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  Tipps & Tricks zum Heimwerken  


Heizkörper nicht einfach ausbauen


heizkoerper.jpgWenn Heizkörper selten oder gar nicht gebraucht werden, kommen viele auf die Idee, diese auszubauen, um somit Heizkosten zu sparen. Heizkörper stehen zwar im Sondereigentum, allerdings ist es keinesfalls Privatsache des Wohnungseigentümers, diese einfach auszubauen, da eine Demontage die Funktion der Gesamtanlage beeinträchtigen könnte. Das Ausbauen eines einzelnen Heizkörper kann die Funktion der Gesamtanlage beeinträchtigen und zu Fehlfunktionen führen. Somit ist Mietern untersagt eigenmächtig Heizkörper zu demontieren.

Eine Demontage ist nur mit Erlaubnis der Miteigentümer oder Vermieter möglich. Es ist generell ein Beschluss der Eigentümergemeinschaft notwendig. Liegt diese nicht vor, so hat die Eigentümergemeinschaft oder der Vermieter Anspruch auf Rückbau zulasten des jeweiligen Wohnungseigentümers. Anders verhält sich das natürlich, wenn die Wohnung über eine eigenständige (Gas-)Etagenheizung verfügt, die nur der Versorgung der Eigentumseinheit dient und mit der Funktion der Gesamtanlage nicht im Zusammenhang steht. (Weiterlesen …)

Heizkörper renovieren


Glieder- oder Flachheizkörper mit Rostflecken, Macken oder abblätternder Farbe machen keinen guten Eindruck. Sie sollen nicht nur Wärme abstrahlen, sondern auch ansehnlich dastehen oder hängen. Für einen Überholungsanstrich sollte immer gelten: Nur völlig ausgekühlte Flächen dürfen gestrichen werden und es muss für ausreichend Belüftung gesorgt werden. Wasserverdünnbare Heizkörper-Acryllacke sind vorzuziehen, da sie schnell trocknen, lösungsmittelarm, strapazierfähig und vergilbungsstabil sind.

Sicherheitshalber sollte vor Beginn das Ventil abgedeckt werden. Das gründliche entfernen von Fett und Schmutz steht zuerst an. Danach folgt das Schleifen, wodurch man alte, festhaftende Anstriche anrauht, bzw. abblätternde Farbschichten löst. Ein Abwaschen des Heizkörpers mit Anlauger kann den Schleifgang ersetzen, sofern kein Rost vorhanden ist. Den bekämpft man nur mit Schleifpapier. Freigelegte Stellen müssen dann auf jeden Fall mit Antirostgrund behandelt werden. Für die Endbeschichtung muss nicht immer die Farbe Weiß zum Zuge kommen. Durch Zugabe etwa eines Seidenglanz-Farblacks kann jede gewünschte Abtönung erzielt werden. Für die Verarbeitung ist bei Planheizkörpern oder Kompaktheizkörpern das Rollen ideal, wobei eine Schaumstoffwalze einzusetzen ist.Bei Rippenheizkörpern ist das Streichen mit dem Pinsel geeigneter. Es sollte ein Polyesterborstenpinsel eingesetzt werden, mit dem man die Farbe noch besser auftragen kann. (Weiterlesen …)

Zeitgesteuerter Heizkörperregler bei Aldi von Lifetec Heizkörper-Thermostat


Der Discounter Aldi hat aktuell wieder einen zeitgesteuerten Heizkörperregler bzw. Heizkörperthermostat im Angebot. Es gibt einen vergleichbaren aber auch bei amazon zu kaufen. Der vom Bild kostet unter 20 Euro.
Laut Produktbeschreibung lassen sich mit dem Thermostat bis zu 30 % Heizkosten sparen. Eine Montage soll ohne Wasserablassen möglich sein. Der Heizkörperregler ist individuell programmierbar und lässt sich für sieben Zeiträume inkl. Temperaturvorgaben programmieren.

