Heimwerker Tipps

Tipps & Tricks zum Heimwerken

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Stromstoß-Schaltung

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 1:34 pm on Freitag, Juni 22, 2007

Bequemer als mit der Kreuzschaltung kann man über eine Stromstßschaltung, auch Tasterschaltung, seine Beluchtungsanlage von mehreren Stellen aus schalten.
Der große Vorteil der Stromstoßschaltung gegenüber der Kreuzschaltung ist der geringe Verkabelungsaufwand. So benötigt man für den Anschluss jedes Schalterlements, also jedes Tasters, lediglich eine dreiadrige Leitung. Bei einer Neuinstallation wird der Stromstoßschalter zumeist zusammen mit den Sicherungseinrichtungen in der Hausverteilung untergebracht. (Weiterlesen …)


Leitungen auf Putz verlegen

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 1:55 pm on Donnerstag, Juni 21, 2007

Vorbereitende Arbeiten
Zuerst schaltet man den Stromkreis aus und prüft auf Spannungsfreiheit. Selbstverständlich wird im Anschluss der Stromkreis gegen Wiedereinschalten gesichert.
Als erstes werden sämtliche Aufputzschalter, -Steckdosen oder -Abzweigdosen an ihren Platz montiert.
Anschliessend markiert man den vorgesehenen Verlauf der Leitung mit einem Bleistift, noch einfacher geht es mit einer Schlagschnur. Auf dieser Linie werden nun im Abstand von von 25 cm die waagerechten Befestigungspunkte für die Schellen markiert. Im senkrechten leitungsverlauf sollen die Schellen im Abstand von mindestens 30 bis 40 cm zueinander stehen. (Weiterlesen …)

Kreuzschaltung

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 11:28 am on Dienstag, Juni 19, 2007

Grundsätzlich besteht eine Kreuzschaltung aus zwei Wechselschaltern sowie mindestens einem Kreuzschalter. Soll die Leuchte von mehr als drei Stellen geschaltet werden, muss für jede zusätzliche Stele ein weiterer Kreuzschalter vorgesehen werden.
Die Wechselschalter haben je drei Anschlüsse: Davon ist einer mit “P”, “L” oder einem in den Schalter zeigenden Pfeil gekennzeichnet, die beiden anderen Anschlüsse zeigen in der Regel vom Schalter weg weisende Pfeile. Die an den “P”-Kontakt angeschlossene Leitung ist hier je nach Schalterstellung mit dem einen oder dem anderen Schalteranschluss verbunden. Die Kreuzschalter haben je vier Anschlüsse, wovon zwei mit vom Schalter wegweisenden Pfeilen und zwei mit in den Schalter zeigenden Pfeilen markiert sind. (Weiterlesen …)

Der Umgang mit elektrischen Geräten im Gartenteich

Abgelegt unter: Elektrik, Haus & Garten — Joern at 1:38 pm on Samstag, Juni 16, 2007

Wasser und Strom
Es ist verständlich, wenn man die Kabel für den Teich nicht gerne an das Hauptstromnetz anschließen möchte. Dennoch kann das Risiko eines Stromschlags durch einen Fehlerstromschutzschalter (FI) fast völlig beseitigt werden. Einen FI kann man an alle Elektrogeräte montieren, die im Freien verwendet werden und bei denen die Gefahr einer zufälligen Erdung besteht. Die Fehlerstromschutzschalter sind äußerst empfindlich und unterbrechen den Stromkreis innerhalb von 30 Millisekunden nach einem Leck oder einer Erdung. (Weiterlesen …)

Halogen - Leuchtensysteme

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 2:12 pm on Donnerstag, Juni 14, 2007

Ein Halogen-Leuchtensystem ermöglicht es, auch größere Räume punktgenau oder auch flächig auszuleuchten. Das Licht lässt sich dabei durch verschiedene Leuchten flexibel und vielseitig nutzen.
Diese Systeme arbeiten mit Halogenlicht, das mehrere Vorteile hat. Die Leuchtmittel sind sehr klein, was die Konstruktion von ebenfalls kleinen, filigranen oder unauffälligen Leuchten ermöglicht. Dabei verbrauchen Halogenlampen weitaus weniger Energie als herkömmliche Glühlampen. Sie geben, win weißes, sehr hell erscheinendes Licht ab, das sehr gut als Funktionslicht geeignet ist. Werden die Leuchten gedimmt, ändert sich die Lichfarbe; sie wird wärmer und gemütlicher. Einer der wenigen Nachteile ist, dass die Leuchtmittel sehr heiss werden. (Weiterlesen …)

