Heimwerker Tipps

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Bei Winterwetter die Dachdämmung prüfen

Gespeichert unter: Renovierung — Stephan at 10:53 on Freitag, Dezember 30, 2005

In Zeiten hoher Gas- und Ölpreise fragen sich viele Hausbesitzer, ob sie ihren Energieverbrauch nicht senken könnten. Ein erster Ansatzpunkt ist dabei stets die ausreichende Wärmedämmung. Während zumindest bei neueren Häusern die Außenwände die Kälte meist recht gut draußen halten, ist das Dach oftmals ein Schwachpunkt. Das gilt vor allem dann, wenn der Dachboden nachträglich als Wohnraum ausgebaut wurde und nicht genügend Wert auf ausreichende Dämmung gelegt wurde.

Doch wie findet man heraus, ob zu viel Wärme verloren geht? Energieexperten kennen einen einfachen Trick: Wenn im Winter der Schnee die Dächer bedeckt, dann genügt ein prüfender Blick nach oben. Sind in der Nachbarschaft die Dächer mit einem weißen Überzug bedeckt, während am eigenen Haus die Ziegel durchscheinen, ist die Schlussfolgerung eindeutig: Hier strahlt das Haus soviel Wärme ab, dass der Schnee schmilzt. Im Umkehrschluss ergeben sich deutliche Einsparmöglichkeiten bei der nächsten Energierechnung, wenn die Wärmedämmung verbessert wird.


Ziersteine zaubern Landhaus-Flair

Gespeichert unter: Material — Stephan at 10:52 on Freitag, Dezember 30, 2005

Natursteine setzen im Wohnbereich reizvolle Akzente. Auch in Mietwohnungen mit Betonwänden muss man auf diese Effekte nicht verzichten. Im Baufachhandel findet der Heimwerker eine große Auswahl von Ziersteinen, die oftmals wie „echte“ Ziegel hergestellt werden. Einziger Unterschied: Die Steine sind nur etwa einen halben Zentimeter dick, eignen sich also nicht zum Mauern, sonder lediglich zum Verzieren einer schon bestehenden Wand.

Die Ziersteine können mit einer einfachen Handsäge zugeschnitten werden, sie haften mit einem speziellen Kleber an der Wand. Im Handumdrehen entsteht so, zum Beispiel in Verbindung mit einem Kaminumbau aus Holz, „Landhaus-Atmosphäre“ selbst in der kleinsten Stadtwohnung.

Umleimer lassen auch Sperrholz „massiv“ wirken

Gespeichert unter: Holzarbeiten — Stephan at 10:51 on Freitag, Dezember 30, 2005

Regale und Schränke bauen viele Heimwerker selbst. Das passende Holz gibt es in großer Vielfalt im Baumarkt. Wenn es nicht massiv ist und zugeschnitten werden muss, ergeben sich jedoch unschöne Kanten, die manchmal durch geschickte Bauweise versteckt werden können – gelingt das aber nicht, braucht man Umleimer.

Diese praktischen Furnierstreifen sind in zahlreichen Dekoren und in verschiedenen Breiten erhältlich. Sie verleihen Sperrholz- und Tischlerplatten ein „massives“ und damit hochwertiges Aussehen. Besonders leicht zu verarbeiten sind solche Umleimer, die sich mit Hilfe eines Bügeleisens aufbringen lassen. Zwischen das Eisen und den Umleimer gehört dabei stets ein Stofftuch, welches das Anbrennen verhindert.

Fliesengitter helfen beim Verlegen an der Wand

Gespeichert unter: Material, Renovierung — Stephan at 9:56 on Freitag, Dezember 30, 2005

Bodenfliesen zu verlegen, kann manchmal ganz schon schwierig sein. Noch komplizierter allerdings wird es, wenn die Fliesen an die Wand sollen. Schließlich kämpft der Heimwerker in diesem Fall nicht nur um möglichst exakte Fugen, sondern auch noch gegen die Schwerkraft.

Hilfe beim Verlegen von Wandfliesen versprechen spezielle Fliesengitter, die zumeist aus Glasfasermaterial hergestellt werden. Es gibt diese Gitter als Meterware, passend zu den gängigen Fliesengrößen. Sie gleichen zum einen mögliche Unebenheiten auf der Wand aus und bieten zudem den Fliesen sicheren Halt. Der Heimwerker erkennt anhand des Gitters darüber hinaus, wo die Fugen verlaufen müssen. Der Mörtel wird einfach durch das Gitter hindurch auf die Wand gepresst, die Gitterstruktur erhöht die Haftwirkung deutlich. So wird eine schön geflieste Wand auch für weniger geübte Heimwerker zum erreichbaren Ziel.

