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Elektro-Fussbodenheizung für warme Füsse im Bad


Auch ohne herkömmliche Fussbodenheizung brauch man auf den Kompfort warmer Badfliesen nicht verzichten. Hier machen es sogenannte Dünnbett-Heizmatten möglich.



Da die elektrisch beheizten Matten nur 4 mm dünn sind, macht es sie besonders für die Renovierung interessant, da der Fussboden kaum höher wird als der alte. Vorraussetzung hierfür ist allerdings, dass die alten Fliesen herausgenommen werden. Beim Herausnehmen der Fliesen ist besonders drauf zu achten, dass hier keine Materialreste zurückbleiben. Diese können die Heizmatten beschädigen. Wie bei jeder Fliesenverlegung ist ein tragfähiger, reißfreier Untergrung Voraussetzung. Dehnungsfugen im Estrich dürfen nicht mit den Matten überdeckt werden. Da die Dehnungsfugen in der Regel nur in größeren Räumen vorkommen, dürfte sie im Bad wohl eher selten sein. Auch kann man die Heizmatten ohne Probleme und mit entsprechenden Grundierungen auf Trockenstrichen sowie intakten Fliesen verlegen. Generell ist wichtig, dass ein flexibler Fliesenkleber verwendet wird, der die thermischen Schwankungen verkraftet. Ist vor der verlegung ein Niveauausgleich des Bodens mit Spachtelmasse erforderlich, muss auch diese für Fussbodenheizung geeignet sein. Auf ebenen Flächen können die Matten direkt in das aufgezahnte Kleberbett gedrückt werden. Ist der Kleber trocken, erneut Flexmörtel aufzahnen und die Fliese wie gewohnt verlegen.

Bevor dieses jedoch geschieht, sollten die Matten jedoch an das Stromnetz und den Thermostat angeschlossen werden. Hier sollte ein Fachmann die Arbeiten durchführen. Zudem ist das von einem Elektriker erstellte Prüfprotokoll Voraussetzung für die Garantiegewährung: Bevor die Matten verklebt werden, misst er die Widerstandswerte der Heizleiter und trägt diese in das Protokoll ein, die Bestandteil der verlegeanleitung ist. Wenn man die nötigen Schlitze aber vorher selbst gestemmt und erforderlichen Leerrohre selbst verlegt hat, kann man die Kosten für den Fachmann in Grenzen halten.

Was kostet der Betrieb?
Energie aus der Steckdose gilt als die teuerste überhapt. Aus diesem grund ist es sinnvoll, die elektrische Fussbodenheizung nur als Zusatzheizung zu verwenden und zeitlich gezielt einzuschalten. Hier machen es der angeschlossene Thermostat und die Zeitschaltuhr einfach. Man programmiert die Uhr so, dass morgens etwa 30 Minuten vor dem ersten Badbesucher mit dem heizen angefangen wird. Die eigentliche Laufzeit hängt dann von den individuellen Badnutzungsgewohnheiten ab. Hier gilt zu bedenken, dass Fliesen Wäre sehr gut speichern und noch eine Stunde nach dem Abschalten der Heizung wohltemperiert sind. Die Verbrauchskosten für einen m² liegen im Mittel etwa bei 6 Cent pro Stunde.



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