Elektro - Schutzvorrichtungen

Abgelegt unter: Elektrik, Werkzeug — Joern at 1:30 pm on Montag, April 2, 2007

Spätestens wenn das Baby zu krabbeln beginnt und die Wohnung eigenständig erkundet, sollten sämtliche elektrischen Einrichtungen kindersicher gemacht werden.
Als Steckdosensicherung sind einklebbare, steck- oder aufschraubbare Plastikverriegelungsplättchen erhältlich. Plättchen, die die Buchse durch ein Drehmechanismus freigeben, sind sicherer als mit Schiebemechanismus. In regelmäßigen Abständen sollte eine einwandfreie Funktion überprüft werden.
Einsetzbare Kappen mit Entriegelungsschlüssel sind am sichersten gegen Manipulationsversuche von Kindern, allerdings umständlich im Gebrauch. Sie sind dort sinnvoll, wo Steckdosen wenig gebraucht werden.
Steckdosen sowie Tischsteckdosen werden auch mit eingebauter Kindersicherung (Schutter) angeboten. Sie sollten eigentlich überall eingesetzt werden, zumindest jedoch dort, wo Steckdosen dauerhaft genutzt werden und zudem frei zugänglich sind.
Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schutzschalter) erhöhen die elektrische Sicherheit wesentlich. Die Schutzschalter reagieren schon auf geringste Fehlerströme, sie vergleichen ständig, wieviel Strom in den jeweiligen Stromkreisen hineinfließt und wieviel wieder herauskommt. Bei minimalen Unterschieden unterbrechen sie in Sekundenbruchteilen den Strmkreis. Schutz bei direkter Berührung bieten FI-Schutzschalter mit Nennfehlerströmen von höchstens 30 Milliampere (mA). Ist der Nennfehlerstrom auf 10 mA begrenzt, löst das gerät sogar schon unterhalb der Krampfschwelle aus. Besonders in Nassräumen sollte, trotz FI-Schutz, auf sicherer Umgang mit Elektrogeräten geachtet werden. Herkömmliche FI-Schutzschalter sind nicht mit Überlast- oder Kurzschlussschutz ausgestattet, sie werden zusätzlich in der Sicherungsverteilung installiert. Der nachträgliche Einbau ist meist möglich, aber nicht immer einfach zu realisieren. Welche Maßnahmen notwendig sind, muss vor Ort entschieden werden, der Einbau darf nur von einem fachmann vorgenommen werden.
Personenschutzautomaten
vereinen FI-Schutz mit Nennfehlerströmen von 10 mA und die Funktion des Sicherungsautomaten in einem Gerät. Sie sind besonders bei Neuinstallationen zu empfehlen.
Sicherheitssteckdosen können FI-Schutz örtlich begrenzt gewähren. Der Fachmann kann sie jederzeit anstelle vom Unterputzsteckdosen einbauen, die vorhandenen Leitungen können genutzt werden. Bei Neubauten sind Sicherheitssteckdosen für bestimmte Bereiche wie Feuchträume, Hobbykeller oder Aussenbereich sogar vorgeschrieben.
Eine weitere Variation sind mobile FI-Sicherheitsstecker, die als Zwischenstecker in bereist vorhandene Steckdosen eingesteckt werden und ortsveränderlich Sicherheit beten: Im Hobbyraum oder im Freien, beim Rasenmähen oder auf der Grillparty. Ein Orientierungslicht hilft Kindern, die nachts aufwachen, sich in der dunklen Wohnung sicher zurechtzufinden.
Kindersichere Zeitschaltuhren werden als mobile Stecker zwischen Steckdose und Gerät angeboten. Sie schalten Geräte zu vorgewählten Zeiten automatisch ein und aus.

