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Dachtrittflächen für Arbeiten am Dach

Gespeichert unter: Bauen — Joern at 1:35 on Mittwoch, Dezember 19, 2007

Ausreichenden Halt für Arbeiten am Dach ermöglichen Trittflächen am Dach, die auch nachträglich montiert werden können. Diese können im Handel als Komplettpaket bezogen werden, mit allen für die Montage benötigten Teile aus korrosionsbeständigem Material, welches sich bei allem handelsüblichen Deckmaterialien einbauen lässt.
Bevor mit der Montage der Dachtrittflächen begonnen wird, baut man jeweils die beiden Stützbügel und den trittrost zusammen. Außerdem ist der Dachbereich freizulegen, der für den Einbau der Trittflächen vorgesehen ist. Die Haken, die an den Stützbügeln angebracht sind, werden in die Dachlatte eingehängt. Ist im benötigten Abstand keine Latte, wird einfach eine Hilfslatte angebracht. Sind die Bügel angeschraubt, können die Dachziegel weder angebracht werden. Dabei sollte man beim Einhängen der Ziegel unter den Montagestegen vorsichtig sein. Die Spannschrauben an den halbrunden Bügeln sind für das Ausrichten und Fixieren der Trittroste vorgesehen. Die Muttern werden mit einem entsprechenden Schraubenschlüssel angezogen.


Dach überprüfen

Gespeichert unter: Heimwerken — Joern at 1:02 on Donnerstag, April 5, 2007

Der Heimwerker sollte von Zeit zu Zeit einen Blick auf sein Dach werfen und es auf eventuelle Schäden überprüfen. Im Folgenden haben wir hier mal eine Auflistung zusammengestellt, auf welche Schäden besonders geachtet werden sollte und wie sie zu beurteilen sind.

  • Feuchte Stellen bemerkt man zumeist daran, dass nach Regenfällen Verfärbungen an der Wandoberfläche zurückbleiben. Allerdings kann eine Durchfeuchtung auch entstehen, ohne dass man es gleich mitbekommt. Da Feuchtigeit langfristig die Standfestigkeit des Dachstuhls und des Dachs schädigt, ist es unverzichtbar, in regelmäßigen Abständen das Dach, die Dachsparen sowie Dachlatten zu kontrollieren.
  • Verrutschte Dachziegel: Insbesondere nach Stürmen sollte man nach sich über den korrekten Sitz der Dachziegel vergewissern. Denn durch verrutschte Dachziegel ist die Dichtigkeit des Dachs nicht mehr gewährleistet, zudem besteht auch durch herunterfallene Dachziegel erhöhte Unfallgefahr.
  • Sind einzelne Dachziegel lose oder gesprungen, ist die Dichtigkeit ebenfalls nicht mehr sichergestellt. Diese Schäden entstehen durch Verwitterungen oder mechanische Einwirkungen wie z.B. Hagel.
  • Beschädigte Metalle: Auch die Metallteile a, Dach bedürfen der regelmäßigen Überprüfung. Blechverkleidungen an Dachkehlen, an Kamin oder Ortgängen sowie an Wandanschlüssen können unter Umständen durch Korrosion Schaden nehmen. Auch sind Dachrinnen und Fallrohre zu überprüfen. Durch Undichtigkeiten können erhebliche Schäden am Aussenmauerwerk entstehen.
  • Vermörtelungen, etwa an den Ortgängen oder am First, können durch Witterungseinflüsse springen oder abplatzen, was dann auch zu Undichtigkeiten am Dach führen kann.

