Gaswarngeräte - Gasmelder
Gasmelder
Ausströmendes Gas ist besonders heimtückisch - man kann die Gefahr nicht sehen und auch nicht immer gleich riechen, da Gas schwerer als Luft ist und sich am Boden sammelt. Wer hier auf Nummer Sicher gehen will, muss wissen, welches Gas verwendet wird, genauer: gegen welche Gefahr er sich absichern will. Denn die Gasmelder unterscheiden sich im Wesentlichen bei den Sensoren. Standartwarngeräte reagieren auf 1-5 Prozent Butan- oder Propangas, aufwändigere Melder alarmieren ab 0,5 Prozent Propan-, 0,4 Prozent Butan- oder 0,8 Prozent Methananteil (Erdgas) in der Luft.
Die kompakten Geräte, die ohne separaten Fühler auskommen, benötigen entweder 12 oder 230 V. Sie alarmieren durch einen lauten Signalton und besitzen einen zusätzlichen, relaisgesteuerten 12-V-Spannungsausgang zum Anschluss an die Alarmanlage.
Wer sich in der Garage oder Autowerkstatt gegen zu hohe Kohlenmonoxid-Konzentration absichern möchte, bekommt im Handel spezielle Melder. Diese CO-Warngeräte gleichen in Form und Funktion den Gasmeldern, reagieren aber nicht auf Butan- oder Methananteile, sondern ausschliesslich auf das extrem gitige Kohlenmonoxid-Gas
Da Gas nach unten sinkt, sollte der Sensor immer in Bodennähe installiert werden. Bei besonders erhöhter Gefahr bringt man am besten einen zweiten Sensor am tiefsten Punkt des Hauses an, z.B im Keller.