Halogenlampen reparieren

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 12:22 pm on Freitag, März 30, 2007

Bei Halogenlampen ist der Glaskolben mit einem speziellen Gas gefüllt. Zwar gleicht das Prinzip der Leuchte dem von “normalen” Leuchten, aber viele Halogenleuchten werden an einer geringen Spannung betrieben. Somit kann man zwischen Niedervolt- und Hochvolt-Halogenleuchten unterscheiden. Bei Hochvolt-Halogenleuchten liegt die Netzspannung direkt am Leuchtmittel an. Bei Niedervolt-Systemen wird aus der Netzspannung (230 Volt) mit einem Transformator eine Niederspannung von meist 12 Volt erzeugt, die dann direkt an das jeweilige Leuchtmittel geführt wird. Hochvolt-Halogenleuchten gleichen hinsichtlich der Fehlersuche “normalen” Lampen, wenn sie ohne eine Helligkeitssteuerung (Dimmer) ausgestattet sind. Die vom Hersteller in Niedervolt-Lampen eingebauten Transformatoren sind nur selten defekt.
Wenn eine Halogenleuchte nicht funktioniert, sollte man zunächst die Steckdose prüfen. Ist sie in Ordnung, zieht man den Netzstecker und baut das Leuchtmittel aus: Dazu muss zunächst ein eventuell angebrachtes Schutzgitter oder eine Schutzscheibe entfernt werden. Dann zieht man das Leuchtmittel vorsichtig aus seiner Fassung.
Tip:
Beim Aus- und Einbau des Leuchtmittels sollten die Glasteile nicht mit den bloßen Fingern berührt werden!
Fett- und Schweisspartikel an den Fingern können durch die hohen Temperaturen am Leuchtmittel schnell zu Defekten führen. Hat man das Leuchtmittel ausgebaut, schaut man sich das Drähtchen in der Mitte genau an: Es muss ganz sein. Kann man optisch keinen Fehler erkennen, sollte man die Lampe durchmessen. Man hält die Prüfspitzen vom Multimeter (Ohmbereich) an die Anschlüsse des Leuchtmittels: Es muss ein geringer Widerstand bestehen.

Wechselschaltung

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 4:52 pm on Donnerstag, März 22, 2007

Will man eine Leuchte von zwei Stellen aus schalten - etwa im Flur oder einem Durchgangszimmer, - dann benötigt man eine Wechselschaltung.

Was die handwerklichen Fähigkeiten angeht, ist die Installation einer Wechselschaltung nicht viel schwieriger als die einer Ausschaltung. Nur wird es bei der Verdrahtung etwas komplizierter. Am Ende dieses Artikels befindet sich ein Schaltbild, dem man die korrekte Leitungsführung entnehmen kann.

Zu jedem Schalter und zur Abzweigdose, an der die Leuchtenleitung entspringt, muss eine fünfadrige Leitung geführt werden. Auf der unteren Zeichnung ist zu erkennen, dass man auch mit einer vieradrigen Leitung auskommt, nur gerade in Anbetracht dessen, dass man evtl. eine Steckdose unter die Schalter installieren möchte, ist ein “Fünfader” hier angebracht. Aus diesem Grund können vorhandene Installationen meist nicht genutzt werden, sondern müssen hier neue Installationsarbeiten durchgeführt werden.
Für eine Wechselschaltung benötigt man so genante Wechselschalter, die auch als einfache Ein-/Ausschalter verwendet werden. Jeder dieser Schalter hat drei Anschlüsse, wobei einer mit “P” oder mit einem in den Schalter verweisenden Pfeil gekennzeichnet ist. Die beiden anderen Anschlüsse sind meist an dem vom Schalter fortweisenden Pfeilen zu erkennen. Die Inatsllation erfolgt nun so, dass an den P-Anschluss eines Schalters die Phase gelegt wird. Die beiden anderen Anschlüsse sind über eine Leitung mit den beiden gleichartigen Anschlüssen im anderen Wechselschalter verbunden (korrespondierende Leiter genant). Dessen P-Anschluss führt man nun über eine weitere Leitung zur Leuchte. Unabhängig ob nun Steckdosen unter die Schalter installiert werden sollen oder nicht, ist der Schutzleiter in allen Leitungen mitzuführen, auch wenn er nur an der Leuchte benötigt wird.

