Heimwerker Tipps

Tipps & Tricks zum Heimwerken

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Messen und Anreißen von Metall

Abgelegt unter: Metallarbeiten — Joern at 6:46 pm on Sonntag, Dezember 30, 2007

Zum Messen und Anreißen sollten folgende Werkzeuge in der Heimwerker-Werstatt bereitliegen: ein stabiler Schlosserwinkel mit Anschlag für exakte rechte und eine Metallschmiege zum Abgreifen beliebiger Winkel, ein Stahllinieal, ein Parallelreißer zum Markieren parallel verlaufender Linien, ferner Stechzirkel, Reißnadel, Körner sowie Schieblehre.
Die Schieblehre ist ein echtes Präzisionsgerät auf dem man Maße bis 0,05 mm genau ablesen kann. Sie besteht aus einem Grundkörper, auf dem ein Nonius mit Zehntelmillimeterskala spielfrei gleitet. Die Schieblehre verfügt über zwei obere Metallschnäbel für Innenmessung z. B. eines Rohrdurchmessers, und zwei untere Schenkel für Außenmessung. Mit der am Schieber befestigten Tiefenmesslehre lassen sich auch Lochtiefen genauestens ermitteln. Dabei ist beim Arbeiten darauf zu achten, dass die Meßschenkel das Werkstück immer gerade einklemmen. Zu Ungenauigkeiten kann es auch beim Ablesen kommen, wenn der Blick nicht genau senkrecht auf die Meßskala fällt. (Weiterlesen …)


Gedübelte Eckverbindungen

Abgelegt unter: Holzarbeiten — Joern at 5:23 pm on Sonntag, Dezember 30, 2007

Dem Nageln eng verwandt ist das Dübeln. Es kann zur Verbindung von Möbeln aus Vollholz, Sperrholz oder Spanplatten eingesetzt werden. Vornehmlich verwendet man Dübel beim Zusammenbau von Zargen und von Zwischenböden. Handelt es sich um eine Gehrung, sollten die Dübel im unteren Drittel der Gehrungsfläche und senkrecht zu ihr gesetzt werden. der Vorteil einer gedübelten Eckverbindung liegt darin, dass sie durch die runde Form und durch die Abstände der Dübel das Holz der zu verbindenden Teile nur sehr wenig schwächt. Darüber hinaus läßt sie sich mit wenig Auwand realisieren, so dass sie besonders für Heimwerker sehr attraktiv ist. (Weiterlesen …)

Problemlösung für undichte Fenster und Türen

Abgelegt unter: Fenster & Türen — Joern at 3:11 pm on Mittwoch, Dezember 19, 2007

Heizenergieverluste können auch durch undichte Türen und Fenster entstehen. Höchste Zeit, die “Problemfälle” gegen Zugluft abzudichten. Bei undichten Türen kommen sogenannte Zugluftbremsen zum Einsatz. Besonders gut geeignet sind aufklappbare Kunststoffprofile mit Bürstenkanten. Zunächst wird zur besseren Haftung der Klebebereich ründlich mit Reinigungsbenzin oder Spiritus gesäubert. Anschließend wird das Dichtprofil auf den vorher abgemessenen Abstand der beiden Zargenteile entsprechend abgelängt. Nun wird das Dichtprofil bei geschlossener Tür so angeklebt, dass die Bürste gleichmäßig auf dem Fußboden aufliegt. (Weiterlesen …)

Dachtrittflächen für Arbeiten am Dach

Abgelegt unter: Bauen — Joern at 1:35 pm on Mittwoch, Dezember 19, 2007

Ausreichenden Halt für Arbeiten am Dach ermöglichen Trittflächen am Dach, die auch nachträglich montiert werden können. Diese können im Handel als Komplettpaket bezogen werden, mit allen für die Montage benötigten Teile aus korrosionsbeständigem Material, welches sich bei allem handelsüblichen Deckmaterialien einbauen lässt.
Bevor mit der Montage der Dachtrittflächen begonnen wird, baut man jeweils die beiden Stützbügel und den trittrost zusammen. Außerdem ist der Dachbereich freizulegen, der für den Einbau der Trittflächen vorgesehen ist. Die Haken, die an den Stützbügeln angebracht sind, werden in die Dachlatte eingehängt. Ist im benötigten Abstand keine Latte, wird einfach eine Hilfslatte angebracht. Sind die Bügel angeschraubt, können die Dachziegel weder angebracht werden. Dabei sollte man beim Einhängen der Ziegel unter den Montagestegen vorsichtig sein. Die Spannschrauben an den halbrunden Bügeln sind für das Ausrichten und Fixieren der Trittroste vorgesehen. Die Muttern werden mit einem entsprechenden Schraubenschlüssel angezogen.

