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Adern und ihre Kennzeichnung

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 8:48 pm on Samstag, Dezember 30, 2006

Leitungen dürfen keinesfalls anders verlegt werden, als es ihren Verwendungszweck entspricht. Man unterscheidet Leitungen für ortsveränderliche Verbraucher (Geräte, die über einen Stecker an eine Steckdose angeschlossen werden) und Leitungen für feste Installationen, die im Putz oder unter Putz verlegt werden. Ist ersteres der Fall, liegt sie auf dem Mauerwerk und wird von einer Putzschicht von mindestens 1 cm Dicke bedeckt. Im zweiten Fall ist die Leitung im Mauerwerk eingelassen und ist von der Putzschicht (in der regel 1,5 cm) bedeckt. Leitungen der Hausinstallation sind meist mehradrig aufgebaut und jede Ader weist eine farbige Isolierung auf, die den Verwendungszweck der Ader angibt.

  • Schwarz oder braun (in Altbauten schwarz) kennzeichnet den Außenleiter bzw. die Phase. Durch den Außenleiter fließt der Strom zur Versorgungsstelle.
  • Hellblau (in Altbauten grau) ist die Farbe des Mittel- bzw. Neutral- oder Nullleiters, durch den der Strom zurückfließt.
  • Grüngelb ist die Farbe des Schutzleiters (in Altbauten meistens rot). Der Schutzleiter ist mit der Erde verbunden und schützt im Fall von Fehlfunktionen vor gefährlichen Körperströmen.