Sicherheitsvorschriften für Arbeiten an elektrischen Geräten

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 3:42 pm on Donnerstag, März 22, 2007

Für sämtliche Arbeiten an elektrischen Geräten gibt es verbindliche Sicherheitsvorschriften. Danach darf der Heimwerker für den eigenen Haushalt Reparaturen durchführen, nicht aber für Dritte.
Ein defektes oder unsachgemäß repariertes Gerät ist immer eine Gefahrenquelle. Daher sollten keine defekten oder fehlerhaften Geräte verwendet werden. Während und nach der Reparatur eines Gerätes sollte die richtige Ausführung der Arbeiten überprüft werden. Bevor man ein repariertes Gerät wieder an den Stromkreis anschliesst, sollte es mit geeigneten Meßgeräten durchgemessen werden.
Bei allen Arbeiten an Geräten, die mit Netzspannung arbeiten sowie an Installationen ist die Sicherheit oberstes Gebot! Von den Sicherheitsvorschlägen und Regeln sollte man nie abweichen. Dies gilt auch für kleinere Arbeiten und selbst dann, wenn sie die Arbeit erschweren oder die Raparaturzeit verlängern.
Grundregeln:

1. Vor Beginn der Arbeit ist der Netzstecker zu ziehen. Ist das gerät fest angeschlossen, also nicht mit einem Stecker am Stomkreis angeschlossen, ist der Sicherungsautomat des entsprechenden Stromkreises auszuschalten.

2. Zusätzlich ist der Stromkreis gegen Wiedereinschalten zu sichern. Beispielweise durch ein Warnschild in der Sicherung in der Verteilung. Bei Schraubsicherungen sind diese herauszuschrauben und samt Kappe z.B. in die Hosentasche zu stecken.

2. Auf Spannungsfreiheit prüfen. Das heisst, vor Beginn der Arbeiten ist mit einem geeignetem Messgerät (Duspol) zu prüfen, ob wirklich keine Spannung mehr anliegt.

4. Grundsätzlich darf der Heimwerker nur solche Arbeiten ausführen, die er mit Gewissheit korrekt durchführen kann. Bei der kleinsten Unsicherheit oder beim Gefühl überfordert zu sein, ist besser eine Fachkraft zu beauftragen.

5. Beschädigte, abgenutzte oder veraltete Teile bzw. Geräte dürfen nicht verwendet werden. Alles verwendete Material muss den DIN-Normen sowie den VDE-Bestimmungen entsprechen. Eine Installation oder ein Gerät muss nach Beendigung der Reparatur unbedingt den aktuellen Bestimmungen entsprechen.

6. Arbeiten an Sicherungen, an der Sicherungsverteilung, am Potentialausgleich (Erdung) sowie am Hausanschluss dürfen nur von einer ausgebildeten Fachkraft durchgeführt werden.

7. Niemals den Schutzleiter (grün-gelb) für eine andere Funktion als zugelassen verwenden. Auch darf man ihn nicht abklemmen oder gar abschneiden. Nach Beendigung der Arbeit muss die Schutzleiter-Funktion in jedem Falle geprüft werden.

Klingelanlage überprüfen

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 1:33 pm on Sonntag, März 18, 2007

Wenn beim Druck auf den Klingeltaster alles ruhig bleibt, sollte zunächst die Klingel oder derGong überprüft werden. Dazu öffnet man die Abdeckung des Läutwerks und überprüft die Anschussklemmen. Die zwei meist dünnen Leitungen müssen fest unter den beiden Klemmen angeschraubt sein. Der Klöppel muss sich leicht bewegen lassen. Es kann vorkommen, dass sich Staub ebgesetzt hat, der sie Störung verursacht. Mit einem Pinsel lassen sich Dreck uns Staub einfach entfernen. Ist dort aber kein Fehler zu erkennen, benötigt man ein Messgeät: Das sollte ein Multimeter sein oder evtl. ein Zweipool-Spannungsprüfer. Oft können Zweipool-Spannungsprüfer Spannungen von 6 bis 400 Volt anzeigen. Also sollte man auf die eingeprägten Daten am Spannungsprüfer achten. Sollte der untere Spannungswert größer als 8 Volt sein, ist er für die Überprüfung der Klingelanlage ungeeignet.
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Elektrik mit Schwachstrom