Fliesenschneiden als Herausforderung

Gespeichert unter: Bodenbeläge — Stephan at 9:55 on Freitag, Dezember 30, 2005

Wie gut sich eine Fliese verarbeiten lässt, sieht man ihr im Baumarkt oder Fliesenhandel leider nicht an. Wenn große Flächen damit verschönert werden sollen, empfiehlt sich der Kauf von zwei bis drei „Testfliesen“. Das Verlegen ist dabei nicht die eigentliche Herausforderung – schwierig wird es vielmehr beim Zuschneiden der Fliesen für die Ecken des Raumes.

Manche Fliesen neigen zum Brechen, andere lassen sich vergleichsweise einfach teilen. Am praktischsten funktioniert das mit einem Fliesenschneider, der zunächst die Oberfläche der Fliese, ihre Glasur, anritzt. Danach genügt ein kräftiger Druck, um die Fliese entlang dieser Schnittkante brechen zu lassen – zumindest theoretisch.

Gehen die „Testfliesen“ zu Bruch, soll es aber trotzdem unbedingt dieses Dekor sein, bleibt nur eines: Man muss den Fliesenhändler bitten, den Zuschnitt mit seinem professionellen Werkzeug zu übernehmen.

Ein frischer Farbton für die Fassade

Gespeichert unter: Malerarbeiten — Stephan at 9:53 on Freitag, Dezember 30, 2005

So manches Haus in Deutschland könnte einen frischen Anstrich gebrauchen. Das wissen auch die Besitzer – doch sie scheuen die hohen Kosten für einen Maler. Dabei ermöglichen es moderne Fassadenfarben heutzutage jedem Heimwerker, den Anstrich selbst vorzunehmen.

Mobile kleine Gerüste gibt es für einige hundert Euro zu kaufen, noch günstiger kann man sie für einige Tage mieten. Die im Baumarkt angebotenen Fassadenfarben sind oft mit speziellen Zusätzen veredelt, die sie besonders unempfindlich gegen Schmutz machen. Ihre Zusammensetzung macht mitunter nur einen einzigen Anstrich erforderlich.

Der Klassiker für die Fassadengestaltung ist zwar noch immer weiß, doch der Trend zu mediterranen Farben macht auch vor den Außenmauern nicht halt. Bevor man allerdings eine ehemals weiße Fassade in einen leuchtend gelben Blickfang verwandelt, sollte man unbedingt im Rathaus nachfragen. Oftmals setzen nämlich die geltenden Bebauungspläne der Phantasie des Hausbesitzers Grenzen.

Holzfenster müssen „atmen“

Gespeichert unter: Holzarbeiten, Renovierung — Stephan at 9:52 on Freitag, Dezember 30, 2005

In Zeiten der Energieeinsparverordnung haben die meisten Häuser Fenster aus Kunststoff, die bessere Dämmeigenschaften aufweisen als Holzfenster. In vielen Altbauten findet man aber noch Holzrahmen. Und nicht immer kann der Besitzer sie einfach gegen moderne Fenster austauschen – zum Beispiel, wenn ihm Denkmalschutzauflagen einen Strich durch die Rechnung machen.

Dann geht es darum, die vorhandenen Holzfenster möglichst lange zu erhalten. Eine wichtige Rolle spielt dabei der richtige Anstrich. Wurde beim letzten Mal ein Lack verwendet, der die Holzporen verschließt, ist das natürliche Material vielleicht bereits in Mitleidenschaft gezogen – es kann nicht mehr „atmen“, das Holz beginnt zu faulen.

Mit Schleifpapier sollte der Heimwerker in einem solchen Fall zunächst die Lackschicht entfernen. Danach wird eine neue Lasur aufgetragen, die jedoch offenporig sein muss. Das heisst: Der Anstrich ist nun so durchlässig, dass genügend frische Luft an das Holz gelangen kann.

Ein Pinsel ist nur so gut wie seine Pflege

Gespeichert unter: Malerarbeiten — Stephan at 9:51 on Freitag, Dezember 30, 2005

Es soll ja Heimwerker geben, die kaufen für jeden Anstrich einen neuen Pinsel. Auf die Dauer ist es aber deutlich günstiger, die Pinsel nach getaner Arbeit gründlich zu reinigen und beim nächsten Mal wieder einzusetzen.