Die wichtigsten Versicherungen für den Bauherren

Abgelegt unter: Bauen — Joern at 2:56 pm on Montag, Dezember 10, 2007

Der Bauherr sollte bereits vor Baubeginn für den Fall der Fälle gewappnet sein. Hier wird einmal aufgezeigt, mit welchen Versicherungspolicen man sich sinnvoll vor finanziellen Risiken schützt.

Rundumschutz: Wohngebäudeversicherung
Die Wohngebäudeversicherung tritt bei Schäden am Haus durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel ein. Darin sind auch Nebengebäude enthalten. Bereits mit dem ersten Spatenstich muss man in der regel eine Rohbaufeuerversicherung abschließen: Häufig verlangt die Bank eine solche Police als Voraussetzung für einen Baukredit. Der Schutz gegen Brandschäden lässt sich nach Fertigstellung des Hauses problemlos in eine Feuerversicherung umwandeln. (Weiterlesen …)

Der Schutzleiter

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 12:13 pm on Freitag, Dezember 7, 2007

In der Hausinstallation und somit auch in den Steckdosen gibt es als Sicherheitseinrichtung den Schutzleiter (kurz: PE). Dieser ist auch an die zwei offen liegenden Metallzungen der Steckdose angeschlossen. Spätestens nach dem Zählerkasten ist in der Hausinstallation der Schutzleiter mit dem Nullleiter verbunden; eine Berührung mit dem Schutzleiter bleibt demnach ohne Folgen. Ist ein Gerät an die Steckdose angeschlossen, fließt im Normalfall der Strom von der Phase zum Nullleiter; der Schutzleiter ist mit elektrisch leitenden Teilen verbunden, also z. B. Metallflächen.
Würde man anstelle des Schutzleiters den Nullleiter mit diesen Teilen verbinden, wären diese Teile nur solange gefahrlos zu berühren, bis man den Stecker um 180 Grad gedreht in die Steckdose stecken würde: Dann läge Phase an dem Gehäuse mit eventuell tödlichen Folgen bei einer Berührung. Der Schutzleiter dagegen ist immer mit dem Nullleiter verbunden, ganz gleich wie der Stecker in der Steckdose steckt.

Körperschluss
Der Sinn dieser Maßnahme ist ganz einfach: Wenn durch einen Defekt z. B. das Phaseanschlusskabel mit leitenden Gehäuseteilen in Verbindung käme, würde das ganze Gerätegehäuse zur tödlichen Falle werden. Bei angeschlossenem Schutzleiter entsteht in solch einem Fall jedoch ein so genannter “Körperschluss”, der den Sicherungsautomaten auslöst und so den Stromkreis unterbricht und damit die Gefahr beseitigt.

Kurzschluss
Ähnliche Folgen wie ein Körperschluss hat ein Kurzschluss. Als Kurzschluss bezeichnet man den Fall, wenn Nullleiter und Phase direkt verbunden sind. Im Normalfall setzt das Gerät den fließenden Elektronen einen Widerstand entgegen .z. B. ein Leuchtmittel einer Lampe. Bei einem Kurzschluss ist dieser Widerstand extrem klein, wodurch ein sehr hoher Strom fließt. Das wiederum “erkennt” der Sicherungsautomat (die Schmelzsicherung) und unterbricht den Stromkreis.

