sich über der Fassung je eine Abdeckung, die als erstes zu lösen sind. Je nach Ausführung können diese Abdeckungen auch wegfallen, dann ist die Leuchtstofflampe komplett mit einer “Wanne” abgedeckt.
Den Starter kann man ebenfalls mit einer Drehbewegung aus seiner Fassung lösen und dann herausziehen. Einen neuen Starter steckt man in die Fassung und dreht ihn dabei leicht, bis er in seine Aufnahme rutscht. Unter leichtem Druck dreht man dann den Starter weiter, bis er fest in seiner Fassung sitzt.
Die Leuchtstoffröhre fasst man nun wieder mit beiden Händen und schiebt ihre Stifte in die Fassungen. Anschließend dreht man die Röhre etwa 90 Grad. Gegebenenfalls muss man nun die Abdeckungen bzw. die Wanne wieder anbringen.




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