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 4:15 pm on Mittwoch, März 7, 2007

In fast jeder Wohnung ist neben der “normalen” Elektrik eine weitere Installation zu finden: Eine Klingelanlage oder eine Sprechanlage. Diese arbeitet nicht mit der üblichen Netzspannung von 230 Volt, sondern mit Schwachstrom, in der Regel 12 oder 6 Volt. Diese Spannung wird mit einem Tranformator aus der Netzspannung erzeugt.
Eine Klingelanlage ist ein einfacher Stromkreis. Dabei wird eine Leitung an der Klingel oder dem Gong angeschlossen. Die andere Leitung wird am, an der Eingangstür befindlichen, Klingeltaster angeschlossen. In dem Klingeltaster befindet sich ein elektronischer Kontakt, der durch Druck geschlossen wird. Ist der Kontakt geschlossen, fließt der Strom über eine andere Leitung zum Gong oder zur Klingel.
Für die Klingelanlage muss die Spannung von 230 Volt in eine niedrigere Spannung umgewandelt werden (transformiert) und das bewirkt eben der Tranformator, kurz Trafo genannt. Im Prinzip besteht der Trafo aus zwei elektrisch völlig voneinander getrennten Drahtwickeln (Spulen), die auf einem gemeinsamen Eisenblechpaket montiert sind. An eine Spule wird die Netzspannung angeschlossen. Da die 230 Volt eine Wecheslspannung ist, im Gegensatz zu einer Batterie (Gleichspannung), wechselt diese ständig ihre Polarität. Dadurch wird in dem Eisenblechpaket ein wechseldes Magnetfeld erzeugt. Seinerseits sorgt dieses Magnetfeld dafür, dass in der zweiten Spule des Trafos wieder eine Spannung erzeugt wird, die an den beiden Anschlüssen des Drahtwickels anliegt. Wie hoch diese Spannung ist, wird von der Anzahl der Drahtwicklungen auf den Spulen bestimmt. Diese an der so genannten Sekundär-Wicklung anliegende Spannung ist, genau wie auch die Netzspannung an der Primär-Wicklung, eine Wechselspannung ; nur mit einem niedrigeren Spannungswert.

Wie auch beim Trafo spielt bei einem Gong oder einer Klingel der vom Strom erzeugte Magnetismus (Elektromagnetismus) eine wichtge Rolle. In diesen Läutwerken befindet sich eine Spule auf einem Eisenkern. Fließt nun ein Strom durch diese Spule, wird ein Magnetfeld erzeugt, das einen Klöppel aus Eisen in Bewegung setzt (die Spule zieht den Klöppel an). durch diese Bewegung wird beim Gong eine Metallplatte angeschlagen und der Gong-Ton erklingt. Gleichzeitig unterbricht ein mit dem Klöppel verbundener elektrischer Kontakt den Strom in der Spule, wodurch der Klöppel wieder in Ruhestellung fällt.

Die wichtigsten Werkzeuge für Elektroreparaturen

Abgelegt unter: Elektrik, Werkzeug — Joern at 11:42 am on Dienstag, März 6, 2007

Dieser Betrag zeigt einmal die wichtigsten Werkzeuge auf, die man benötigt, um selbst Eletroreparaturen durchzuführen. In jedem Fall sollten für alle Elektroarbeiten gemäß den VDE-Vorschriften vollisolierte Werkzeuge verwendet werden.

Werkzeuge für die elektrische Verbindung

Der Phasenprüfer Einfaches und preisgünstiges Prüfgerät in Schraubendreherform. Im Griff befinden sich eine Glimmlampe und ein Widerstand zur Strombegrenzung. Der Phasenprüfer dient zur Anzeige der stromführenden Phase.


Der zweipolige Spannungsprüfer (Duspol): Dieses Prüfgerät besitzt zwei Prüpfspitzen, wobei in einer Spitze (Griff) eine oder mehrere Anzeigen untergebracht sind. Zum einen wird die Höhe der Spannung angezeigt (230/400V), zum anderen zeigen einige Geräte auch das Drehfeld an. Die beiden Prüfspitzen sind durch eine Leitung miteinander verbunden.
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Schutzklassen

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 2:11 pm on Mittwoch, Februar 28, 2007

Die sogenannten Schutzklassen geben an, wie ein elektrisches Gerät gegen eine gefährliche Spannung am Gehäuse geschützt ist. Zu jeder der drei Schutzklassen gehört ein eigenes Symbol, welches sich immer jeweils auf dem Typenschild des Gerätes oder an den Anschlussklemmen befindet.


