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Heizölpreise steigen - Ölbrenner tauschen hilft sparen

Gespeichert unter: Heizung & Sanitär — Mario at 10:17 on Donnerstag, Januar 4, 2007

oelbrenner.jpgHeizen mit Öl wird auch in diesem Winter wieder teuer. Im Oktober 2006 kostete Heizöl rund 85 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Und Experten erwarten, dass die Energiepreise auch in den nächsten Jahren weiter steigen. Dem gegenüber stehen laut einer aktuellen Studie des deutschen Schornsteinfegerhandwerks über zwei Millionen Ölheizungen, die älter als 15 Jahre sind. Diese „Heizungs-Oldies” haben ihre besten Jahre längst hinter sich und belasten durch ihren hohen Energieverbrauch die Haushaltskasse ebenso wie die Umwelt.

Hier hilft eine Totalsanierung - vorzugsweise durch Einbau eines Öl-Brennwertkessels - für Abhilfe und eine Energieeinsparung von bis zu 40 Prozent. Für Hausbesitzer, die die damit verbundenen Kosten in Höhe von circa 6.500 Euro nicht aufbringen wollen, bietet sich die kostengünstige Teilmodernisierung durch Austausch des Brenners an. Der Technologieführer unter den Ölbrennern ist der Raketenbrenner®, der speziell für den Einsatz an allen älteren, noch funktionstüchtigen Heizkesseln konzipiert ist. Der Blaubrenner von MHG Heiztechnik wurde bereits über eine Million Mal installiert. Mit seinem besonderen Konstruktionsmerkmal - der eigenen Brennkammer - bringt der Hightech-Ölbrenner auch alte Öl-Heizkessel zur Höchstleistung. Der Jahresverbrauch an Heizöl sinkt, und die Emissionen werden um bis zu 20 Prozent reduziert, so dass alle aktuellen gesetzlichen Auflagen mühelos eingehalten werden können. Kostenpunkt: ca. 1.500 Euro inklusive Montage. Darüber hinaus kann der Raketenbrenner® später jederzeit mit einem modernen Heizkessel nachgerüstet werden. Dabei eignet sich der MHG Brenner insbesondere auch für die Nachrüstung mit einem Öl-Brennwertkessel.

Weitere Informationen zum Thema Brennertausch sind z.B. unter der MHG Heiztechnik Hotline: 01803-00 12 24 (9 Cent/Min.) oder im Internet unter www.mhg.de erhältlich. (epr)


Brenner reinigen und Ölfilter wechseln

Gespeichert unter: Heizung & Sanitär — Joern at 9:23 on Sonntag, Dezember 3, 2006

Die Ölheizung sollte nach jeder Heizperiode und am besten noch vor der abgasmessung durch den Kaminkehrer gereinigt werden.

  • Meist sind am Heizölfilter vier Leitungen angeschraubt. Zwei metallverstärkte Schläuche, die zum Brenner führen sowie zwei Kupferleitungen für den Vor- und Rücklauf, die vom Tank kommen. Der Vorlauf aus dem Tank wird so angeschlossen, dass das Absperrventil das Öl vor Eintritt in das Filterglas zurückhalten kann. Der Vorlaufschlauch für den Brenner wird gegenüber angeschraubt. Mit dem Filter selbst haben die Rücklaufleitungen nichts mehr zu tun. Sie werden nur als Montagehilfe mit dem Filtergahäuse durchgehend angeschlossen. Zum Wechseln der Filterpatrone wird die Heizung am Hauptschalter ausgeschaltet und das Zulaufventil geschlossen.
  • Das Schauglas wird mit der Hand abgeschraubt und mit dem Öl in eine untergestellte Schüssel gelegt.
  • Mit einer Drehbewegung wird die Filterpatrone genauso gelöst und in die Schüssel gelegt.
  • Die neue Filterpatrone wird nun eingeschraubt und mit einem Lappen wird das Schauglas abgewischt, so dass innen keine Schmutzteilchen mehr vorhanden sind. Nachdem es wieder aufgeschraubt wurde, wird das Absperrventil geöffnet und die Heizng wieder angeschaltet. Die Heizung wird an der Steuerung nun so eingestellt, dass sie anspringen muss. Da sich im Filter nach dem Wechseln noch kein Öl befindet und durch die Pumpe erst neu angesogen werden muss, wird sie sich nach kurzer Zeit wieder ausschalten und eine Störung anzeigen. Die Fotozelle im Brenner meldet, dass die Flamme nicht brennt und schaltet auf Störung
  • Nun wird die Starttaste am Brenner gedrückt, der dann versucht neu anzuspringen und gegebenenfalls nach einiger Zeit wieder ausschaltet. Das System muss sich nach zwei oder drei Startversuchen selbst entlüftet haben und der Brenner kann wieder störungsfrei laufen.

Wenn anschließend der Brenner gereinigt werden soll, muss hierfür die äußere Abdeckung entfernt werden.

