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Kupferrohre löten

Gespeichert unter: Heimwerken — Joern at 9:29 on Sonntag, November 19, 2006

Oft bestehen Trinkwasserleitungen aus Kupfer. Ob Verbindungen hart- oder weichgelötet werden, liegt am Rohrdurchmesser.

Hartlöten
Zwar halten hartgelötete Verbindungen eine Menge aus, sind aber sehr anfällig für Lochfraß. Deswegen werden Kupferrohre heute ünerwiegend weichgelötet. Das Hartlötverfahren wird dennoch kurz erläutert.
Zum Hartlöten sind Areitstemperaturen um die 730° erforderlich. Zwar kann man mit einem normalen Lötbrenner mit Gaskartusche auch diese Temperaturen erreichen, aber idealer Weise sollte man einen Schweißbrenner benutzen, der mit einem Azetylen-Sauerstoff-Gemisch arbeitet. Mit einem Gaslötbrenner würde das Erwärmen für dickwandige Verbindungen viel zu lange dauern. Es dürfen beim Hartlöten nur toxikologisch unbedenkliche Lote und Flussmitel verwendet werden, deren Wahl sich nach den zu verbindenden Materialien richtet. In der Handhabung des Lotes liegt der wesentliche Unterschied zum Weichlöten. Das Lot wird beim Hartlöten direkt an die Lötstelle gelegt und dann mit der Brennerflamme zügig aufgeschmolzen.

Weichlöten
Eine weichgelötete Verbindung von Kupferrohren ist bei korrekter Ausführung absolut ausreichend. Zum Weichlöten braucht man eine handelsübliche Gaskartusche mit Brenneraufsatz, denn das verwendete Lötzinn schmilzt schon bei 230°. Möchte man eine undichte weichgelötete Verbindung wieder reparieren, müssen mit Schmirgelleinen oder Stahlwolle die neu zu verbindenden Oberflächen des Kupferrohres blankgeschliffen werden. Danach wird das Flußmittel aufgetragen und die Stelle erhitzt, bis bei Kontakt das Lötzinn schmilzt. Dabei sollte die Flamme des Brenners einen weißen, kegelförmigen Kern mit blauem Mantel zeigen. Wenn das Lot bei Kontakt mit dem erwärmten Rohr sofort schmilzt, ist die richtige Löttemperatur erreicht. Das Lötzinn wird an die Fuge zwischen Rohr und Fitting gehalten und durch die Kapillarwirkung fließt es dann von selbst in den Zwischenraum. Nach dem Abkühlen ist die Lötstelle sofort belastbar und kann auf dichtigkeit geprüft werden.




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  • 2 Kommentare »

    Kommentar von Peter Thiessen

    Januar 12, 2007 @ 12:19

    Danke

    Kommentar von Joern

    Januar 12, 2007 @ 2:14

    Gern geschehen ;-)

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