Es kommt hinzu, dass man neue Pinsel aus dem Baumarkt nicht in jedem Fall sofort benutzen sollte. Die Leimung, die die Borsten zusammenhält, kann nämlich das Ergebnis beeinträchtigen, wenn sie nicht vor dem ersten Gebrauch sorgfältig mit Wasser ausgewaschen wurde.

Mit Wasser allein ist es hingegen nicht getan, wenn die Wand fertig gestrichen ist und der Pinsel gereinigt werden soll. Hier muss es schon ein Pinselreiniger sein. Das Lösungsmittel beseitigt die Farbreste, danach sollte der Pinsel noch durch eine Seifenlauge gezogen werden. Und: Nicht ohne Grund haben die meisten Exemplare im Stiel ein Loch. Wird der Pinsel nämlich aufgehängt, ist das für die Borsten viel schonender als ein „Stehplatz“ zum Beispiel in einem Glas.

Praktische Regale

Gespeichert unter: Heimwerken, Holzarbeiten — Oliver at 9:49 on Freitag, Dezember 30, 2005

Wer kennt das Problem nicht, dass in einer ungenutzten Zimmerecke dringend benötigter Stauraum verschenkt wird. Mit einem einfach zu bauenden Regalsystem kann man hier schnell Abhilfe schaffen. Messen Sie den Platz zwischen Kleiderschrank und Wand aus. Als Tiefe verwenden wir die Tiefe des Kleiderschranks. Nun konstruieren man aus den gemessenen Werten und der gewünschten Fachhöhe Kästen aus dem Material seiner Wahl. Dann lässt man sich die Teile im Baummarkt zuschneiden.
Die zugeschnittenden Platten verbindet man mit Holzdübel und Leim, die man auf die Dicke des Materials abgestimmt werden. Die einzelnen Regalboxen stapelt man nun zum Regal. Das System ist stabil und braucht nicht mit Schrauben verbunden werden.
Aber das Pfiffige an diesem System ist, dass man die gefüllten Boxen gleich abbauen kann und mit ihnen umziehen kann. Einfach von oben nach unten abbauen und weg damit in den Möbelwagen.

Schutz für Fußleisten vor Farbspritzern

Gespeichert unter: Malerarbeiten — Stephan at 9:22 on Freitag, Dezember 30, 2005

Irgendwann wird die weiße Wand im Wohnzimmer zu langweilig – eine frische Farbe muss her. Dieses Ziel erreicht man nicht nur mit Hilfe von Tapeten, sondern auch durch einen farbigen Anstrich.

Es braucht viel Klebeband, um alle Leisten am Boden und an der Decke so abzukleben, dass sie nicht mit Farbe verschmiert werden. Man kann diese Herausforderung aber auch viel einfacher und vor allem sehr viel zeitsparender erledigen.

Der Trick besteht im Einsatz eines zugleich dünnen und stabilen Pappstücks. Dieses wird immer dort angehalten, wo man gerade streicht - und zwar exakt am Übergang von der Wand zur Leiste. So kann man bis in den letzten Winkel hinein streichen und streift dabei doch nur die Pappe. Die Leisten hingegen bleiben perfekt vor Farbspitzern geschützt.

Stolperfallen beseitigen

Gespeichert unter: Bodenbeläge — Stephan at 9:21 on Freitag, Dezember 30, 2005

Teppiche haben großen Einfluss auf die Wirkung eines Raumes. Denn neben der Decke und den Wänden stellt der Boden die größte zusammenhängende Fläche dar.

Ist das Verlegen des Teppichs erst einmal gemeistert, bleibt nur noch ein Problem zu lösen: Am Übergang von einem Raum zum anderen stoßen oft zwei verschiedene Teppiche aufeinander. Werden sie nicht ordentlich miteinander verbunden, entstehen an dieser Stelle gefährliche Stolperfallen.

Entschärfen kann man sie am besten mit Teppichschienen. Diese werden genau am Übergang von einem Zimmer zum anderen plaziert und in die Türzarge eingepasst. Für jede Wohnung gibt es die farblich passende Teppichschiene im Baumarkt. Befestigt wird sie entweder mit Hilfe selbstklebender Schienen, die unter die beiden Teppiche geschoben werden oder mit Hilfe von Schrauben. Die Schrauben-Lösung erfordert jedoch Bohrlöcher – und hier ist Vorsicht geboten. Vor dem Einsatz der Bohrmaschine muss unbedingt der Teppichboden zurückgerollt werden. Würde man nämlich durch ihn hindurch bohren, würde die Maschine das Flor aufrollen und den Teppich an dieser Stelle irreparabel beschädigen.

