Gerade einfache Puppenhäuser sind meistens die schönsten und wenn sie dann noch selber gebaut sind, sind sie ein Geschenk, an das sich die Kinder später immer wieder gerne erinnern. Die Häuser lassen dem Einfallsreichtum der Kinder freien Lauf. Zwar gibt es Puppenhäuser auch fertig zu kaufen, aber welcher Heimwerker lässt sich die Gelegenheit nehmen, mit etwas Gechick in seiner Heimwerker-Werkstatt auch ohne großen Aufwand seine Ideen zu verwirklichen? Die folgende Anleitung ist für ein Puppenhaus, mit seinen beiden Seiteflügeln und der großen Terrasse eher schon eine Villa, welches sich über die beiden äußeren Flügel platzsparend nach innen einklappen lässt. Somit kann nichts herausfallen, und die Fläche wird
verkleinert.

1. Arbeitsschritt: Die Bauteile sind nach der unten aufegührten Bauteile-Tabelle schon fertig zugeschnitten. Damit man nicht durcheinander kommt ist es empfehlenswert, anhand der Tabelle die Teile einzeln zu beschriften. Aus je zwei 5 X 12 mm Kieferleisten entstehen die Stichbögen für die Fenster und Türen. Diese werden über Formstücken aus MDF gebogen. Bevor man dies jedoch macht, muss das Holz 20 Minuten im kochenden Wasser elastisch gemacht werden. Mit Hilfe von Schraubzwingen werden die Formstücken festgespannt, nun lässt man sie über Nacht trocknen. Anschließend werden je zwei Leisten mit Leim zusammengeleimt, auf die Formstücken gespannt und bis zur endgültigen Aushärtung des Leims auf diesen belassen. Nun werden die in Form gebrachten Stichbögen zusammen mit den Rahmen für die Fenster und Türen stupf verleimt. Aus 5 X 10 mm starken Kiefernleisten werden nun die Sprossen für die Fenster und Türen zugeschnitten. Wo sich die Sprossen kreuzen, sind diese eingekerbt. Zunächst klemmt man die Sprossen stramm und trocken (ohne Leim) ein. Dauerhaft werden sie erst nach dem Lackieren eingeleimt. (Weiterlesen …)