Heimwerker Tipps

Tipps & Tricks zum Heimwerken

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Neue Methode der Mauerwerksentfeuchtung

Gespeichert unter: Werkzeug — Joern at 1:59 on Mittwoch, Mai 14, 2008

Nach langer und intensiver Forschung hat man es geschafft, die inzwischen alte Technik der Elektroosmose aus den 80er Jahren abzulösen durch eine neue Methode zu ersetzen. Diese Methode führt zudem wesentlich schneller zum Erfolg. Dabei handelt es sich um eine völlig neue Anwendung der Elektrophysik, die hochsteigende Feuchtigkeit mit Teslawellen behandelt. Dabei bekämpft man die Kapillarwirkung nicht Gegendruck, wie das bei der Elektroosmose der Fall ist, sondern man setzt sie auf sanfte, natürliche Weise außer Kraft: Die Ursache für aufsteigende Nässe ist die Oberflächenspannung des Wassers. (Weiterlesen …)


Kellerfeuchte bekämpfen

Gespeichert unter: Renovierung — Mario at 1:58 on Donnerstag, April 10, 2008

kellerfeuchte.jpgFeuchtes Mauerwerk im Keller sollte nicht unterschätzt werden. Meist begleitet von Schimmelpilzbildung, schadet es dem Wohnklima, der Gesundheit der Bewohner und der Substanz des Wohngebäudes. Häufige Ursache sind beschädigte oder fehlende Abdichtungen an den Außenwänden des Untergeschosses. Eindeutige Indizien dafür sind großflächig oder punktuell durchfeuchtete Hausinnenflächen oder Übergangsbereiche vom Boden zum tragenden Mauerwerk. Im fortgeschrittenen Stadium treten auch bei Trennwänden Flecken, Abplatzungen, Salzausblühungen und feuchte Stellen auf, Modergeruch macht sich im Untergeschoss breit. (Weiterlesen …)

Wände zum Tapezieren vorbereiten

Gespeichert unter: Malerarbeiten — Joern at 9:31 on Mittwoch, März 26, 2008

Tapeten halten immer nur so lange an der Wand, wie der Untergrund es zulässt. Bei guter Vorarbeit kann man sich später viel Ärger ersparen.

Den besten Untergrund zum Tapezieren bieten neu geputzte Wände, die einen Feinputz aus Gips als Oberfläche haben. Sie sind glatt und eben, der Gips bietet eine nicht zu stark saugende Fläche, auf der der Kleister gut haften kann. Bei Neubauten sollte man dem Mauerwerk einige Woche Zeit lassen, um vollständig durchzutrocknen.
Bei Renovierungen hingegen sieht die Realität anders aus: Schadhafter Putz, Flecken unterschiedlicher Herkunft, ausgebrochene Mauerecken und Reste von kreidenden Altanstrichen verunstalten die Wände. Alte Tapeten sollten vollständig entfernt werden. (Weiterlesen …)

Luftdichtheitssysteme helfen Energie zu sparen

Gespeichert unter: Bauen — Joern at 10:29 on Sonntag, Dezember 2, 2007

Das die Außenhülle eines Hauses witterungsbeständig gegen Regen, Sturm und Schnee abgedichtet sein muss, ist eine Selbstverständlichkeit. Doch auch im Innenbereich muss für ausreichend Schutz gegen unkontrolliertes Eindringen von Raumfeuchte in die Konstruktion gesorgt werden. Dafür gibt es die sogenannte Luftdichtheitsebene, die auf der Innenseite der Bauteile angebracht wird. Während im Massivbau der Innenputz diese Funktion übernimmt, verwendet man im Holzbau Dampfbremsen. Ist diese Schicht jedoch nicht fugenlos ausgeführt, sind neben hohen Energieverlusten oft auch Bauschäden und Schimmel, hervorgerufen durch Raumfeuchte und Wasserdampf, zu beklagen. (Weiterlesen …)

Verblendstein - Fassade hydrophobieren

Gespeichert unter: Heimwerken — Joern at 1:48 on Mittwoch, Oktober 31, 2007

Die Ursache für feuchtes Mauerwerk muss nicht immer an Baumängeln liegen. Eine ungünstige Lage an der Wetterseite kann bewirken, dass in die äußere Oberflächenschicht vom Baustoff aufgenommenes Wasser nahezu vollsaugen. Ausblühungen (vom Wasser an die Oberfläche der Wand transportierte Salze) oder schlechte Wärmedämmung bei einschaligem Mauerwerk sind nur zwei der möglichen Ursachen. (Weiterlesen …)