Passen soll der Heizkörperregler laut Angaben von Aldi für alle gängigen Heizkörper. Der Thermostat verfügt über eine Frostschutz – und Entkalkungsfunktion sowie über eine Urlaubs- und Partyfunktion. (Weiterlesen …)

Feuchtigkeit und Beheizung


Durch Energieeinsparung und moderne Bautechnik haben in den vergangenen Jahren die Schäden durch Feuchtigkeit stark zugenommen. Früher war durch vergleichsweise undichte Fenster ein stetiger Luftaustausch und damit eine regelmäßige Feuchtigkeitsabfuhr gewährleistet. Durch energiesparende und weitgehend dichte Fenster- und Türfugen aber kann kaum mehr Feuchtigkeit abgeführt werden. Die gesamte Feuchtigkeit muss daher über die Außenmauer nach draußen wandern.
Grundsätzlich gilt: Je höher die Luftfeuchtigkeit und je niedriger die Temperaturen der Außenwände, desto eher besteht die Gefahr, dass Wasser an der Innenwand oder an der Mauer kondensiert, dort langfristige Durchfeuchtung hervorruft, die Bausubstanz schädigt, meist in Mombination mit Schimmelbildung. Häufig kann die Durchfeuchtung und Schimmelbildung in gefähdeten Wohnungen durch Nutzermaßnahmen verhindert oder zumindest verringert werden. (Weiterlesen …)

Energie sparen durch Regeleinrichtungen


Es gibt inzwischen eine Menge moderner elektronischer Regeleinrichtungen, mit denen man seine Heizungsanlage auch nachträglich aufrüsten kann. Diese ergänzen das Energie sparende Verbraucherverhalten enorm. So wird eine rundherum optimale Ausnutzung der eingesetzten Energie möglich.
Thermostatventile
Auch an älteren Heizkörpern sollten Thermostatventile angebracht werden. Diese können die Raumtemperatur in unterschiedlichen Räumen individuell regeln. (Weiterlesen …)

Heizkörperventile austauschen


Auch uralte Heizkörperventile sollten dann gegen Thermostatventile gatauscht werden, wenn sie noch nicht defekt sind.

Wenn nicht laufend nachgeregelt wird, verpufft bei herkömlichen Ventilen ein Teil der Energie. Deshalb sollten sie schleunigst gegen zeitgemäße Thermostatventile ausgetauscht werden.

Die Heizung muss vor Beginn der Arbeiten abgestellt und das Wasser in den Heizungsrohren abgelassen werden. Um etwas Spiel zu gewinnen, wird die Befestigungsschraube für den Heizkörper ein wenig gelöst. Der Regelknopf des alten Ventils wird mit einem Schraubenzieher entfernt und mit einer Rohrzange wird die Verbindung zwischen Heizkörper und Ventil aufgeschraubt.

Das Gewinde wird mit Teflon-Dichtband umwickelt, bevor das neue Ventil aufgeschraubt wird. Am besten benutzt man eine Rohrzange mit weichen Kunststoffbacken.

Das neue Ventil wird zuerst auf das Rohrende und dann auf den Heizkörper geschraubt. Gegebenenfalls wird der Heizkörper etwas bewegt. Mit einem flexiblen und ausziehbaren Radiatoranschluß kann man kleine Differenzen überbrücken, wenn die Maße von alten und neuen Ventilen mal nicht übereinstimmen. Der Thermostatregelknopf wird erst aufgesetzt, wenn das neue Ventil angeschraubt ist. Der Thermostat wird so ausgerichtet, dass die Markierung für die Einstellung nach oben zeigt. In dieser Stellung festhalten und die Überwurfmutter ohne übermäßige Kraft fest anziehen.

Das Leistungssystem muss vor Inbetriebnahme wieder aufgefüllt und alle Heizkörper entlüftet werden. Jetzt kann man die Raumtemperatur am Thermostat vorwählen. Wenn die gewünschte Zimmertemperatur erreicht ist, sorgt eine Automatik dafür, dass der Wasserkreislauf im Heizkörper heruntergeregelt wird.

Heizung & Heizkörper entlüften und Energie sparen


Die kalte Jahreszeit bricht nun über uns herein. Deshalb wird es Zeit seine Heizungen zu kontrollieren und zu entlüften.
Werkzeug: Eimer, Lappen und Heizungsentlüftungsschlüssel

Das Entlüften der Heizungen ist wichtig für deren Wirkungsgrad und sollte jährlich vorgenommen werden. Das sich Luft im Heizkörper gesammelt hat, kann sich durch “gluckern” oder einen Mangel an Wärmestrahlung im oberen Bereich bemerkbar machen. Dem ist jedoch einfach abzuhelfen. Eine Warnung vorweg: Das Wasser im Heizkreislauf kann sehr heiss sein!

Um die Heizung zu entlüften muss das Thermostat geöffnet sein. Unter das kleine Röhrchen am Entlüftungsventil hält man den Eimer, der das austretende Wasser aufnehmen wird. Nun kann man das Ventil vorsichtig mit dem Entlüftungsschlüssel öffnen.
Dieses bleibt nun solange geöffnet, bis nur noch Wasser austritt und wird dann wieder geschlossen. Fertig!

 
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