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Tipps für die Biotonne im Winter

Gespeichert unter: Haus & Garten — Joern at 12:45 on Freitag, Januar 25, 2008

Bioabfall besteht zu einem großen Teil aus Wasser, und Wasser gefriert bekanntlich, wenn die Temperaturen unter Null °C sinken. Das kann dazu führen, dass Bioabfall an der Tonnenwand festfriert und bei der Leerung nicht aus der Tonne herausfällt. Mit ein paar kleinen Tricks lässt sich dieses Übel aber verhindern beziehungsweise beseitigen.
Wenn man die Möglichkeit dazu hat, sollten man seine Biotonnen während des Winters an einen frostgeschützten Ort abstellen. Garage oder Schuppen sind dafür eine gute “Adresse”. Selbst ein windgeschützter Platz hilft manchmal schon. Besonders fechte Bioabfälle können in Zeitungspapier eingewickelt werden. Zeitungspapier saugt Feuchtigkeit auf und lässt sich zudem ohne Probleme mit kompostieren. Wenn man sich sehr viel Mühe machen will, kann man die Biotonne auch mit Pflanzenöl einreiben.
In der frostigen Jahreszeit empfiehlt es sich, vor der Abfuhr den Zustand des Tonneninhalts zu prüfen. Sollte der Bioabfall trotz der empfohlenen Maßnahmen dennoch einmal festgefroren sein, lässt er sich mit einem Besenstiel oder ähnlichem Instrument lockern und der Tonnenwand lösen. Dann gibt es keine Schwierigkeiten bei der Lösung.
Sollte einmal der äußerst seltene Fall eintreten, dass die Abfuhr aufgrund des Wetters ausfällt, dann gilt auch für Bioabfall die Mehrmengenregelung. Zur nächsten Abfuhr stellt man wie gewohnt die Tonne wieder bereit und zusätzlich Bioabfall in Papiertüten daneben. Es wird alles mitgeommen! In einem solchen Fall brauchen keine extra Bioabfall-Säcke gekauft werden! Jede Papiertüte ist geeignet.


Richtige Kompostierung

Gespeichert unter: Haus & Garten — Joern at 3:16 on Donnerstag, Juli 12, 2007

Die Anlage eines Komposters ist eine ideale Methode zur Abfallverwertung und Gewinnung fruchtbarer Gartenerde. Wer richtig Kompostieren will, sollte sich an folgende Regeln halten:
1. Der richtige Standort für einen Komposter ist an einer schattigen Stelle im Garten, vom Haus gut und schnell erreichbar und in der Nähe des Gemüsegartens, falls vorhanden.
2. Der Komposter ist vor Vernässung zu schützen, sollte daher auf durchlässigem Boden stehen und keinesfalls von unten her versiegelt werden.
3. Damit eine luftige Verrottung gewährleistet ist, sollten die Maße für die Anlage eines Komposters im Idealfall ca. 120 cm breit und maximal 120 cm hoch sein. (Weiterlesen …)

Kompostieren richtig gemacht

Gespeichert unter: Haus & Garten — Melanie at 1:05 on Dienstag, Oktober 24, 2006

Alle organischen Küchen- und Gartenabfälle sollten keinesfalls in der Mülltonne landen, sondern zu wertvollem Kompost verarbeitet werden. Durch die Kompostierung der Abfälle entsteht ein hervorragend für den Gartenboden geeignetes Material. Die Kompostierung hat so gleich zwei Vorteile: Zum einen wird Ihre Mülltonne deutlich entlastet und zum anderen erhält Ihr Garten wertvolle Nährstoffe. Bei der Kompostierung wird grundsätzlich zwischen zwei Arten unterschieden: Schnellkompost und Reifekompost.

Der Schnellkompost ist nach etwa sechs bis acht Wochen fertig und kann dann direkt auf die Pflanzen im Garten aufgebracht werden, um diese mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen. Der Schnellkompost riecht nach einfacher Walderde, hat eine krümelige Konsistenz und eine dunkelbraune Farbe. Für die Herstellung von Schnellkompost benötigt man einen Thermokomposter.

Der Reifekompost muss mindestens ein Jahr gelagert werden. Zum Düngen eignet er sich aber eher weniger. Der Reifekompost findet seine Anwendung hauptsächlich als Pflanzerde bei der Aussaat und Anzucht junger Pflanzen.

Sie sollten auch unbedingt darauf achten, was auf den Kompost gelangt und was auf keinen Fall auf den Kompost darf. Die folgenden Stoffe dürfen auf den Kompost: Obstreste, Blumenreste, Laub, Rasen, Hecken- und Sträucher, Kaffeesatz, Gemüseabfälle, Stall- und Haustiermist, Haare und Federn, Knochen, Erde aus Blumentöpfen, Teesatz, Unkraut, Baumrinde, Rüben, Kartoffeln, Eierschalen, Heu, Sägemehl und Holzasche. Die folgenden Stoffe sollten auf gar keinen Fall auf dem Kompost landen: Textilien aller Art, Glas, Kunststoffe, Fleischabfälle, Verbundstoffe, Metall, Hochglanzpapier, Fäkalien und Steine. Stoffe wie Papier, Baumrinde und Knochen sollten vor der Kompostierung zerkleinert werden.