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Vor dem Bohren die Wand „untersuchen“

Gespeichert unter: Heimwerken — Stephan at 11:17 on Samstag, Dezember 31, 2005

Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen ein Heimwerker zur Bohrmaschine greifen muss: Ein neues Regal soll angebracht werden, eine Schrankwand wird für mehr Stabilität mit Haken an der Wand verdübelt, oder ein schweres Bild bekommt einen neuen Platz.

Sicherheitshalber sollte man aber vor jeder Bohrung zunächst das „Innenleben“ der Wand untersuchen. Manche Stromleitungen lassen sich erahnen, wenn man etwa den Weg von der Lampe zum Schalter verfolgt. Doch wo verlaufen zum Beispiel Wasserleitungen?

Um sowohl bei Strom- wie bei Wasserleitungen „auf Nummer Sicher“ zu gehen, sollte der Heimwerker vor dem Bohren mit einem Leitungs- und Metallsucher über die betreffende Wand fahren und sich ein möglichst genaues Bild vom Verlauf der Leitungen machen. Durch optische und akustische Signale zeigt das Warngerät an, wenn sich das geplante Bohrloch zu nah an einer „kritischen“ Stelle befindet. Im Zweifel sollten dann die Bohrlöcher für Regale, Schränke und Bilder ein paar Zentimeter weiter links oder rechts gesetzt werden - außerhalb der „Gefahrenzone“.




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Weitere hilfreiche Heimwerker Tipps:

  • Löcher in Wände bohren
  • Bohren über Kopf
  • Bohren ohne Dreck
  • Fussleisten anbringen
  • Spiegel direkt auf Fliesen kleben
  • Lampen befestigen

  • 1 Kommentar »

    11

    Kommentar von Florian

    Januar 2, 2006 @ 7:34

    Normaler Wohnraum:

    Der Abstand von Leitungen, Rohren, Geräten, Dosen, Kästen oder Verteilungen von
    Rohbauöffnungen, wie Türen und Fenster, muss mindestens 10 cm betragen. Bei
    vertikaler Führung und verdeckter Installation ist die Breite der Installationszone
    (Trassenbreite) auf 20 cm festgelegt. Bei horizontaler Verlegung beträgt die Breite
    der Installationszone 30 cm. Für die Leitungsverlegung sind folgende Vorzugsmaße
    festgelegt:
    • 30 cm Abstand vom fertigen Fußboden bzw. von Decke
    • 15 cm neben Rohbaukanten
    • 100 cm Abstand vom fertigen Fußboden bei Arbeitsflächen
    Der Mindestabstand einer Leitung, eines Schalters, eines Tasters oder einer Steckdose
    vom Fußboden und von der Decke beträgt 15 cm. Für Räume mit Arbeitsflächen
    ist eine zusätzliche 30 cm breite Installationszone in einem Abstand von 90 cm
    vom Fußboden definiert. Schalter im normalen Wohnraum sind in einer Höhe von
    105 cm angeordnet (bei der Planung Türanschlag etc. berücksichtigen), Schalter
    und Steckdose über Arbeitsflächen sind normalerweise in einer Höhe von 115 cm
    installiert (mittlere Installationszone). Alle Installationsmittel sind möglichst in den festgelegten
    Zonen anzuordnen. Bei Abweichung ist eine senkrechte Stichleitung aus
    der nächstgelegenen Installationszone vorzusehen (z.B. Herdanschlussdosen sind
    oft 50 cm über dem Fußboden angeordnet).

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