Setzrisse im Mauerwerk abdichten

Gespeichert unter: Heimwerken — Joern at 11:11 on Mittwoch, Oktober 31, 2007

Zunächst sind Setzrisse im Mauerwerk mehr ein Schönheitsfehler als ein Baumangel. Doch sobald Wasser eindringt und gefriert, ist an den Rissen bald der Fugenmörtel oder Putz mürbe. Solange der Riss noch unter 2 mm Breite ist, deckt noch ein neuer Abstrich. Ist der Riss aber breiter als 2 mm, muss dieser mit plastischer Acryl-Fugenmasse gefüllt werden. Hier ist elastische Dichtungsmasse aus Silikonkautschuk ungeeignet. Für so schmale Fugen ist sie nicht elastisch genug, zudem haftet auch keine Farbe auf ihrer Oberfläche. Solange der Grund unter dem Bauwerk immer noch nachgibt, wird sich der Riss immer wieder zeigen und muss erneut ausgefüllt werden. (Weiterlesen …)

Mauerfugen nachbessern

Gespeichert unter: Renovierung — Joern at 9:43 on Mittwoch, Dezember 6, 2006

Manchmal hält nur noch Fassadenfarbe den Mörtel in der Mauerfuge. Dann wird es höchste Zeit für eine dauerhafte Fugenfüllung.
Mürbe Mörtelfugen im Verblend- oder Sichtmauerwerk sind zwar ärgerlich, aber nicht ungewöhnlich. Die Ursache ist Pfusch, sogenannte Sandnester durch ungenügendes Mischen des Fugenmörtels per Hand, der sich meistens leider erst nach Ablauf der Gewähleistungdfrist bemerkbar macht.
Unter einer guten Fassadenbeschichtung fallen diese Stellen zudem auch noch kaum auf. Häufig wird man erst aufmerksam, wenn der Mörtel durch gefrierendes Wasser bereits zerstört ist.
Solange der Schaden eng begrenzt ist, kann man ihn mit neuen Fugenmörtel schnell beheben. Dafür ist zunächst der mürbe Mörtel möglichst tief und soweit erkennbar auszukratzen.
Alte Stecheisen oder Schraubendreher, die in die schmalen Fugen passen, sind dafür gut geeignet. Aber möglichst nicht die Verblend- oder Vormauerschale nach innen durchstoßen, da sonst frischer Mörtel oder Wasser in die dahinter liegende Lift- oder Dämmschicht gelangen können.
Bevor der neue Mörtel in die Fuge kommt, muss sie naß sein, damit die Mischung nicht “verbrennt”, das heißt zu schnell abbindet, weil die trockenen Mauersteine zuviel Wasser aufsaugen. Auch das kann eine mögliche Ursache für spätere Schäden sein.
Den fertig gemischten Trockenmörtel nun mit wenig Wasser zu einer steifen, aber nicht trockenen Mischung nach Gebrauchsanleitung auf der Verpackung verarbeiten. Ist der Mörtel zu schlank, fließt er leicht wieder aus der Fuge.
Zuerst werden die senrechten Stoßfugen und gleich daran anschließend die waagerechten Lagerfugen gefüllt. Mit der schmalen Fugenkelle soviel Mörtel wie möglich in den Hintergrund drücken und an der Frontfläche kräftig festbügeln. Der Fugenmörtel muss guten Kontakt zu den Steinflächen bekommen.
Für den vordere Zentimeter der Fuge lässt sich dann eine etwas trockenere Mischung besser verarbeiten und an die vorhandene Form und Struktur anpassen. Bei vollfugig gemauertem Sichtmauerwerk mit einem Schlauchstück die Oberfläche als meist schwache Hohlkehle mit rauher Oberfläche ausführen und bei Verblendsteinen mit glatt gebügelter Oberfläche schräg nach vorn zur Oberkante der Verblendsteine auslaufend.
Mörtelreste sollte man, solange sie noch frisch sind, mit einem Handfeger von den Steinen entfernen. Wenn sie erst einmal angetrocknet sind, lassen sie sich nur umständlich abkratzen.