Korkplatten für Wände und Decken

Gespeichert unter: Material — Stephan at 9:20 on Freitag, Dezember 30, 2005

Korkbäume liefern nicht nur den Rohstoff für den Verschluss von Weinflaschen – das Naturprodukt eignet sich auch bestens als Verkleidung für Wände und Decken oder zunehmend auch als Bodenbelag.

Kork zeichnet sich durch hervorragende Dämmeigenschaften und einfache Verarbeitung aus. Korkplatten halten sowohl Kälte als auch Schallwellen fern.

Besonders bei der Verkleidung der Decke braucht man aber einen guten Kleber, weil die Platten doch relativ schwer sind. Wer beim Kleber spart oder das falsche Produkt wählt, dem kann später – diesmal wörtlich genommen – die „Decke auf den Kopf fallen“. Um eine optimale Haftung zu erreichen, müssen sowohl der Untergrund als auch die Korkplatte mit einer ausreichend dicken Kleberschicht bestrichen werden.

Styropor statt Stuck

Gespeichert unter: Material — Stephan at 9:18 on Freitag, Dezember 30, 2005

Alte Häuser verströmen eine besondere Atmosphäre, der sich viele Menschen nicht entziehen können. Besonderen Anteil am Charme der Vergangenheit hat oft der Stuck unter der Decke. Mit ähnlichen Effekten kann jeder auf einfache Weise auch sein Zuhause verschönern.

Es gibt fertige Stuckelemente zu kaufen, doch es geht noch einfacher und günstiger. In jedem Baumarkt werden Styroporleisten angeboten, in die typische Verzierungen eingeprägt wurden, wie man sie von Stuckelementen kennt. Diese Leisten lassen sich leicht zurechtschneiden und einfach verarbeiten: Mit speziellem Styroporkleber haften sie innerhalb von Minuten.

Der Trick besteht nun in der „Veredlung“: Nachdem der Kleber getrocknet ist, werden die Leisten mit weißer, nicht glänzender Farbe überstrichen. Das ergibt einen verblüffend echten Effekt, der vor allem mit farbenfrohen Tapeten in dunklem Rot oder anderen warmen Farben hervorragend kontrastiert.

Erst die alte Tapete entfernen

Gespeichert unter: Renovierung — Stephan at 9:18 on Freitag, Dezember 30, 2005

Eine neue Tapete kann jedem Raum ein freundlicheres Gesicht geben. Vor der Freude kommt aber erst einmal die Arbeit. Und die beginnt schon vor dem Tapezieren: Erst einmal müssen die alten Tapeten herunter.

Zwar gibt es so manchen Heimwerker, der sich diese Mühe gerne erspart und lieber gleich die neue über die alte Tapete klebt – doch oftmals überzeugt dann das Ergebnis nicht. Denn niemand weiß vorher, wie die Tapete auf den Kleister und eine weitere Schicht reagieren wird: Wirft sie Falten, entstehen unschöne Beulen?

Um sicher zu gehen, sollte also der alte Wandschmuck zunächst entfernt werden. Wurde beim letzten Mal Makulatur als Grundlage verwendet, geht das Abreißen relativ leicht von der Hand. Wurde auf eine Grundierung verzichtet, kann sich diese Aufgaben hingegen eine Weile hinziehen. Besonders hartnäckige Tapeten entfernt man am besten, nachdem man sie zuvor mit einer Bürste angefeuchtet hat.

Druckstellen durch Schraubzwingen vermeiden

Gespeichert unter: Holzarbeiten, Werkzeug — Stephan at 9:16 on Freitag, Dezember 30, 2005

Schraubzwingen sind wahre „Allzweckwaffen“, die bei unzähligen Gelegenheiten gute Dienste leisten. Oft ermöglichen sie dem Heimwerker auch solche Arbeiten, für die sonst mindestens eine weitere helfende Hand nötig wäre.

Vor allem beim Leimen von Möbeln sollte man aber vorsichtig sein, wenn ein hoher Druck gebraucht wird. Die handelsüblichen Schraubzwingen konzentrieren den Druck auf eine relativ kleine, zumeist kreisrunde Fläche. Gerade beim Verarbeiten von weichem Holz können durch zu festes Anziehen unschöne Spuren entstehen, die man kaum reparieren kann.

Im Zweifel sollte der Heimwerker den Druck deshalb auf eine größere Fläche verteilen. Das gelingt, indem zwischen die Zwinge und das zu haltende Holz ein weiteres kleines Brett geschoben wird. Dieses verteilt die Last gleichmäßig und verhindert so ungewollte Verformungen im Möbelstück.

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