  • Über das Gebläse saugt der Brenner große Mengen Luft an und damit auch Staub und Flusen. Sorgfältig müssen diese mit Pinsel, Pinzette und Staubsauger entfernt werden. Auch das Turbinenrad kann nach Abschrauben der Abdeckung für das Gebläse von Staubteilchen befreit werden. Auf keinen Fall darf bei den Reinigungsarbeiten die Einstellung der Luftsaugöffnung verstellt werden und an der Förderpumpe darf micht an der Druckeinstellschraube gedreht werden.
  • Zum Schluß wird die Fotozelle aus ihrem Schacht gezogen und die Spitze mit einem sauberen Tuch abgewischt. Danach wird sie wieder zurückgesteckt und das Gehäuse wieder zusammengebaut. Staubteilchen, die im Gebläsegehäuse noch liegengeblieben sind, werden beim Probelauf des Brenners herausgewirbelt.

Umwälzpumpe überprüfen und austauschen

Gespeichert unter: Heizung & Sanitär — Joern at 9:39 on Donnerstag, November 30, 2006

umwaelzpumpe.jpgDie Umwälzpumpe hält den Kreislauf des Heizungswassers zwischen Heizkessel und Heizkörpern aufrecht. Das warme Voraufwasser wird nicht mehr in die Heizkörper transportiert, wenn sie ausfällt. Die Wohnung bleibt also kalt. Entweder kann der Fehler in der Zuleitung, in der Pumpe selbst oder im elektrischen Teil der Anlage liegen. Er kann aber auch mechanische Ursachen haben. Man geht wie folgt vor, wenn man den Eindruck hat, dass die Pumpe nicht arbeitet.

  • Mit der einen Hand wird aussen an die Pumpe und mit der anderen an ein Anschlußrohr gefasst. Sind die Anschlußrohre kalt und ist dagegen die Pumpe war oder heiß, hat sich der Anker verklemmt und der durch die Wicklungen ließende Strom heizt das Gehäuse auf.
  • An der Stirnseite der Pumpe sitzt eine Schraube, um die ein Pfel gemalt ist, der die Drehrichtung der Pumpe angibt. Bevor die Schrauben gelockert werden, müssen die Absperrventile vor und hinter der Pumpe geschlossen werden. Die Schraube kanne nun mit einem kräftigen Schraubenzieher entfernt werden.
  • Eine geringe Menge Wasser kann nun aus dem freiwerdenden Loch austreten. Am Ende des Ankers befindet sich ein Loch bzw. Schlitz in dem man nun einen kleineren Schraubenzieher einführt, um mit einigen Drehungen in Pfeilrichtung die Pumpe wieder frei bekommt. Die Pumpe muss sich wieder selbstständig drehen, wenn noch Spannung anliegt. Die Verschlußschraube wird wieder angeschraubt und die Absperrventile wieder geöffnet.

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Heizkörperventile austauschen

Gespeichert unter: Heizung & Sanitär — Joern at 11:57 on Samstag, November 25, 2006

Auch uralte Heizkörperventile sollten dann gegen Thermostatventile gatauscht werden, wenn sie noch nicht defekt sind.
Wenn nicht laufend nachgeregelt wird, verpufft bei herkömlichen Ventilen ein Teil der Energie. Deshalb sollten sie schleunigst gegen zeitgemäße Thermostatventile ausgetauscht werden.
Die Heizung muss vor Beginn der Arbeiten abgestellt und das Wasser in den Heizungsrohren abgelassen werden. Um etwas Spiel zu gewinnen, wird die Befestigungsschraube für den Heizkörper ein wenig gelöst. Der Regelknopf des alten Ventils wird mit einem Schraubenzieher entfernt und mit einer Rohrzange wird die Verbindung zwischen Heizkörper und Ventil aufgeschraubt.
Das Gewinde wird mit Teflon-Dichtband umwickelt, bevor das neue Ventil aufgeschraubt wird. Am besten benutzt man eine Rohrzange mit weichen Kunststoffbacken.
Das neue Ventil wird zuerst auf das Rohrende und dann auf den Heizkörper geschraubt. Gegebenenfalls wird der Heizkörper etwas bewegt. Mit einem flexiblen und ausziehbaren Radiatoranschluß kann man kleine Differenzen überbrücken, wenn die Maße von alten und neuen Ventilen mal nicht übereinstimmen. Der Thermostatregelknopf wird erst aufgesetzt, wenn das neue Ventil angeschraubt ist. Der Thermostat wird so ausgerichtet, dass die Markierung für die Einstellung nach oben zeigt. In dieser Stellung festhalten und die Überwurfmutter ohne übermäßige Kraft fest anziehen.
Das Leistungssystem muss vor Inbetriebnahme wieder aufgefüllt und alle Heizkörper entlüftet werden. Jetzt kann man die Raumtemperatur am Thermostat vorwählen. Wenn die gewünschte Zimmertemperatur erreicht ist, sorgt eine Automatik dafür, dass der Wasserkreislauf im Heizkörper heruntergeregelt wird.