Geräte der Schutzklasse I werden mit einem Schutzleiter angeschlossen. Die Schutzisolation entspricht der Schutzklasse II.


Geräte die über einen Eurostecker mit nur zwei Kontakten an einer Steckdose angeschlossen werden, verfügen über keinen Schutzkontaktanschluss. Alle mit einem solchen Stecker ausgestatteten Geräte müssen besonders isoliert sein - schutzisoliert z.B. eine Bohrmaschine
Dadurch ist schergestellt, dass auch bei durchtrennten Null-Leiter kein berührbares Teil am Gerät unter Spannung stehen kann.


Geräte der Schutzklasse III arbeiten mit einer Schutzkleinspannung von maximal 42 Volt, die durch einen Sicherheitstransformator aus der Netzspannung gewonnen wird.

Dunstabzugshaube prüfen

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 8:39 am on Montag, Februar 26, 2007

Dunstabzugshauben sind elektrisch in der Regel recht einfach aufgebaut: Ein Motor sowie meist eine oder zwei Leuchten werden über einen oder mehrere Schalter betätigt. Sehr selten ist bei einer Störung gleich der Motor defekt. Wenn sich der Motor nicht mehr bewegt, liegt meist ein Defekt am Schalter vor.
Manche Dunstabzüge haben zwei Schalter, wobei ein Schalter das gesamte Gerät einschaltet (meist geht dann auch die Beleuchtung der Haube an) und ein zweiter, meist ein Stufenschalter zur Leistungsanpassung, dient dann zum Einschalten des Gebläses.
Zudem besitzen die meisten Abzugshauben einen dritten, nicht immer sichbaren Schalter, der dann schaltet, wenn man den Abzug herauszieht (in Position über das Kochfeld) oder an der Front der Haube eine Klappe öffnet. Erst dann läuft der Motor an.
Die unterschiedlichsten Leistungsstufen des Dunstabzugs werden meist dadurch realisiert, dass ein Stufenschalter jeweils die Netzspannung an eine von mehreren Leitung schaltet, die zum Motor führen.
Die Prüfung des Dunstabzuges kann im Prinzip genauso erfolgen, wie in der Kategorie “Elektrik” bereits beschrieben: Stecker, Leitungen und Schalter sind mit dem Durchgangsprüfer oder Multimeter im Ohmbereich durchzumessen. Je nach Modell, muss man dafür den Dunstabzug nicht einmal ausbauen, sondern kann diese nach Demontage der Abdeckung durchführen. Bevor man dieses allerdings tut, muss sichergestellt sein, das dass Gerät spannungsfrei ist: Entweder man zieht den Stecker der Dunstabzugshaube oder man schaltet den dazugehörigen Sicherungsautomaten aus.
Sind die Schalter bei einem Einbau-Dunsabzug in Ordnung, sollte man den Schalter suchen, der von der aufklappbaren Blende betätigt wird. Meist befindet sich dieser Schalter etwas versteckt hinter den seitlichen Führungen dieser Klappe. Zum Überprüfen dieses Schalters müssen in der Regeln Teile der Führung ausgebaut werden.

Tip
Bevor man Teile der Führung ausbaut, sollte man sich die Führungsschienen an der Klappe genau ansehen. Sehr oft brechen diese Kunststoffschienen aus, wodurch dann der Schalter nicht mehr automatisch betätigt werden kann. Wenn man nun mit einem isolierten Schraubenzieher auf das Betätigungselement des Schalters drückt, so wie es normalerweise die Klappe macht, sollte der Motor anlaufen. In diesem Fall beschränkt sich die Reparatur darauf, die Kuststoffschienen zu erneuern.

