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Lampen anschliessen

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 2:28 pm on Mittwoch, Februar 21, 2007

In der Regel erfolgt der Lampenanschluss an die aus der Wand oder Decke ragenden Leitungen mit Hilfe von Schraubklemmen (Lüsterklemmen). Bei einigen Lampen sind die Klemmen an den Leitunsenden in der Lampe angeklemmt, bei anderen Lampenarten findet man nur für den Anschluss vorbereitete Leitungsenden. In jedem Fall sollten Klemmen verwendet werden, die für den Anschluss von Lampen voorgesehen sind: Zudem gibt es auch sogenannte Dosenklemmen, die wesentlcih größer als die Lüsterklemmen sind.

Sind an der Lampe noch keine Lüsterklemmen montiert, sollte das vor der eigentlichen Montage geschehen. Dazu löst man die Schrauben der Klemme so weit, bis die Leitung problemlos hinen passt. Dabei aber darauf achten, dass man die Schrauben nicht zu weit herausdreht, da sie sonst herausfallen können.
Nun wird die Lampenleitung in die Bohrung in dem metallischen Mittelstück der Klemme hineingeschoben, bis nur noch die Isolation herausragt. Nun wird die Schraube über den Leitungsenden an der Klemme fest angezogen.
Man sollte sich die Leitungen, die aus der Wand oder decke ragen, unbedingt genau ansehen. Zuerst sollte man sich vergewissern, dass keine Spannung mehr an den Leitungen anliegt! In der regel findet man bei neueren Installationen die gewohnten Farben vor: Schutzleiter: grün-gelb (rot in Altbauten), Null-Leiter: hellblau (grau in Altbauten) Phase: braun oder schwarz (schwarz in Altbauten).
An den Lampen sollten die anschlussleitungen in den entsprechenden Farben ebenfalls vorliegen. Zuerst steckt man den grün-gelben Schutzleiter in den Anschlusspunkt der Lüsterklemme, der dem grün-gelben Leitungsanschluss gegenüberliegt - also müssen die Leitungen miteinander verbunden werden. Auf die gleiche Art und Weise wird die blaue und die schwarzen bzw. braune Leitung aus Wand oder Decke mit den gleichfarbigen Leitungen der Lampe verbunden. Bei einigen Lampen wird der Schutzleiter nicht an einer Lüsterklemme befestigt, sondern an einem Kontaktpunkt am metallischen Gehäuse der Lampe. Der Kontaktpunkt ist meist mit einem Erdungssymbol gekennzeichnet.
Hat die Lampe keine freie Anschlussleitung, sonder ihre Anschlüsse in einer Klemmenreihe, dann findet man häufig Symbole für den Anschluss: Ein Erdungssymbol für den Schutzleiteranschluss und oft die zeichen “0″ oder “N” für den Anschluss des Null-Leiters. In einigen Fällen ist die Phase mit “P” oder “L1″ gekennzeichnet. Einige Lampen sind dafür vorgesehen, dass eizelne Leuchten in Gruppen in Gruppen schalten kann - beispielsweise bei einem Kronleuchter. Bei diesen Lampen gibt es dann drei oder vier Anschlussleitungen. Wenn aus der Wand oder Decke drei Leitungen kommen, verbindet man die beiden schwarzen oder braunen Anschlüsse in der Lampe miteinander: Dann kann man die Lampe vom Lichtschalter komplett ein- oder ausschalten.
Ragen dagegen aus dem Putz vier Leitungen, ist wahrscheinlich auch ein “geteilter” Schalter vorhanden, der zwei Schaltwippen hat - das ist ein sogenanter Serienschalter. Soll daran eine Lampe angeschlossen werden, die in Gruppen geschaltet werden, werden der blaue Null-Leiter und der grün-gelbe Schutzleiter wie oben beschrieben angeschlossen.
Will man an die vier Leitungen allerdings eine einfache Lampe mit drei Leitungen anschliessen, verbindet man den schwarzen bzw. braunen Anschluss der Lampe mit beiden schwarzen bzw. braunen Anschlüssen aus der Wand oder Decke.
Abschliessend muss die Lampe auf jeden Fall geprüft werden. Dabei ist bei engeschalteter Lampe ein Phasenprüfer an metallische Teile der Lampe zu halten: Die Glimmlampe im Griff des Phasenprüfers darf nicht aufleuchten, im Gegensatz zur Lampe.




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  • 3 Kommentare »

    Kommentar von NeWbIe007

    Juni 8, 2007 @ 10:31 pm

    Hi,

    ich wohne in einem älteren Gebäude und finde im Esszimmer ein rotes, schwarzes und graues Kabel.

    Nun habe ich gemäß Deiner Anleitung ein IKEA Lampe (mit Dimmfunktion, dazu muss man die Lampe anfassen) angeschlossen.

    Nach dem Einschalten der Sicherung leuchtet die Lampe kurz schwach auf und wird dann dunkel. (reproduzierbar beim ein und ausschalten der Sicherung) Am Metallgriff (muss zur Dimmfunktion angefasst werden) kann ich mit dem Spannungsprüfer eine Spannung feststellen. (Glimmfaden glimmt :-))

    Ist das normal? Ich traue mich nun nicht die Lampe anzufassen um die Dimmfunktion zu bedienen. :-)

    Habt Ihr einen schnellen TIPP?

    DANKE+Gruß
    NeWbIe

    Kommentar von Joern

    Juni 9, 2007 @ 12:07 pm

    Hallo,
    zunächst wäre es interessant zu erfahren, wie du die einzelnen Leitungen an die Leuchte angeschlossen hast?
    Ich schlage vor, dass Du die Leuchte wieder demontierst und erst einmal die einzelnen Adern zuordnest.
    In der Regel ist die schwarze Ader die Phase und die graue der Null, ist aber keine Garantie. Gerade bei Altbauten kommt es häufiger vor, dass die Farben der Adern nicht das “hergeben” was sie eigentlich sollten ;-)
    Hier wäre selstverständlich ein Duspol oder ein Spannungsmeßgerät die erste Wahl, da der Phasenprüfer, wie der Name schon sagt, nur die Phase ordnungsgemäß anzeigen kann.

    Kommentar von Frank

    Dezember 22, 2007 @ 10:24 am

    ich habe eine lampe angeschlossen, beim abnehmen stellte ich jedoch fest dass. schwarz und grun/gelb in einer und blau in der anderen angeschlossen waren. doppelschalte, so hatte ich dass inder neuen wohnung auch gemacht und das ist durchgehauen.warum?

    wird grün/gelb nicht angeschlossen.?
    und nur blau einfach und schwarz in die andere ?

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