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Praktische Umzug- Tipps


Jeder, der einen Umzug plant und nicht auf teure, professionelle Möbelpacker zurückgreifen möchte, sollte einiges beachten.



Planung

Wichtig für den reibungslosen Ablauf eines Umzugs sind genügend Hände, die die Sachen tragen und im Transporter verstauen können. Dabei sollten sie pro Zimmer 2 Leute zur Verfügung haben, damit ihre Helfer danach nicht 3 Tage unter Rückenschmerzen und Muskelkater leiden. Besonders beim Umzug in Altbauten verzögert die große Raumhöhe den Transport nach oben oder unten. Man sollte seine Helfer über die wahrscheinliche Dauer des Umzugs informieren, damit man am Ende nicht mit der halben Mannschaft die vierfache Zeit braucht. Wichtigster Punkt bei einem Umzug über längere Distanz: Der Transporter! Das Fahrzeug sollte in einem guten Zustand sein und über eine ebene Ladefläche verfügen, auf der der komplette Hausstand platz findet. Fährt man mit den Helfern zur neuen Wohnung und ist ein geeignetes Zugfahrzeug im Freundeskreis aufzutreiben, können Kartons auch sehr gut auf einem Anhänger auf Reisen gehen. Das schafft Platz für die Möbel und andere sperrige Gegenstände im Transporter. Ab bestimmten Entfernungen lohnt sich die Anmietung des Transporter als one-way, dass heißt das Fahrzeug kann bei einer Filiale des Verleihers am Zielort abgegeben werden.
Hat man einen Umzugstermin gefunden, können die Vorbereitungen in der alten Wohnung beginnen.

Verpacken

Umzugskartons sind so dimesioniert, dass sie bequem von einer Person getragen werden können. Das heißt aber noch lange nicht, dass man sie nicht so packen kann, dass sie für einen Helfer alleine zu schwer sind. Deswegen sollte man dies schon beim Packen beachten. Tabu sind Kartons mit reiner Bücherfüllung oder Geschirrfüllung. Verteilen sie die Lasten gleichmäßig auf die Kartons. Es ist kein Problem 2 Kartons zu tragen, die jeweils zur Hälfte mit Büchern und Kissen gefüllt sind. Hier gilt das Cocktailprinzip: die Mischung macht es. Nicht zu unterschätzen ist auch eine kurze Inhaltsangabe, was in den Kartons steckt beziehungsweise ihr Bestimmungsort. Besonders empfehlenswert sind verschiedene Farben für die verschiedenen Zimmer der !neuen! Wohnung. So kann jeder Helfer erkennen, wo der Karton hin soll.
Als Verpackunsmaterial für zerbrechliche Gegenstände eignet sich Zeitungspapier, Handtücher und alle robusten und wenig getragenen Kleidungsstücke, die im neuen Domizil eh gewaschen werden wollen, bevor sie es sich im neuen Schrank gemütlich machen.
Sollen Möbel im zerlegten Zustand transportiert werden und ist keine Anleitung zum Aufbau mehr vorhanden, kann ein Stückchen Kreide, bei lackierten Flächen darf es auch ein weicher Bleistift sein, ware Wunder vollbringen, was die Zeit für den erneuten Aufbau angeht. An allen Stellen, wo die Möbel verbunden werden, malt man ein Dreieck über die Verbindungsstelle und schreibt einen Buchstaben in beide Teile des Dreiecks. Sämtliche losen Teile, wie Schrauben, Griffe, Stifte und Scharniere, gehören in einen beschrifteten Beutel, die alle zusammen ihr Zuhause in einem mit dem Wort “Möbelteile” beschrifteten Karton finden. Bewährt haben sich hier Gefrierbeutel und die Clipverschlüsse. Gefrierbeutel lassen sich gut beschriften und halten auch größere Mengen Schrauben und Kleinteile aus.

Umzugsvortag

Bis zu diesem Tag sollten alle nicht mehr benötigten Gegenstände verpackt sein und die Möbel, die zerlegt werden sollen, zerlegt sein. Möbel, die sich in einem Stück transportieren lassen, sollten durch Verkleben von Schubladen und Türen gegen das Öffnen während des Tragens gesichert sein. Alle gepackten Kartons stehen an einem zentralen Ort und auf keinen Fall überall in den Laufwegen. Große Spiegel ohne Rahmen kann man gut mit der Spiegelseite nach unten auf glatten Schrankteilen verkleben. Kaufen Sie genügend Verpflegung für die Helfer ein. Mit trockener Kehle und leerem Magen ist noch kein Umzugshelfer zur Hochform aufgelaufen.

Umzugstag

Die Arbeit der Helfer beschränkt sich in der alten Wohnung im Idealfall auf das Tragen von gepackten Kartons und Möbel(-teilen). Versorgen sie ihre Helfer zu bestimmten Zeiten mit Essen. Getränke sollten frei verfügbar, an einem günstigen Ort greifbar sein, damit erst garkein Durst aufkommt. Wie bei den Umzugskartons gilt für den Transporter: Schwere Sachen reisen flach, der Rest kann aufs Dach! Also beginnt man das Beladen des Transporters mit schweren Geräten wie Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler, Herd, Kühlschrank, Gefrierschrank, etc.. Auf den Geräten lassen sich ohne Probleme Kartons, aber auch Möbelteile verstauen. Ist der Transporter gefüllt, kontrolliert man alle Räume, ob irgendwo sich noch ein Karton oder Möbelteil versteckt hat. Bevor es losgeht sollte man auf jeden Fall sicher sein, dass der Karton mit der Aufschrift “Möbelteile” mit an Bord ist.



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