Lampen anschliessen

Abgelegt unter: Elektrik — Joern at 2:28 pm on Mittwoch, Februar 21, 2007

In der Regel erfolgt der Lampenanschluss an die aus der Wand oder Decke ragenden Leitungen mit Hilfe von Schraubklemmen (Lüsterklemmen). Bei einigen Lampen sind die Klemmen an den Leitunsenden in der Lampe angeklemmt, bei anderen Lampenarten findet man nur für den Anschluss vorbereitete Leitungsenden. In jedem Fall sollten Klemmen verwendet werden, die für den Anschluss von Lampen voorgesehen sind: Zudem gibt es auch sogenannte Dosenklemmen, die wesentlcih größer als die Lüsterklemmen sind.

Sind an der Lampe noch keine Lüsterklemmen montiert, sollte das vor der eigentlichen Montage geschehen. Dazu löst man die Schrauben der Klemme so weit, bis die Leitung problemlos hinen passt. Dabei aber darauf achten, dass man die Schrauben nicht zu weit herausdreht, da sie sonst herausfallen können.
Nun wird die Lampenleitung in die Bohrung in dem metallischen Mittelstück der Klemme hineingeschoben, bis nur noch die Isolation herausragt. Nun wird die Schraube über den Leitungsenden an der Klemme fest angezogen.
Man sollte sich die Leitungen, die aus der Wand oder decke ragen, unbedingt genau ansehen. Zuerst sollte man sich vergewissern, dass keine Spannung mehr an den Leitungen anliegt! In der regel findet man bei neueren Installationen die gewohnten Farben vor: Schutzleiter: grün-gelb (rot in Altbauten), Null-Leiter: hellblau (grau in Altbauten) Phase: braun oder schwarz (schwarz in Altbauten).
An den Lampen sollten die anschlussleitungen in den entsprechenden Farben ebenfalls vorliegen. Zuerst steckt man den grün-gelben Schutzleiter in den Anschlusspunkt der Lüsterklemme, der dem grün-gelben Leitungsanschluss gegenüberliegt - also müssen die Leitungen miteinander verbunden werden. Auf die gleiche Art und Weise wird die blaue und die schwarzen bzw. braune Leitung aus Wand oder Decke mit den gleichfarbigen Leitungen der Lampe verbunden. Bei einigen Lampen wird der Schutzleiter nicht an einer Lüsterklemme befestigt, sondern an einem Kontaktpunkt am metallischen Gehäuse der Lampe. Der Kontaktpunkt ist meist mit einem Erdungssymbol gekennzeichnet.
Hat die Lampe keine freie Anschlussleitung, sonder ihre Anschlüsse in einer Klemmenreihe, dann findet man häufig Symbole für den Anschluss: Ein Erdungssymbol für den Schutzleiteranschluss und oft die zeichen “0″ oder “N” für den Anschluss des Null-Leiters. In einigen Fällen ist die Phase mit “P” oder “L1″ gekennzeichnet. Einige Lampen sind dafür vorgesehen, dass eizelne Leuchten in Gruppen in Gruppen schalten kann - beispielsweise bei einem Kronleuchter. Bei diesen Lampen gibt es dann drei oder vier Anschlussleitungen. Wenn aus der Wand oder Decke drei Leitungen kommen, verbindet man die beiden schwarzen oder braunen Anschlüsse in der Lampe miteinander: Dann kann man die Lampe vom Lichtschalter komplett ein- oder ausschalten.
Ragen dagegen aus dem Putz vier Leitungen, ist wahrscheinlich auch ein “geteilter” Schalter vorhanden, der zwei Schaltwippen hat - das ist ein sogenanter Serienschalter. Soll daran eine Lampe angeschlossen werden, die in Gruppen geschaltet werden, werden der blaue Null-Leiter und der grün-gelbe Schutzleiter wie oben beschrieben angeschlossen.
Will man an die vier Leitungen allerdings eine einfache Lampe mit drei Leitungen anschliessen, verbindet man den schwarzen bzw. braunen Anschluss der Lampe mit beiden schwarzen bzw. braunen Anschlüssen aus der Wand oder Decke.
Abschliessend muss die Lampe auf jeden Fall geprüft werden. Dabei ist bei engeschalteter Lampe ein Phasenprüfer an metallische Teile der Lampe zu halten: Die Glimmlampe im Griff des Phasenprüfers darf nicht aufleuchten, im Gegensatz zur Lampe.

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