Holzfenster müssen „atmen“
In Zeiten der Energieeinsparverordnung haben die meisten Häuser Fenster aus Kunststoff, die bessere Dämmeigenschaften aufweisen als Holzfenster. In vielen Altbauten findet man aber noch Holzrahmen. Und nicht immer kann der Besitzer sie einfach gegen moderne Fenster austauschen – zum Beispiel, wenn ihm Denkmalschutzauflagen einen Strich durch die Rechnung machen.
Dann geht es darum, die vorhandenen Holzfenster möglichst lange zu erhalten. Eine wichtige Rolle spielt dabei der richtige Anstrich. Wurde beim letzten Mal ein Lack verwendet, der die Holzporen verschließt, ist das natürliche Material vielleicht bereits in Mitleidenschaft gezogen – es kann nicht mehr „atmen“, das Holz beginnt zu faulen.
Mit Schleifpapier sollte der Heimwerker in einem solchen Fall zunächst die Lackschicht entfernen. Danach wird eine neue Lasur aufgetragen, die jedoch offenporig sein muss. Das heisst: Der Anstrich ist nun so durchlässig, dass genügend frische Luft an das Holz gelangen kann.