Waschbecken an Problemwänden montieren

Abgelegt unter: Heizung & Sanitär — Joern at 3:58 pm on Mittwoch, Dezember 5, 2007

Nicht immer geht die Montage des Waschbeckens problemlos vonstatten. Insbesondere in Altbauten stößt man mitunter auf Untergründe, die eine besondere Problemlösung verlangen:

  • Besteht der Untergrund aus mürben Ziegeln, die beim Bohren der Dübellöcher bröckeln und auszubrechen drohen, müssen bei der Montage des Sanitärgeräts besonders lange oder dicke Spezialdübel gewählt werden, die die Belastung gleichmäßig verteilen.
  • Wenn das Waschbecken an Gips- und Porebetonwänden angebracht werden muss, sollten spezielle Dübel mit großflächig, in Form einer steilen Spirale gewundenen Flügeln zum Einsatz kommen.
  • Besteht die Montagewand aus Gipskarton- oder Gipskartonfaserplatten - dies ist meist bei nachträglich errichteten Trennwänden oder Vorsatzschalen der Fall -, werden Hohlraum-, Klipp- oder Federklappdübel benötigt.

    Extratipp für unebene Wände
    Wenn die Wand, an der ein Waschbecken angebracht werden soll, starke Unebenheiten aufweist, sollte der Bereich zwischen Becken und Wand mit Sanitär-Silikon oder Fugenmörtel aufgefüllt werden. So wird verhindert, dass das Becken beim Anziehen der Muttern unter zu große Spannung gerät und möglicherweise bricht. Dennoch sind die Muttern gefühlvoll anzuziehen.

Die richtigen Dübel für Leichbauwände

Abgelegt unter: Material — Joern at 1:56 pm on Mittwoch, Dezember 5, 2007

Das Befestigen von Gegenständen und Schränken an Leichbauwänden ist bei der Wahl der richtigen Dübel überhaupt kein Problem. Handelt es sich um eine Ständerwand aus Kanthölzern, kann bereits beim Erstellen des Ständerwerks die spätere Montage beispielsweise von Küchenhängeschränken berücksichtigt werden, indem man zusätzlich in entsprechender Höhe Querriegel einbaut. Dann lassen sich die Schränke später ganz einfach mit Holzschrauben befestigen, die in den Querriegel eingeschraubt werden. (Weiterlesen …)

Die verschiedenen Heizungs-Brenner

Abgelegt unter: Werkzeug — Joern at 3:09 pm on Dienstag, Dezember 4, 2007

Verschiedene Brennertypen haben verschiedene Eigenschaften, auch eine unterschiedliche Energieausnutzung. Eine optimale Ausnutzung der Energie ist nur durch eine gute Abstimmung von Kessel und Brenner möglich.

Ölbrenner
Mit Hilfe einer Düse wird das Heizöl in feinste Tröpfchen zerstäubt, ein eingebautes Gebläse führt die zur Verbrennung notwendige Luftmenge zu. Das Öl-Luft-Gemisch wird durch einen elektrischen Hochspannungsfunken gezündet. Die einzelnen Brenner werden für einen breiteren Leistungsbereich konstruiert. Die exakte Einstellung erfolgt durch den Monteur.
Die meisten modernen Ölbrenner besitzen eine Ölvorwärmung. Sie garantiert bei unterschiedlicher Zähigkeit des Heizöls optimale Verbrennung und dadurch geringere Schadstoffwerte. Selbstschließende Luftabschlußklappen verhindern beim Brennerstillstand, dass Kaltluft in den Feuerraum nachströmt. (Weiterlesen …)

Luftdichtheitssysteme helfen Energie zu sparen

Abgelegt unter: Bauen — Joern at 10:29 am on Sonntag, Dezember 2, 2007

Das die Außenhülle eines Hauses witterungsbeständig gegen Regen, Sturm und Schnee abgedichtet sein muss, ist eine Selbstverständlichkeit. Doch auch im Innenbereich muss für ausreichend Schutz gegen unkontrolliertes Eindringen von Raumfeuchte in die Konstruktion gesorgt werden. Dafür gibt es die sogenannte Luftdichtheitsebene, die auf der Innenseite der Bauteile angebracht wird. Während im Massivbau der Innenputz diese Funktion übernimmt, verwendet man im Holzbau Dampfbremsen. Ist diese Schicht jedoch nicht fugenlos ausgeführt, sind neben hohen Energieverlusten oft auch Bauschäden und Schimmel, hervorgerufen durch Raumfeuchte und Wasserdampf, zu beklagen. (Weiterlesen …)