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Stromstoß-Schaltung

Gespeichert unter: Elektrik — Joern at 1:34 on Freitag, Juni 22, 2007

Bequemer als mit der Kreuzschaltung kann man über eine Stromstßschaltung, auch Tasterschaltung, seine Beluchtungsanlage von mehreren Stellen aus schalten.
Der große Vorteil der Stromstoßschaltung gegenüber der Kreuzschaltung ist der geringe Verkabelungsaufwand. So benötigt man für den Anschluss jedes Schalterlements, also jedes Tasters, lediglich eine dreiadrige Leitung. Bei einer Neuinstallation wird der Stromstoßschalter zumeist zusammen mit den Sicherungseinrichtungen in der Hausverteilung untergebracht. Bei nachträglicher Änderung der Installation ist es aber auch möglich, eine spezielle Ausführung des Stromstoßschalters für die Montage in eine Verteilerdose bzw. Schalterdose zu verwenden. Diese Methode hat den Vorteil, dass man nicht an der Hausverteilung arbeiten muss, die dem Fachmann vorbehalten sein sollte. Beim Einkauf ist darauf zu achten, dass der Schalter nicht für eine Kleinspannung, sondern für 230 V ausgelegt ist.
Ein Stromstoßschalter hat vier Anschlüsse. Zwei davon sind im Schalter mit dem Schaltelement verbunden, über das die Leuchte angeschlossen wird. An den beiden anderen Anschlüssen wird die Betätigungsspannung angelegt - an diese Anschlüsse wird zum einen der Nullleiter und zum anderen die “getastete” Phase angeschlossen, letzteres kommt demnach vom Taster.
Die Taster haben je zwei Anschlüsse. Davon ist einer mit einem “P” oder einem in den Taster zeigenden Pfeil markiert, der andere hat meisteinen vom Taster wegweisenden Pfeil aufgedruckt. Zur Installation ist die unten abgebildete Schaltskizze zu beachten.
Die Schaltung kann sowohl mit einer, mehreren als auch keiner Abzweidose erfolgen. Wird keine Abzweigdose verwendet, wird die Verdrahtung in den Schalterdosen vorgenommen Hier sollten unbedingt tiefe Schalterdosen verwendet werden, da Verkabelung und Taster sehr viel Platz benötigen.
Für die Leitungsverlegung unter Putz verwendet man in der regeln Mantelleitung (NYM), auch ist der Einsatz von sogenannter Stegleitung (NYIF) möglich. Bei Stegleitung hat man den Vorteil, dass man den Schlitz für die Leitung nicht so tief stemmen muss, wie bei NYM. In der Regel ist Leitung mit einem Anderquerschnitt von 1,5² ausreichend. Für die Verlegung auf Putz oder in Hohlwänden ist die Stegleitung nicht zulässig, hier muss es NYM sein. Für die Stromstoßschaltung ist ein dreiandrige Leitung ausreichend, jedoch empfielt es sich 5 adrige Leitung zu verlegen. Sollte man nachträglich eine Steckdose installieren wollen, fehlt nämlich eine Ader.
Bei der Planung der Streomstoßschaltung sind die vorhandenen Leitungen, Schalter- und Abzweigdosen unbedingt zu beachten, zudem sollte man sich an die üblichen Installationszonen halten.




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    1 Kommentar »

    Kommentar von Daniel Kasten

    April 25, 2008 @ 11:48

    Ich suche einen Schaltplan für Stromstoßschaltung mit einem Taster und einer Steckdose in der eine Zeritschaltuhr ran kommt.
    Grund: Ist die Zeitschaltuhr nicht an möchte ich die Lampe mit dem Taster einschalten. Die Zeitschaltuhr soll aber die gleiche Lampe auch regeln.
    Versteht das jemand und kann mir da weiter helfen?

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