Heimwerker Tipps

Tipps & Tricks zum Heimwerken

Tipps suchen:
 
Web www.heimwerker-tipps.net

Stromverbrauch ermitteln - ausrechnen

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 12:57 pm on Freitag, April 18, 2008

Der Hausanschluss und Zähler
Die elektrische Energie wird vom Energieversorgungsunternehmen (EVU) über Erdkabel oder Freileitungen (nur noch selten) ins Haus geliefert. An der Abzweigung des unter der Strasse liegenden Kabels oder aber auch am Dachstäder bei freileitungen beginnt der Hausanschluss. Dieser endet im Hausanschlusskasten. Der Hausanschlusskasten ist verplombt und darf nur von konzessionierten Elektrofachkräften oder aber dem EVU geöffnet werden. Dieser Hausanschlusskasten enthält die Hauptsicherungen, die verhindern, dass Schäden durch in der Hausinstallation zu Störungen im Netz des Stromversorgungsunternehmens führen. Der Hausanschlusskasten ist, wenn möglich, im Keller in einem Hausanschlussraum. Bei Häusern ohne Keller befindet sich meist die komplette Versorgung im Hauswirtschaftsraum. (Weiterlesen …)


E-Herd ohne Funktion

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 2:40 am on Samstag, März 15, 2008

Ein nicht funktionierender E-Herd ist der Schrecken aller Hausfrauen, sorgt eine kalte Küche doch meist für schlechte Stimmung innerhalb der Familie. In diesem hier beschriebenen Fall erreichte uns ein Anruf einer Freundin, die einen nicht mal zwei Jahre alten Marken-E-Herd ohne Funktion in der Küche zu beklagen hatte. Einer der drei Sicherungsautomaten hätte ausgelöst und obwohl die beiden anderen Sicherungsautomaten eingeschaltet waren, ging nichts mehr am E-Herd. Am Telefon lässt sich sowas schon mal gar nicht regeln, da wir aber gut 40 km weit auseinander wohnen und es schon recht spät war, mussten wir sie zunächst vertrösten. (Weiterlesen …)

Der Schutzleiter

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 12:13 pm on Freitag, Dezember 7, 2007

In der Hausinstallation und somit auch in den Steckdosen gibt es als Sicherheitseinrichtung den Schutzleiter (kurz: PE). Dieser ist auch an die zwei offen liegenden Metallzungen der Steckdose angeschlossen. Spätestens nach dem Zählerkasten ist in der Hausinstallation der Schutzleiter mit dem Nullleiter verbunden; eine Berührung mit dem Schutzleiter bleibt demnach ohne Folgen. Ist ein Gerät an die Steckdose angeschlossen, fließt im Normalfall der Strom von der Phase zum Nullleiter; der Schutzleiter ist mit elektrisch leitenden Teilen verbunden, also z. B. Metallflächen.
Würde man anstelle des Schutzleiters den Nullleiter mit diesen Teilen verbinden, wären diese Teile nur solange gefahrlos zu berühren, bis man den Stecker um 180 Grad gedreht in die Steckdose stecken würde: Dann läge Phase an dem Gehäuse mit eventuell tödlichen Folgen bei einer Berührung. Der Schutzleiter dagegen ist immer mit dem Nullleiter verbunden, ganz gleich wie der Stecker in der Steckdose steckt.

Körperschluss
Der Sinn dieser Maßnahme ist ganz einfach: Wenn durch einen Defekt z. B. das Phaseanschlusskabel mit leitenden Gehäuseteilen in Verbindung käme, würde das ganze Gerätegehäuse zur tödlichen Falle werden. Bei angeschlossenem Schutzleiter entsteht in solch einem Fall jedoch ein so genannter “Körperschluss”, der den Sicherungsautomaten auslöst und so den Stromkreis unterbricht und damit die Gefahr beseitigt.

Kurzschluss
Ähnliche Folgen wie ein Körperschluss hat ein Kurzschluss. Als Kurzschluss bezeichnet man den Fall, wenn Nullleiter und Phase direkt verbunden sind. Im Normalfall setzt das Gerät den fließenden Elektronen einen Widerstand entgegen .z. B. ein Leuchtmittel einer Lampe. Bei einem Kurzschluss ist dieser Widerstand extrem klein, wodurch ein sehr hoher Strom fließt. Das wiederum “erkennt” der Sicherungsautomat (die Schmelzsicherung) und unterbricht den Stromkreis.

Geräte- und Hohlwanddosen

Abgelegt unter: Elektrik, Werkzeug — Joern at 10:52 am on Donnerstag, September 6, 2007

Gerätedosen
Beim Einkauf sollte darauf geachtet werden, dass die Dosen zur Aufnahme von Schaltern und Steckdosen einen Durchmesser von 60 mm haben. Diese Dosen werden auch als Schalterdosen bezeichnet. Da bei der heutigen Elektroinstallation überwiegend auf Abzweigdosen verzichtet wird, reicht die Tiefe der herkömmlichen Schalterdose in der Regel nicht aus und man greift zu tiefen Schalterdosen, auch Geräteverbindungsdosen genannt. In der Praxis bedeutet das: man verdrahtet die einzelnen Schaltungen in den Schalterdosen. Hier liegt der Vorteil darin, dass bei einer später auftretenden Störung (Kurzschluss, etc.) oder Änderung nicht nach Abzweigdosen gesucht und die Tapete aufgeschnitten werden muss. In diesen Dosen finden zusätzliche Leitungen und Anschlussklemmen (Wago-Klemmen) auch dann Platz, wenn eine Steckdose oder ein Schalter montiert ist. (Weiterlesen …)