Vermooste Dächer reinigen und schützen

Gespeichert unter: Haus & Garten, Werkzeug — Joern at 8:02 on Donnerstag, November 23, 2006

Algen, Moos, Dreck und Ausblühungen machen Dächer nicht nur unschön, sondern beeinträchtigen auch die Schutzfunktion. An Dachziegeln setzt sich vor allem dort Moos fest, wo sich Feuchtigkeit lange hält. Und Das ist im Falzbereich. Damit man auf Dauer ein sauberes Dach erhält, bietet sich folgende Methode an. Dacheindeckungen aus Ton, Beton oder Kunstschiefer halten als der Witterung ausgesetzte Bauteile Umwelteinflüssen auch nicht mehr auf Dauer stand. Diese Materialien sind Untergründe die sagende Eigenschaft haben. Die porige Oberfläche nimmt die mit dem regen eingebrachten Feinstanteile an Schmutz auf und hält sie fest. Mit der Zeit bildet sich ein ausreichender Nährboden für das Mooswachstum. Besonders an sonnenunbeschienenen Norddächern, an beschatteten Kehlen oder an Dächern in der Nähe von dichterem Baumbestand treten solche Vermoosungserscheiningen auf. Dabei ist zunächst weniger die Pfannenfläche betroffen, als vielmehr der Falzbereich. Hier können sich sogar dicke Moospolster bilden, die ihrerseits wieder die Feuchtigkeit wie ein Schwamm halten und Ausblühungen verursachen. Nämlich dann, wenn das heraussickernde und ablaufende Wasser verdunstet und die enthaltenen Salze auf den Ziegeln auskristallisieren.
Wer auf Dauer solche Auswirkungen vermeiden möchte, muss die Oberfläche der Eindeckung behandeln. Dazu gibt es spezielle Dachanstriche. Wichtig ist dabei, dass nach einer erfolgreichen Dachreinigung und -behandlung das Eindeckungsmaterial Wasserdampfdurchlässig bleibt, also nicht “dicht” gemacht wird. Das leisten die entsprechenden Mittel.
Nach der manuellen Grobreinigung und Entfernung von Moospolstern, Flechten und Schmutzansammlungen wird die Dachflöche per Hochdruckreiniger oder Dampfstrahlgerät porentief gereinigt, wobei immer in Wasserablaufrichtung geabeitet werden soll. Bei algenbefallenen Flächen kann man noch ein Reinigungsmittel zu geben. Anschliessend erfolgt die Schutzbeschichtung mit Dach-Farbe (z.B. Südwest). Sie ist in unterschiedlichen Farbtönen erhältlich und kann aufgestrichen, aufgerollt oder im Airless-Spritzverfahren (Luftlos zerstäubendes Spritzverfahren) aufgebracht werden. Sind die Tondachziegel oder Betonpfannen noch feucht, kann die Dach-Farbe sofort zweimal unverdünnt aufgetragen werden. Ansonsten muss erst noch vorgenässt werden. Die Dacheindeckung ist dan bereits nach zwei Stunden überarbeitbar und nach ca. vier Stunden regenbelastbar.

Dach isolieren mit Wärmedämmung von der Rolle

Gespeichert unter: Haus & Garten — Melanie at 11:06 on Donnerstag, Oktober 26, 2006

Heizkosten sparen ist aktuell ein großes Thema. Die Energie wird immer teurer und da möchte man nicht, dass die Wärme, die eigentlich zum Heizen gedacht ist, nach außen verschwindet. Ein gut isoliertes Haus hält die Wärme und schützt zugleich auch vor Lärm. Die Dämmung des Daches geht recht schnell mit der Wärmedämmung von der Rolle. Die Dämmstoffe werden für verschiedene Sparrenabstände angeboten. Um die optimale Dämmdicke zu ermitteln, ziehen Sie einfach 2 bis 3 cm von der Sparrendicke ab. Ist die Rollenware gekauft, kann es auch schon losgehen. Die Bahnen schneiden Sie einfach mit einem Messer auf die richtige Länge. Danach wird das Dämmmaterial in die Leerräume zwischen den Sparren eingeschoben und mit der Alukaschierung an diesen angetackert. Jetzt sollten Sie auch noch die Ränder mit einem Folienklebeband überkleben, damit die Dämmung auch keinen Wind durchlässt. Jetzt kann auch schon die Innenverkleidung, wie zum Beispiel Holz oder Gipsplatten angebracht werden.